16. August 2019 Sommerfest an der Parkeisenbahn

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Traditionell treffen sich die Mitglieder der Senioren Union in Leipzig Mitte August zum Sommerfest. Nachdem die Bauernbrücke in Wahren wieder begehbar ist, trafen wir in diesem Jahr uns wieder zum gemütlichen Beisammensein auf dem Gelände der Parkeisenbahn treffen. Unser Vorsitzender Konrad Riedel konnte wegen eines Klinikaufenthaltes nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen. Deshalb begrüßte der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Johannes Hähle, die Anwesenden. Nach der Begrüßungsrede durch Dr. Johannes Hähle war eine Fahrt mit einem Zug der Parkeisenbahn angesagt.

Die Fahrt ging auf einem extra barrierefrei eingerichteten Bahnsteig los.

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Als Ehrengäste konnten wir Jens Lehmann MdB, Robert Clemen MdL und Wolf-Dieter Rost MdL in unserer Runde begrüßen. Intensive Gespräche  zur bevorstehenden Landtagswahl, zu Problemen des Braunkohleausstiegs und der Sicherung der  Energieversorgung führten wir mit den drei Mandatsträgern.

 

 

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Wie schon in früheren Jahren bewirteten uns Mitglieder der Betreiber der Parkeisenbahn hervorragend. Ganz besonders möchten wir uns bei Thomas Borzutzki, Hartmut Hänisch und Andreas Lippmann für die Kulinarien (u.a. original Schlesischer Kartoffelsalat) und die freundliche und nette Art ihrer Betreuung bedanken.

 

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Die Leipziger Parkeisenbahn nahm 1951 entsprechend dem sowjetischen Vorbild der damaligen Zeit als Pioniereisenbahn ihren Betrieb auf. Zahlreiche Kinder und Jugendliche nahmen in Arbeitsgemeinschaften am Betrieb dieser Bahn teil und erwarben dabei Kenntnisse im Funktionieren einer Eisenbahn. Für viele war das dann die Grundlage ihrer Ausbildung und späteren Berufstätigkeit bei der Deutschen Reichsbahn. Auch heute sind noch viele Kinder und Jugendliche mit Begeisterung beim Betreiben der Parkeisenbahn dabei. Davon konnten wir uns überzeugen.

 

 

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Nach fast 70 Jahren Betrieb sind natürlich auch das stationäre und rollende Material der Bahn überholungsbedürftig. Im zurückliegenden Jahr wurde schon die Dampflok für viel Geld überholt. Der Gleiskörper ist zum Teil sehr verschlissen. Besonders im Streckenabschnitt parallel zum Luppedeich sind die Schwellen stark verschlissen und müssen ausgetauscht werden. Auf dem Bild ist ein bereits ausgebauter Teil der Schwellen, die stark verschlissen sind, zu sehen.

Wir von der Senioren Union, und ganz besonders Konrad Riedel, Vorsitzender der Senioren Union und Stadtrat in Leipzig, haben stets ein offenes Ohr für die Belange der Parkeisenbahn. Auch unserem Mitwirken ist es zu verdanken, dass der Zugang zum Parkgelände am Auensee über die Bauernbrücke nicht erst 2019, sondern schon im November 2018 wieder möglich war.

Der Förderverein der Parkeisenbahn will in Eigenleistung die Gleisanlage sanieren und hat deshalb im Juli in den Medien einen Aufruf zur finanziellen Unterstützung gestartet. Als Dank dafür erhalten die Spender eine Urkunde und ihr Name wird auf den jeweils gespendeten Schwellen angebracht.

Wir Mitglieder der Senioren Union in Leipzig fühlen uns durch diesen Aufruf zur Unterstützung angesprochen. Anlässlich unseres Sommerfestes führten wir deshalb eine Sammlung durch. Die Sammlung erbrachte einen Betrag von 275 €. Dieser Betrag sichert die Anschaffung von 11 Schwellen.

 

12. August 2019 kostenloses Stromtanken in Leipzig

Es gibt im Leben nichts umsonst – Einer zahlt immer

Eine Stellungnahme der Senioren Union in Leipzig zum Artikel über das kostenlose Stromtanken in der LVZ vom 12.8.2019.

Warum ist Stromtanken in Leipzig noch kostenlos?

An den Ladesäulen der Leipziger Stadtwerke wurden im vergangenen Jahr 140.000 kWh  für Elektrofahrzeuge gezapft. Das würde mit Berücksichtigung des Hausstromtarifes (ca. 26 Ct/kWh) Einnahmen von 36.440 € ergeben, so steht es jedenfalls in der LVZ. Die Begründung dafür ist, dass die Kosten für die Abrechnung wesentlich höher sind als die an Stelle der kostenlosen Abgabe von Strom für die E-Fahrzeuge eventuell eingenommenen Gebühren. Eine verantwortungsvolle Preisgestaltung berücksichtigt auch die Kosten für die Abrechnung!  Die zitierte Ausrede  des Sprechers der Stadtwerke kann deshalb nicht hingenommen werden!

Aus unserer Sicht ist das eine Milchmädchenrechnung. Hier sind weder die Kosten für die Beschaffung der Tankanlage, ihre Wartung und Unterhaltung und die Herrichtung der entsprechenden Vorhalteflächen ausgewiesen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist das ruinös, da die Preisgestaltung auch der Stadtwerke  Leipzig so zu erfolgen hat, dass kein „Minus“ erwirtschaftet wird.

Es ist nun die Frage zu stellen, warum in anderen Städten das Stromtanken gebührenpflichtig ist und Leipzig nicht mit diesen Städten gleichzieht? Der LVZ Artikel gibt für die praktizierte Vorgehensweise der Stadtwerke jedenfalls keine Begründung.

Der ausgewiesene hypothetische Betrag von 36.400 Euro im Jahr und  die nicht weiter bezifferten Kosten für Beschaffung und Unterhaltung müssen aber auch durch die Stadtwerke finanziert werden. Woher soll das Geld dafür kommen – natürlich aus dem Gewinn, der sich auch durch die von der großen Masse der Elektroverbraucher (Kunden der Stadtwerke) zu bezahlenden Stromkosten ergibt. Es findet somit eine Umverteilung der Kosten zu Gunsten einer Gruppe, die sich den heute noch vorhanden Luxus eines E-Autos leisten kann, statt.

Da die meisten Senioren bodenständig sind und den Stromanbieter weniger häufig wechseln, ist diese Bevölkerungsgruppe wieder einmal zusätzlich nachteilig belastet. Wir Mitglieder der Senioren Union sind mit der durch die Stadtwerke praktizierten Vorgehensweise beim Stromtanken nicht einverstanden. Wo bleibt das Prinzip der Gleichbehandlung? Hier werden Leute zur Kasse gebeten, die mit der Sache nichts zu tun haben

Natürlich kommen auch sofort die „Gutmenschen“ aus der Deckung. Und weil es gerade mal nichts kostet, fordern sie gleich mal noch mehr Ladesäulen. Die übrigen Kunden, das sind nicht die, die  den Strom kostenlos tanken, werden es schon bezahlen.

Das ist keine kundengerechte Betreuung durch die Stadtwerke, so der Vorsitzende der Senioren Union Leipzig, Stadtrat Konrad Riedel, und sein Vorstand.

24. Juli 2019 So geht es auch – Kommentar überflüssig!

Gefunden von Gert Sklaar in Koserow auf Usedom

23. Juli 2019 Presseinformation zu Unfällen mit E-Roller

Täglich hören wir in den Nachrichten von steigenden Zahlen von Unfällen mit E Roller und E- Bike. Ein großer Teil davon findet auf Fußwegen statt. Für diese Elektrofahrzeuge gilt der gesetzliche Zwang zur Nutzung von Radwegen  oder,  wenn diese nicht vorhanden sind, der Fahrbahn. Wer sorgt hier eigentlich für die Rechte der Fußgänger unter denen sich auch noch besonders Schutzbedürftige wie z.B. Kinder, Behinderte oder Senioren befinden?

Hier stellt sich doch die Frage, ob die Nutzer jener Gefährte überhaupt die Verkehrsregeln beherrschen. Leider vermittelt die in vielen Gesprächen und Diskussionen gemachte Erfahrung einen ganz anderen Eindruck. Das Fahrrad ist nun mal nach dem Gesetz ein Fahrzeug, und wer dieses Fahrzeug nutzt, muss doch wohl auch die STVO beherrschen.

Im Paragraph 1 der STVO heißt es, dass die Verkehrsteilnehmer gegenseitige Rücksichtnahme nehmen müssen.  Die Realität ist aber so, dass eine Verkehrsteilnehmergruppe  die andere ausspielt. Dabei sind gewöhnlich die größte Gruppe, nämlich die Fußgänger,  wieder einmal die Dummen.

Die Mitglieder der Senioren Union Leipzig forderten schon wiederholt, dass die Leipziger Fußwege sicher gemacht werden, damit jeder gefahrlos und ohne Angst sein Ziel erreichen kann – so der Vorsitzende der Senioren Union in Leipzig, Stadtrat Konrad Riedel.

Im Übrigen läuft auch ein Antrag der CDU Fraktion im Stadtrat zu diesem Thema. Wir können den Zweiradnutzern deshalb nur raten, sich doch mal mit der STVO zu beschäftigen.

 

 

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