25. März Presseinformation des Bundesvorstandes der Senioren-Union

Senioren-Union: Alte dürfen nicht für Wirtschaft geopfert werden

Als „menschenverachtenden Zynismus“ hat die Senioren-Union der CDU die Forderung des texanischen Vizegouverneurs Dan Patrick zurückgewiesen, ältere Bürger sollten in der Corona-Krise im Zweifel ihr Leben für die Wirtschaft opfern.

„Wir müssen aufpassen, dass das Virus unsere Gesellschaft nicht spaltet und eine falsche Moral um sich greift“, sagte Wulff am Mittwoch in Berlin. Patrick hatte im US-Sender Fox News vor den wirtschaftlichen Folgen der Kontaktsperren in der Corona-Krise gewarnt. So dürfe man aus seiner Sicht nicht zulassen, dass die Bekämpfung des Virus schlimmere Folgen habe für die Enkelgeneration als das Virus selbst.

Patrick forderte eine offene Diskussion, ob die Ausgangssperren nicht zum Erhalt der Arbeitsplätze der Jüngeren aufgehoben werden, auch wenn dadurch das Leben vieler Senioren gefährdet sei.

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Prof. Otto Wulff, sprach von einem „unmenschlichen Vorschlag“, der einer solidarischen Gesellschaft nicht würdig sei. „Wer die ältere Generation aus wirtschaftlichen Interessen opfern will, zerstört das Fundament einer menschlichen Gesellschaft.“

Berlin, 25. März 2020

24. März 2020 – Einkaufshelden – Angebot der Jungen Union in Leipzig

Lieber Konrad,
liebe Mitglieder der Senioren Union Leipzig,

wie für die meisten Menschen in Deutschland gibt es derzeit nur ein wichtiges Thema in der Welt: Wie überstehen wir die Corona-Krise? Medienübergreifend wird davon berichtet, dass besonders ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen schwer betroffen sind.

Ein Mittel um die Verbreitungskurve flach zu halten, wird gerade umgesetzt: Wir bleiben Zuhause! Trotzdem muss das Leben weitergehen und vor allem müssen diverse Versorgungsleistungen erbracht werden.

Wir als junge Generation haben großen Respekt vor Ihren Leistungen und leben gern in diesem Land, dass Sie für uns aufgebaut haben. Wir möchten Ihnen als höher gefährdet eingestufte Gruppe besonders jetzt in dieser schwierigen Situation unsere Hilfe anbieten. Die Junge Union Deutschland hat im gesamten Bundesgebiet die Aktion „Einkaufshelden“ ins Leben gerufen. Helfer und Hilfesuchende können sich unter folgendem Link anmelden:

https://www.die-einkaufshelfer.de/

Wir denken, dass dies eine sehr wichtige Aktion ist, die von vielen bereits genutzt wird. Es ist auch eine Chance um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Uns ist aber auch bewusst, dass einige keine Möglichkeit haben, sich auf diesem Portal anzumelden oder schlichtweg nichts davon wissen. Wir – die Mitglieder der Jungen Union Leipzig – möchten Ihnen daher gern anbieten, dass wir für Sie einkaufen oder andere kleine Erledigungen übernehmen können. Wenn Sie jemanden in ihrem Kreis kennen (auch außerhalb der CDU), der dieses Angebot nutzen möchte, schreiben Sie mich einfach an. Wir finden jemanden!

Ich wünsche Ihnen noch eine gute Woche und hoffe, dass Sie alle gesund bleiben und wir diese Krise bald abhaken können!

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Burgold
Vorsitzender Junge Union Leipzig

24. März Pressemitteilung der Bundes Senioren-Union – Wucherer nutzen die Situation aus

Pressemitteilung:

Abzockern in Corona-Krise das Handwerk legen

Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, fordert gesetzliche Maßnahmen der Politik gegen die „Kriegsgewinnler“ in der Corona-Krise.

„Wenn Firmen die Preise für Schutzmasken gegen das Virus von wenigen Cent auf mehrere Euros anheben, ist das ein Skandal“, sagte Wulff am Dienstag in Berlin. „Wer die Not von Pflegern, Ärzten und Risikopatienten schamlos ausnutzt, muss wegen Wucher bestraft werden.“

Wulff reagierte damit auf die Kritik von Ärzten an den fast explosionsartig gestiegenen Preisen für Schutzmasken. „Während die überwiegende Mehrheit der Bürger aus Nächstenliebe sich um ältere Nachbarn, Alleinlebende und Kranke kümmert, wollen charakterlose Abzocker auf Kosten der Schwächsten ihre Geschäfte machen“, klagte Wulff. „Denen muss die Politik das Handwerk legen.“

Berlin, 24. März 2020

 

20. März 2020 – Brief an  den Bundespräsidenten

Leipzig, den 20. März 2020

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

wir, die Seniorenunion der CDU in Leipzig, verfolgen sehr aufmerksam Ihre Bemühungen für den Zusammenhalt aller Generationen in der Gesellschaft. Wir sind Ihnen für diese Bemühungen sehr dankbar.

Leider müssen wir feststellen, dass die ältere Generation, die nicht unbeteiligt daran war, dass Deutschland heute einen hohen Lebensstandard besitzt, zum Sündenbock für Fehlentwicklungen in der Gesellschaft zunehmend abgestempelt wird.

Der älteren Generation wird dabei in vielen Fällen jedes Verantwortungsbewusstsein für die Zukunft abgesprochen, ja in extremen Fällen erklärt man sie zum Ballast der Gesellschaft, mit allen Auswirkungen im gesellschaftlichen Leben.

Besonders deutlich sind in letzter Zeit satirische Beiträge, die im Auftrag unserer öffentlichen Medien erstellt beziehungsweise veröffentlicht wurden, feststellbar. Das betrifft beispielsweise die „Umweltsau“ in der Klimapolitik, die durch einen Kinderchor des Westdeutschen Rundfunks kurz vor dem Jahreswechsel 2019 / 2020 in die Öffentlichkeit gelangte. Erst im März 2020 ist wieder so eine fragwürdige und uns Senioren sehr betroffen machende Satire durch einen Ableger des Südwestdeutschen Rundfunks bekannt geworden. Dort wird folgendes in Verbindung mit der gegenwärtigen Corona Epidemie ausgesagt:

„es rafft die Alten dahin, aber die Jungen überstehen diese Infektion nahezu mühelos. Das ist nur gerecht, hat doch die Generation 65+ diesen Planeten in den letzten fünfzig Jahren voll gegen die Wand gefahren“.

Für uns sind diese geistigen Entgleisungen weder durch die Meinungsfreiheit noch durch die Anmaßung „Satire darf das“ zu entschuldigen. Die „Umweltsau“ wurde zwar kurz nach der Veröffentlichung vom Sender zurückgezogen. Eine Entschuldigung bei immerhin einem Drittel der Bevölkerung, das ist die Generation 60 +, und Konsequenzen beim betroffenen Sender sind uns bisher nicht bekannt geworden.

Auch im jüngsten Fall ist bisher die Reaktion der dafür Verantwortlichen unbekannt.

Wir bitten Sie deshalb auch im Sinne der weiteren Vermeidung einer Spaltung unserer Gesellschaft in junge und alte Generation Ihren Einfluss geltend zu machen, dass solche Entgleisungen nicht wieder auftreten.

Auch der Bundesvorsitzende der Seniorenunion Professor Otto Wulff warnte inzwischen vor einer Diskussion darüber, ob „ältere Menschen weniger Wert sind als jüngere Menschen“. Er hat mit klaren Worten seine Meinung dazu geäußert. Besonders kritisch ist dabei, dass wir alle über die Rundfunk- und Fernsehgebühren solche unwürdigen Entgleisungen mit bezahlen.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, wir appellieren an Sie, dieser negativen Entwicklung entgegenzutreten.

Mit freundlicher Empfehlung

gez. Konrad Riedel gez. Dr. Johannes Hähle gez. Dr. Karl Placht
Vorsitzender der SU Leipzig Stellvertretende Vorsitzende der SU Leipzig

19. März 2020 – Handlungsempfehlung der Senioren-Union in Leipzig

Senioren-Union Leipzig
04109 Leipzig Grimmaische Straße 2-4 www.cdu-leipzig-senioren.de

Vorsitzender Konrad Riedel
Telefon 910 25 49 Email riedel@cdu-fraktion-leipzig.de

Presseinformation
Die Leipziger Senioren Union empfiehlt allen Senioren in der gegenwärtigen Situation folgende Grundregel zu beachten:

 Reduzieren Sie soziale Kontakte soweit möglich, auch zu Gleichaltrigen, denn auch sie können Überträger sein.

 Meiden Sie derzeit jeden unmittelbaren Kontakt zu Enkelkindern. Die Großeltern sollten möglichst nicht in die Betreuung einbezogen werden.

 Gehen Sie nicht in Arztpraxen, rufen Sie im Bedarfsfall dort an und fragen, wie Sie sich verhalten sollen.

 Gehen Sie, falls möglich, nicht in Apotheken, bestellen Sie benötigte Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern oder nehmen Sie, wenn möglich, Hilfe aus der Familie oder der Nachbarschaft an.

 Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an – durch Familie und Nachbarn, durch Supermärkte.
 Halten Sie ihre sozialen Kontakte über Telefon oder, wenn möglich, über Skype aufrecht.
 Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen, auf ein Minimum.
 Nutzen Sie das schöne Wetter, um spazieren zu gehen. Das stärkt Ihre Abwehr. Halten Sie auch dort mindestens zwei Meter Abstand, wenn Sie Bekannte treffen!

Besondere Vorsicht
Auch in der aktuellen Situation ist Wachsamkeit vor „falschen Helfern“ notwendig. So fragen Betrüger besonders ältere Menschen nach Geld für teure Medikamente und medizinische Behandlungen; angebliche Handwerker behaupten, Haus und Wohnung zu überprüfen und desinfizieren zu wollen.

Konrad Riedel
Stadtrat u. Vorsitzender der Senioren-Union Leipzig

 

18. März 2020 Aufruf zur Unterstützung

An die Kreisvorsitzenden der CDU Deutschlands,
Senioren Union Deutschlands und
Jungen Union Deutschlands

Die Einkaufshelden – Bitte helfen Sie mit!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,

die Corona-Pandemie hat Deutschland erwischt. Wir haben ebenfalls Parteimitglieder, die Teil der sogenannten Risikogruppe für schwere Verläufe sind. Es kommt jetzt besonders darauf an, diese Menschen vor einer Infektion zu schützen und die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen.

Die Einkaufshelden – Junge Union kauft für Sie ein!

Deshalb hat die Junge Union vor einigen Tagen die bundesweite Aktion „Einkaufshelden“ gestartet. Worum geht es dabei? Junge Menschen bieten älteren und chronisch Kranken an, den Einkauf oder andere Dinge im Alltag für sie zu erledigen. Über 4.000 freiwillige Helfer nach drei Tagen setzen bereits ein deutliches Zeichen des Zusammenhalts der Generationen.

Auch Sie können dazu beitragen, die Risikogruppe vor einer Infektion zu schützen und Todesfälle zu vermeiden. Bitte nutzen Sie den beiliegenden Musterbrief und versenden Sie diesen gemeinsam mit der örtlichen Jungen Union und Senioren-Union an Ihre älteren Mitglieder. So machen Sie auf die Aktion der Jungen Union unter www.die-einkaufshelden.de aufmerksam.

Wir sind sehr stolz und dankbar für die große Solidarität in unserer Partei. Bitte helfen Sie mit, dass die Hilfe dort ankommt, wo Sie benötigt wird.

Herzliche Grüße

Paul Ziemiak MdB
Generalsekretär der CDU Deutschlands

Tilman Kuban
Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands

Prof. Dr. Otto Wulff
Bundesvorsitzender der Senioren-Union

JU Bundesgeschäftsstelle
Leipziger Platz 11
10117 Berlin
Tel: 0302787870
Fax: 03027878720

15. März 2020 Presseinformation des Bundesvorstandes der Senioren-Union

Wieder einmal lässt ein sogenannter „Comedian“ widerwärtig seinen Frust über die Generation 60+ nach  dem Motto „Satire darf das“ freien Lauf. Der Vorsitzend er Senioren-Union; Prof Wulf verurteilt diese Äußerungen, die im öffentlich rechtlichen Medienangebot „funk“ verbreitet wurden, auf das schärfste. Im nachfolgenden Link kann seine Stellungnahme gelesen werden.

( https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/corona-satire-senioren-union-chef-wulff-fordert-entschuldigung-69416742.bild.html?fbclid=IwAR0neiu8dgzi-fNl-2cOMrQtAyzVKo1S_dt2DwMLqqoQMfqjmd7tlh-JI28).

Die Verantwortlichen dieses Senders sollten  ernsthaft darüber nachdenken und solche widerwärtigen Sendungen künftig zu unterbinden. Wir sind gespannt, mit welche Ausreden diese Verantwortlichen diese Veröffentlichung rechtfertigen wollen. 

Der Pressesprecher der Senioren-Union, Claus Bernhold, gab dazu die folgende Presseinformation heraus:

So nicht! Wieder einmal ein makabrer Angriff auf die Großelterngeneration.
So wenig wie der WDR vor Monaten kann offensichtlich auch der SWR mit dem Medium Satire angemessen umgehen. War es schon mit dem Lied des WDR-Kinderchores die ältere Generation, die bösartig und rüde an den Pranger gestellt wurde, so ist es auch diesmal mit dem sog. „Bohemian Browser Ballett“ die gleiche Zielgruppe. Öffentlich-rechtlich und vermutlich gesponsert von den – gerade geplant – erhöhten Rundfunkgebühren, betont „Satiriker“ Schlecky Silberstein die angeblich positiven Auswirkungen des Coronarvirus.

Da heißt es neben anderen Nettigkeiten an die Großelterngeneration gerichtet wörtlich:

„es rafft die Alten dahin, aber die Jungen überstehen diese Infektion nahezu mühelos. Das ist nur gerecht, hat doch die Generation 65+ diesen Planeten in den letzten fünfzig Jahren voll gegen die Wand gefahren“.

Konsequenz: Todesstrafe für die Lebensleistung der Generation, die unseren Staat aufgebaut, Frieden und Freiheit gesichert, dafür gesorgt hat, dass wir – auch die Jungen – heute in einigermaßen auskömmlichem Wohlstand leben können.

Wir wissen aus unserer langjährigen Erfahrung und einem sehr guten Umgang mit z.B. der JUNGEN UNION, wie Jugendliche wirklich über die Leistungen ihrer Eltern- und Großelterngeneration denkt. Deutlich wird das aktuell, wie junge Menschen Hilfs- und Einkaufsdienste für Ältere und Hilfsbedürftige organisieren.
Da wird es solchen selbsternannten Moralaposteln und vorgeblichen Sprachkünstlern nicht gelingen, ihre Keile in das gesellschaftliche Zusammenleben der Generationen zu treiben und Ressentiments zu schüren.
Wir als Zielgruppe dieser Anwürfe, wir als Senioren-Union der CDU, als Repräsentanten der Älteren in der CDU, drücken unseren Abscheu vor diesem Machwerk aus.
Einwand und Kritik ja, Agitation und Propaganda nein, sonst verkommt Satire zu niveaulosem, geistlosem und primitivem Stilmittel. Am vorliegenden Beispiel findet sich nichts, was Satire auszeichnen soll: Ironisch-spielerisch und humorvoll.
Dümmlich, ekelhaft, widerlich, abstoßend, anstands- und respektlos, nur einige „zahme“ Bezeichnungen, die sich im Netz als Kommentare finden.

Verrohung beginnt mit achtloser und nachlässiger Anwendung der Sprache und steigert sich mit der Verwendung von Sprüchen und Verbalinjurien, wie man diese bislang nur aus der „Gosse“ kannte. Digitalisierung und Kommunikation in den „sozialen Netzen“ verleiten dazu, einfach und anonym beschimpfen, verunglimpfen und beleidigen zu können. Hass, Aggression und Angst zerstören die Gemeinschaft, die Gesellschaft, den Rechtsstaat und das friedliche Zusammenleben.
Wir dürfen das nicht länger tatenlos hinnehmen! Es muss aufhören, dass verbale Angriffe immer mehr zum Alltag gehören. Würde, Respekt, Wertschätzung und Achtung müssen in Sprache und Umgang miteinander ihren Ausdruck finden.

Claus Bernhold, stellvertretender Bundesvorsitzender und Pressesprecher der Senioren-Union der CDU

12. März 2020 Veranstaltung mit dem Kreisvorsitzenden, Dr. Thomas Feist, und der Kreisgeschäftsführerin, Anne-Sophie Seiring.

Dr. Feist, der im September 2019 als Kreisvorsitzender des Kreisverbandes Leipzig der CDU gewählt wurde, stellte seine Vorstellungen zur weiteren Arbeit der CDU in Leipzig vor. Das sind u.a. Mitgliederwerbung, Öffentlichkeitsarbeit, Steigerung des Bekanntheitsgrades der Ortsverbände in den jeweiligen Stadt- und Ortsteilen.

Seit 1. Februar ist Frau Seiring die neue Kreisgeschäftsführerin der CDU in Leipzig. In dieser Eigenschaft stellte sie sich der Senioren-Union vor.

In der anschließenden Diskussion wurden die angesprochenen Vorstellungen des Kreisvorsitzenden erörtert.

Zum Abschluss dieser Veranstaltung stellte Dr. Placht eine kurze statistische Auswertung der Oberbürgermeisterwahl vor.

 

27. Februar 2020 Gemeinsamer Informationsstand von Junger Union und Senioren-Union zum 2. Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl in Leipzig

Ursprünglich hatten wir eine gemeinsame Beratung der Vorstände von Junger Union und Senioren-Union zur weiteren Zusammenarbeit beider Vereinigungen in Leipzig geplant. Auf Grund der besonderen Situation zur Oberbürgermeisterwahl haben wir uns entschlossen, einen gemeinsamen Informationsstand zur Unterstützung des Oberbürgermeisterkandidaten der CDU, Sebastian Gemkow, am 27. Februar zu machen. Wir trafen uns am gestrigen Donnerstag dazu an der Ecke Grimmaische Straße – Ritterstraße.

Die Mitglieder der Jungen Union übernahmen den Aufbau des Informationsstandes und brachten diverses Wahlkampfmaterial mit. Wir von der Senioren-Union brachten Kaffee nach dem Motto “bei einer Tasse (Becher) Kaffee lässt es sich besser diskutieren“ mit. Davon konnten wir uns überzeugen. Vom mitgebrachten Kaffee wurde reichlich Gebrauch gemacht.

Erfreulicherweise bekamen wir Wahlkampfunterstützung vom Kreisverband der CDU Nordsachsen. Der Kreisvorsitzende, MdB Marian Wendt, und einer seiner Mitarbeiter halfen uns tatkräftig bei der Verteilung der Wahlkampfmaterialien und der Diskussion mit vorbeikommenden Bürgern.

Wir konnten interessante Gespräche mit interessierten Bürgern führen und dabei feststellen, dass unser Kandidat, Sebastian Gemkow, viel Zustimmung erfährt. Hoffentlich ist das auch am Wahltag so.

Wir bitten alle Mitglieder und alle, die diesen Bericht lesen, geht zur Oberbürgermeisterwahl am 1. März und gebt Eure Stimme dem Oberbürgermeisterkandidaten der CDU, Sebastian Gemkow. Wir bitten Euch auch deshalb, um ein Achtungszeichen gegenüber dem aggressiven Wahlkampf bestimmter Kräfte in Leipzig, die auch vor lügenhaften Behauptungen über Sebastian Gemkow nicht zurückschrecken, zu setzen. Schließlich hat der im ersten Wahlgang an zweiter Stelle stehende noch amtierende Oberbürgermeister unmissverständlich als „rechts gekämmt und rechts gescheitelt“ diejenigen Wähler bezeichnet, die ihn nicht gewählt haben.

 

17. Februar 2020 Mitgliederbrief zur Oberbürgermeisterwahl am 1. März

Leipzig, den 17. Februar 2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Senioren Union Leipzig,

am 1. März 2020 findet der zweite Wahlgang für den neuen Oberbürgermeister der Stadt Leipzig statt. Den ersten Wahlgang hat Sebastian Gemkow als Erster mit einem Stimmenanteil von 31,6 % vor dem Nochinhaber Burkhard Jung, der 28,7 % erzielte, abgeschlossen. Wir haben uns über den Erfolg von Sebastian Gemkow gefreut.

Da keiner der Kandidaten mehr als 50 % der Stimmen auf sich vereinen konnte, ist ein zweiter Wahlgang erforderlich. Dieser findet nun am 1. März statt.

Nach dem ersten Wahlgang hat sich der Bewerber der SPD, Burkhard Jung, als schlechter Verlierer und Demokrat gezeigt. Er stellte die, die ihn nicht gewählt hatten, in die rechte Ecke.

„Ich habe genau das erwartet. Jetzt geht es darum: Progressivität oder eine Rolle rückwärts? Internationalität oder rechts gescheitelt, rechts gekämmt? …“

Wir finden eine solche Stellungnahme zum Wahlausgang als unverschämt und undemokratisch! Diese Unterstellung diskriminiert Sebastian Gemkow und seine Wähler. Deshalb haben wir dagegen protestiert. Im Internet auf der Seite der Senioren-Union ist die entsprechende Presseinformation vom 3. Februar zu lesen. Die Leipziger Volkszeitung brachte unseren Protest fast wortwörtlich in ihrer Ausgabe am  4. Februar.

Solche Aussagen eines prominenten Stadtpolitikers überwinden nicht die immer tiefer werdende Spaltung der Stadtgesellschaft, sondern verstärken sie!

Die von Sebastian Gemkow in seinem Wahlprogramm vorgeschlagenen Ansätze für bezahlbares Wohnen, gleichberechtigter Verkehr aller Teilnehmer, wirtschaftliche und verkehrsmäßige Verknüpfung Leipzigs mit dem Umland und vor allem das Problem der Sicherheit in Leipzig sind Lösungsansätze, damit das „Weiter so“ nicht zur Stadtpolitik der nächsten Wahlperiode des Oberbürgermeisters wird.

Das gebetsmühlenartige Abschieben der Verantwortung des Oberbürgermeisters für  Ordnung und Sicherheit in Leipzig und nach mehr Polizei zur Landesregierung  nach Dresden ist jedenfalls nicht die Lösung des Sicherheitsproblems für Leipzig. Er vertuscht damit seine Verantwortlichkeit für Ordnung und Sicherheit der Stadt. Immerhin unterstehen ihm als Oberbürgermeister auch die entsprechenden Ämter und deren Mitarbeiter.

Nachdem die Parteien „DIE LINKE“ und die „Grünen“ Wahlempfehlungen für Burkhard Jung öffentlich gemacht haben, stellt sich für uns die Frage, welche Zugeständnisse hat er diesen Parteien gemacht. Beispielsweise hat er sich noch Mitte Januar dafür ausgesprochen, in der unmittelbaren Nähe des Red Bull Stadions ein Parkhaus zu errichten. Neuerdings veröffentlichen die Grünen, dass mit Burkhard Jung eine Übereinstimmung erzielt wurde, den grünen Forderungskatalog umzusetzen. Darin ist festgeschrieben, dass kein Parkhaus am Stadion genehmigt wird.

Wenn die Bürger unserer Stadt einen kompetenten und Brücken bauenden Oberbürgermeister wollen, dann können sie nur Sebastian Gemkow am 01. März 2020 wählen!

Er ist der Kandidat, der sich glaubwürdig von rechten und linken Extremisten abgrenzt.

Er ist der Kandidat, der sich überzeugend für eine breit aufgestellte Zivilgesellschaft
einsetzt.

Er ist der Kandidat, der weder links- noch rechtsgescheitelt oder -gekämmt ist.

Er ist ein Leipziger, der hier geboren wurde, der hier aufgewachsen ist, der hier eine Familie gegründet hat, und der seinen hier geborenen 4 Kindern ein Leben in einer geordneten und ökologisch gesunden Stadt ermöglichen will.

 

Er ist kein Kandidat der Beliebigkeit, sondern ein Kandidat, der seine Heimatstadt liebt und nicht für höher dotierte Jobs unsere Stadt verlassen würde.

 

Wir bitten Sie deshalb, unbedingt an der Oberbürgermeisterwahl teilzunehmen und für Sebastian Gemkow zu stimmen. Nur durch eine hohe Wahlbeteiligung kann dieses Ziel erreicht werden. Denken Sie bitte daran, dass es auf jede einzelne abgegebene Stimme für Sebastian Gemkow ankommt. Machen Sie bitte auch Ihre Familie, Ihre Nachbarn und Bekannten auf die Wichtigkeit der Wahlteilnahme am 1. März aufmerksam. Außerdem bitten wir Sie, entsprechend Ihren Möglichkeiten an den örtlichen Wahlkampfveranstaltungen teilzunehmen.

Mit freundlicher Empfehlung

Konrad Riedel                                Dr. Johannes Hähle                       Dr. Karl Placht

Vorsitzender der SU Leipzig         Stellvertretende Vorsitzende der SU Leipzig

 

12. Februar 2020 Renten und Steuern

Im vergangenen Jahr diskutierten wir im Seniorenkreis immer wieder um die Besteuerung von Renten. Wir konnten keine Klarheit bekommen. Es lag deshalb nahe, einen Fachmann zu uns einzuladen.

In der Steuerberatungsgesellschaft „Steuer60Plus“ fanden wir mit Herrn Brösicke den entsprechenden Fachmann. Wie stellten fest, dass das Steuersystem ziemlich kompliziert und schwer durchschaubar ist.

Steuerpflicht besteht für Rentner nach dem Einkommensteuergesetz im Rahmen der nachgelagerten Besteuerung seit 2005. Anlass dazu war, dass die im Berufsleben bezahlten Rentenversicherungsbeiträge z.T. nicht der Steuer unterlagen. Eine Doppelbesteuerung liegt aufgrund der Freistellung eines Anteils der Renteneinkünfte nur im äußersten Ausnahmefall vor.

Rentner müssen unter bestimmten Bedingungen, d.h., wenn ihre Einkünfte bestimmte Beträge übersteigen, Steuern zahlen. Rentner, die Einkünfte unter dem Grundfreibetrag von 9.400 € bzw. für Ehepaare 18.800 € unter Anrechnung von der Steuer absetzbarer Aufwendungen und Freibeträge beziehen, müssen keine Steuern zahlen. Sie können in diesem Fall eine Befreiung von der Abgabe einer Steuererklärung beim Finanzamt beantragen (sog. Nicht-Veranlagungsbescheinigung). Aber Vorsicht, hier ist eine Falle, denn diese Befreiung muss nach drei Jahren wieder beantragt werden. Falls die Rentenbezüge durch die Rentenerhöhung inzwischen über die Bemessungsgrenze hinaus gesteigert wurden, kann das zu rückwirkenden Nachzahlungen mit einer erheblichen finanziellen Belastung des Einzelnen führen.

Die Versteuerung von Renten beginnt ab einem Grundfreibetrag von 9.400 € für Einzelpersonen und 18.800 € für Ehepaare mit einem Steuersatz von 12 % auf den ersten Euro der über dem Grundfreibetrag liegt. Der Grundfreibetrag bleibt jedoch weiterhin steuerfrei. Der Steuersatz steigert sich pro zusätzlichen Euro bis auf 42 % bei einem zu versteuernden Einkommen von 57.000 € für Einzelpersonen bzw. 114.000 € bei Ehepaaren. Darüberhinausgehende zu versteuernde Einkommen werden mit 42 % versteuert.

Bei Rentnern, die bis 2005 in Rente gegangen sind, werden 50 % des damaligen Rentenbezugs von der Steuer freigestellt. Das ändert sich für Rentner, die danach in Rente gegangen sind. Für diese Rentner vermindert sich der Freibetrag von 50 % im Jahr 2005 bis 2040 auf 0 %. Für alle Rentner gilt, dass eine Rentenerhöhung immer voll der Besteuerung unterliegt, sofern der Grundfreibetrag überschritten ist.

Bei der Besteuerung von Rentnern ist zu beachten, dass das gesamte Einkommen zu berücksichtigen ist. D.h., nicht nur die Rente ist zu berücksichtigen, sondern auch Einkünfte aus Kapitalanlagen, Vermietungen und eventuell noch vorhandener Berufstätigkeit.

Die Überprüfung, ob eine Steuerpflicht besteht, kann mittels eines Rentensteuerrechners ermittelt werden. Beispielsweise bietet die Steuerkanzlei „Steuer60Plus“ einen derartigen im Internet an. Dieser kann kostenlos und anonym benutzt werden. Falls eine Steuerpflicht ermittelt wird, ist die erforderliche Steuererklärung elektronisch (ELSTER – Steuererklärung) beim Finanzamt abzuliefern. Das ist für viele Senioren eine unzumutbare Situation. Für uns Senioren ist es ausnahmsweise bei entsprechenden Absprachen mit dem Finanzamt möglich, die Steuererklärung in Papierform abzugeben. Die Länder Brandenburg, Bremen, Mecklenburg Vorpommern und Sachsen haben deshalb einen Vordruck, der beim Finanzamt zu erhalten ist, entwickelt und stellen dieses  Formular zur Verfügung. Das kann u.a. im Internet über das Bundesfinanzministerium heruntergeladen werden. Die Rentenbezüge  brauchen gemäß diesem Formular nicht mehr angegeben werden, da diese dem Finanzamt bekannt sind. Es sind lediglich persönlich Angaben und eine Aufstellung der von der Steuer abzuziehenden Sonderausgaben geltend zu machen. Irgendwann kommt dann vom Finanzamt der Steuerbescheid. Es ist aber bekannt, dass das Finanzamt sehr oft nicht im Einzelnen ausführt, welche der geltend gemachten Sonderausgaben anerkannt werden. Auch in diesem Fall ist eine Überprüfung oder Nachfrage beim Finanzamt anzuraten.

Der bei dem Eintritt in die Rente festgelegte Freibetrag bleibt für die gesamte Laufzeit des Rentenbezugs konstant. Die erst in den letzten Jahren gewährte Mütterrente wird dem gewährten Freibetrag hinzugerechnet. So ist jedenfalls die gegenwärtige Rechtslage.

Herr Brösicke beantwortete die in der Diskussion während seines Vortrages und danach gestellten Fragen zur Besteuerung von Renten ausführlich. Dafür danken wir ihm.

Ein Problem muss hier noch angesprochen werden. Warum kann der Steuerbeitrag nicht vom Rententräger genauso wie die an die Kassen abzuführenden Sozialleistungen an das Finanzamt direkt überwiesen werden? Das würde vor allem Rentner mit kleinen Rentenbezügen und keinen weiteren Einkünften deutlich entlasten. Wir kümmern uns darum.

 

3. Februar 2020 Presseinformation

Die Senioren-Union in Leipzig ist empört über Äußerung des amtierenden Oberbürgermeister  Jung zum Oberbürgermeisterkandidaten der CDU, Sebastian Gemkow, und seinen Wählern am gestrigen Sonntag Abend.

„Ich habe genau das erwartet. Jetzt geht es darum: Progressivität oder eine Rolle rückwärts? Internationalität oder rechts gescheitelt, rechts gekämmt? …“

So werden der Sieger des ersten Wahlganges und seine Wähler in die rechte Ecke gestellt. Frei nach dem Motto: Wer mich nicht wählt, ist ein RECHTER! Für uns Senioren ist das eine Beleidigung, die seines gleichen sucht.

Wer Sebastian Gemkow kennt, weiß, dass er die falsche Adresse für solche Angriffe ist.

So etwas hat mit fairem Wahlverhalten überhaupt nichts zu tun und ist eines demokratisch aufgestellten Kandidaten unwürdig.

Die Senioren-Union Leipzigs erwartet hier ernsthafte Konsequenzen. Eine einfache Entschuldigung für eine solche Beleidigung von Kandidaten und ihren Wählern nehmen wir nicht hin.

Es bleibt zu hoffen, dass die Wählerschaft am 1. März in ihrer Entscheidung im 2. Wahlgang  diese Anschuldigung entsprechend  berücksichtigt.

Konrad Riedel         Vorsitzender Senioren-Union Leipzig

Dr. Johannes Hähle, Dr. Karl Placht      Stellvertretende Vorsitzende Senioren-Union Leipzig

28. Januar 2020 Eine Anmerkung zu den Randalen am Samstag

Unter dem Eindruck der Randale im Süden Leipzigs am vergangenen Samstag sind wir Senioren der Meinung, dass es so nicht weitergehen kann. Auch die geänderte Taktik der Polizei (Deeskalierung) trug im Wesentlichen nicht dazu bei, dass die Randale ausblieben. Wir Senioren sind darüber sehr besorgt. Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit sind auch für uns äußerst wichtige Rechte.

Das, was aber am Samstag bei der Demonstration nach der Kundgebung am Bundesverwaltungsgericht auf dem Weg nach Connewitz abgelaufen ist, steht dazu im krassen Widerspruch. Hier nehmen sich im Grunde Minderheiten heraus, den Rest der Bevölkerung zu terrorisieren. Der Schutz vor Beschädigung von Sachen und von Personen, hierunter sind auch die zur Absicherung der Versammlung und Demonstration am Samstag eingesetzten Polizisten unbedingt zu zählen, wird von dieser „linken Gruppierung“ durch ihre Taten in Frage gestellt. Der Schaden für das Ansehen Leipzigs ist jetzt schon beträchtlich. Viele überregionale Medien berichteten über diese Ereignisse. Mancher Investor fragt sich jetzt wieder, ob für ihn Leipzig der richtige und sichere Ort ist.

Für uns Senioren ist es deshalb von außerordentlicher Bedeutung, dass der künftige Oberbürgermeister in Verbindung mit Stadtverwaltung und Polizei gegen diese Erscheinungen vorgeht. Wir sind der Meinung, dass nur der Oberbürgermeisterkandidat der CDU, Sebastian Gemkow, die erforderliche Änderung zur künftigen Vermeidung solcher Randale sowohl von „linken Gruppierung“ als auch von „rechten Gruppierungen“ glaubhaft erreichen kann.

Die deeskalierende Taktik der Polizei am vergangenen Samstag hat auch dazu geführt, dass die Randalierer wieder einmal ihr wahres Gesicht gezeigt haben. Sie haben überhaupt kein Interesse an friedlichen Protesten gegen nach ihrer Meinung falschen Entscheidungen und Entwicklungen.

27. Januar 2020 Wahlkampf  – einmal anders

Am Mittwoch, 22. Januar, hatte der Oberbürgermeisterkandidat der CDU, Sebastian Gemkow, auch die Mitglieder der Senioren Union zu einer Stadtrundfahrt eingeladen. Er hatte dazu eingeladen, weil er die Stationen seiner Entwicklung in Leipzig uns zeigen wollte. Erwartungsvoll bestiegen wir an der Thomaskirche den Autobus. Es war ein ehemaliger Postbus aus der Schweiz, der jetzt für Stadtrundfahrten genutzt wird. Diese Postbusse zeichnen sich durch eine hohe Robustheit aus. Das wünschen wir auch unserem Oberbürgermeisterkandidaten im Wahlkampf auf dem Weg ins Leipziger Rathaus.

Die Fahrt ging an der Thomaskirche los und führte uns über Connewitz, Stötteritz und Anger-Crottendorf zurück zur Thomaskirche. Sebastian Gemkow betätigte sich als sachkundiger Stadtführer, der nicht nur die Stationen seiner Entwicklung erklärte, sondern auch den Zeitbezug zu diesen Stationen herstellte. Er hat ja noch das erste Jahrzehnt seines Lebens zu DDR Zeiten mit all seinen Erscheinungen und Mängeln erlebt. Angefangen vom Kindergartenbesuch über die Arbeitsgemeinschaft „Junge Feuerwehr“ bis zum Mitglied des Kinderchores in der Leipziger Oper, Altpapiersammlungen (keine Hochglanzprospekte, die könnten aus dem Westen stammen), heimliche Besuche der Leipziger Messe, Besuche im Neuen Rathaus bei seinem Vater, der nach 1990 bis zu seinem frühen Tod Beigeordneter für Ordnung, Recht und Sicherheit in Leipzig war und dem Spielen in verfallenen Gebäuden kam alles vor, was ein aufgeweckter Junge so erleben konnte. So manche Schmunzeln verursachende Anekdoten erzählte er aus seiner Kindheit.

Einen großen Einfluss auf seine Entwicklung hat seine Großmutter gehabt. Diese erwähnt er immer wieder auf der rund eine Stunde dauernden Besichtigungsfahrt.

Sebastian Gemkow hat bei dieser Busfahrt einen interessanten Einblick in seine frühe Entwicklung gegeben. Dafür danken wir ihm.

Wir danken auch dem Busfahrer, der uns mit viel Geduld und sicher durch den nachmittäglichen Berufsverkehr im Süden und Osten Leipzigs kutschiert hat.

 

Januar 2020 Ob Wahlkampf in Leipzig

© by Thomas Krafczyk

20. Januar 2020 Wahlaufruf zur OB Wahl am 2. Februar 2020

Liebe Mitglieder und Freunde der Senioren Union Leipzig,

am 2. Februar 2020 findet die Wahl des neuen Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig statt. Auf der Kreisversammlung der CDU Leipzig am 18. November 2019 wurde Sebastian Gemkow mit mehr als 99 % als Kandidat der CDU für die Oberbürgermeisterwahl gewählt.

Sebastian Gemkow ist in Leipzig geboren, aufgewachsen und hat auch hier studiert. Auf Grund seiner langjährigen Tätigkeit als Stadtbezirksbeirat und Landtagsabgeordneter im Leipziger Südwesten ist er bestens mit den Problemen Leipzigs und auch denen von uns Senioren vertraut.

Uns Senioren hier in Leipzig bewegen hauptsächlich die Schwerpunkte Sicherheit, Verkehr, Öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV), Barrierefreiheit und Entwicklung der Mieten. Diese Problemkreise wurden vom bisherigen Oberbürgermeister aus unserer Sicht nur ungenügend berücksichtigt. Ein weiter so sollte es deshalb nicht geben. Wir sehen in Sebastian Gemkow eine Persönlichkeit, die als Oberbürgermeister diese Probleme aufgreift und Lösungen anbietet.

Davon konnten wir uns in der Diskussionsveranstaltung der Senioren-Union mit Sebastian Gemkow am 8. Januar 2020 überzeugen.

Der Oberbürgermeister ist Leiter einer großen politischen und wirtschaftlichen Einheit mit einigen Tausend Mitarbeitern. Folglich sind für ihn Führungserfahrungen und –qualitäten eine der wichtigsten Voraussetzungen. Sebastian Gemkow hat als Sächsischer Staatsminister für Justiz gezeigt, dass er in der Lage ist, große Verwaltungseinheiten effektiv zu leiten. So setzte er sich u.a. dafür ein, dass im Justizwesen Sachsens wieder mehr Stellen für Richter und Staatsanwälte eingerichtet wurden, dass die Zahl der Schnellverfahren bei klarer Rechtslage erhöht wurde.

Wir bitten Sie deshalb, unbedingt an der Oberbürgermeisterwahl teilzunehmen und für Sebastian Gemkow zu stimmen. Denken Sie bitte daran, dass es auf jede einzelne abgegebene Stimme für Sebastian Gemkow ankommt. Machen Sie bitte auch Ihre Familie, Ihre Nachbarn und Bekannten auf die Wichtigkeit der Wahlteilnahme am 2. Februar aufmerksam. Außerdem bitten wir Sie, entsprechend Ihren Möglichkeiten an den örtlichen Wahlkampfveranstaltungen teilzunehmen.

Mit freundlicher Empfehlung

Konrad Riedel                                Dr. Johannes Hähle                       Dr. Karl Placht
Vorsitzender der SU Leipzig         Stellvertretende Vorsitzende der SU Leipzig

8. Januar 2020 Veranstaltung mit dem Oberbürgermeisterkandidaten der CDU, Sebastian Gemkow

Am 8. Januar führte die Senioren-Union in Leipzig im Gemeindesaal der Propstei eine Veranstaltung mit dem Oberbürgermeisterkandidaten der CDU, Sebastian Gemkow, zum Thema „Seniorenfreundliches Leipzig“ durch. Diese Veranstaltung war als öffentliche Veranstaltung angelegt. Unter den Veranstaltungsankündigungen der LVZ konnten die Leipziger, die nicht der Senioren-Union angehören, Termin und Ort erfahren.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Senioren-Union in Leipzig, Konrad Riedel, traten die Besucher dieser Veranstaltung, die in vier Gruppen an den Tischen saßen, in die Diskussion ein.

 

 

Partner für die Diskussion waren der Oberbürgermeisterkandidat, Sebastian Gemkow, der Vorsitzende des Kreisverbandes der CDU in Leipzig, Dr. Thomas Feist, und Konrad Riedel, Vorsitzender der Senioren-Union in Leipzig und Stadtrat. Nach jeweils 30 Minuten wechselten die drei Diskussionspartner zu einem anderen Tisch.

Die angesprochenen Themen waren vielfältig. Hier sollen nur einzelne Themen angerissen werden:

–    Mobilität der Senioren – ÖPNV

Trennung der Verkehrswege, Radfahren auf Fußwegen und in Fußgängerzonen muss geahndet werden

  • Sicherheit unter dem Eindruck der Randale in Connewitz zum JahreswechselHier wurde auf die stark gestiegene Zahl der beschleunigten Gerichtsverfahren im Jahr 2019 hingewiesen. Die für die Sicherheit und Ordnung zuständigen Stellen der Stadtverwaltung müssen künftig enger mit der Polizei zusammenarbeiten. Warum sollen gemeinsame Streifen von Polizei und Polizeibehörde des Ordnungsamtes nicht gemeinsam auf Streife gehen?
  • Bezahlbares WohnenDas kann nur durch verstärktes Bauen erreicht werden. Die Mietendeckelung ist nicht die Lösung, da dadurch potentielle Bauherren abgeschreckt werden. Dazu muss eine Änderung des Baurechtes und der Genehmigungsverfahren angestrebt werden.
  • Veränderte Arbeitsweise der Verwaltung, die z. B. zu schnelleren Entscheidungen führt.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Außer den Mitgliedern der Senioren-Union konnten wir viele Gäste begrüßen.

 

6. Januar 2020 Kritik der Senioren-Union am Vorschlag Söders zur „Verjüngung des Bundeskabinets“

2020-01-06 Senioren-Union kritisiert Söders Forderung nach Verjüngung des Kabinetts

Pressemitteilung

Senioren-Union kritisiert Söders Forderung nach Verjüngung des Kabinetts

Die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) nach einer Verjüngung des Bundeskabinetts hat bei der Senioren-Union der CDU heftigen Protest ausgelöst. Söder hatte in einem Interview eine „Aufbruchstimmung“ durch jüngere Minister verlangt, um für die nächste Bundestagswahl vorbereitet zu sein.

„Qualität misst sich nicht daran, ob jemand alt oder jung ist. Es geht darum, die besten Köpfe im Kabinett zu haben“, sagte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, am Montag in Berlin. „Es ärgert mich und ist auch intellektuell unzutreffend, wenn aus der Hüfte geschossene Vorurteile fachliche Fähigkeiten nach Altersstufen beurteilen.“

Wulff erinnerte den bayerischen Ministerpräsidenten daran, dass der damalige Amtsinhaber Franz-Josef Strauß noch mit über 70 Jahren deutlich bessere Wahlergebnisse erzielt habe. Außerdem müsse daran erinnert werden, dass die Älteren nicht nur bei der CDU sondern auch bei der CSU die weitaus meisten Wähler gestellt hätten. Diesen Wählern könne man doch wohl auch nicht fehlende Fähigkeiten bei der Auswahl der Kandidaten vorwerfen, mahnte Wulff weiter.

Berlin, 06.01.2020

Bundesgeschäftsstelle der Senioren-Union der CDU Deutschlands

Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin

Dazu die Anmerkung: Herr Söder sollte sich zum  Leitsatz der Senioren-Union „Zukunft braucht Erfahrung“ ein paar Gedanken machen!

 

5. Januar 2020 Senioren–Union Leipzig dankt der Polizei –
Wir stehen voll hinter unserer Polizei.

Der Polizei Leipzig gebührt Dank und Anerkennung für ihren aufopferungsvollen Einsatz am Jahreswechsel in der Stadt und ganz besonders in Connewitz.

Mit großer Verwunderung müssen wir feststellen, dass gewisse Kräfte jetzt versuchen, der Polizei die Schuld für die Eskalation am Connewitzer Kreuz zuzuschieben. Dies ist so nicht hinnehmbar und geht an der Realität völlig vorbei.

Wenn die Einsatzkräfte der Polizei als Schutz vor Angriffen mit Steinen und ähnlichen Wurfgeschossen eine Schutzausrüstung mit Helm tragen, so ist das noch lange keine Provokation, wie das von verschiedenen bekannten Personen der politischen Öffentlichkeit behauptet wird. Hier wird wieder mal aus irgendwelchen Gründen Ursache und Wirkung verwechselt.

Wir sehen die Polizei mit Respekt als Schutzorgan an. Die Verunglimpfung der Polizei und Verharmlosung dieser Taten sind nur Unterstützung und Rechtfertigung für die Täter.

Wir wünschen den verletzten Polizisten eine baldige Genesung und danken den Polizeikräften für ihren Einsatz zum Jahreswechsel.

 

30. Dezember 2019 Eine Anmerkung zum inzwischen zurückgezogenen Beitrag des WDR – Lied des Kinderchores zur „Oma“

Der Pressesprecher des Bundesvorstandes der Senioren-Union hat dazu geschrieben:

Claus Bernhold

Ein notwendiger Zwischenruf aus der Senioren-Union.
Eigentlich brauchte man sich nicht länger mit dem unsäglichen Machwerk des WDR zu beschäftigen, da ja wohl selbst der Urheber mit seinem Intendanten hochderoselbst den (hoffentlich ernst gemeinten) Rückzug angetreten hat und begriffen hat, welche Dummheit und welchen Unsinn man da mit den begeistert singenden Kindern angestellt hat.
Und doch, wir sollten als Menschen im Seniorenalter, als gemeinte „Zielgruppe“, dazu etwas sagen: Nein, die Kinder trifft kein Vorwurf. Dieser geht an diejenigen, die dieses „satirische“ Werk verfasst haben. Und das ist das Problem: Hier wird Alt gegen Jung ausgespielt.
Neulich waren es die Aktivisten von „Fridays for Future“, die der älteren Generation das Mitspracherecht entziehen wollte, heute werden die Alten unter dem Deckmantel der Satire durch den Dreck gezogen.
Wir als die Älteren in der Gesellschaft wollen uns nicht damit rühmen, einen Teil zum jetzigen Lebensstandard und zum Wohlergehen Aller – auch der Jüngeren – beigetragen zu haben.
Ich will mich auch nicht auf Konfuzius berufen, der schon vor 2.500 Jahren Pietät gegenüber Eltern und Senioren als „Wurzel der Menschlichkeit“ bezeichnet hat. Schon gar nicht soll von Respekt und Anstand die Rede sein, hierzu ist in diesen Tagen viel Richtiges und genug gesagt und geschrieben worden.
Was mich am meisten bewegt und bestürzt sind Haltung und Attitüde, die dahinterstehen. Das ist das Schlimme und Folgenschwere an solchen „Projekten“, dass ganz bewusst und gezielt Gegensätze und Konflikte zwischen den Generationen konstruiert werden und sich diese (gewollt?) in den Köpfen dieser jungen Sängerinnen und Sänger verfestigen.
Das dies nicht unabsichtlich geschah, zeigt die Stellungnahme des „künstlerischen Gesamtleiters“ des Chores, den teilnehmenden Kindern sei erklärt worden, dass mit Überspitzung und Humor der Konflikt zwischen den Generationen aufs Korn genommen werden solle.
Wir in der Senioren-Union engagiert fühlen uns von dieser Art Polemik eh nicht getroffen. Wir treten für die Interessen der Älteren ein, doch im Mittelpunkt unserer politischen und ehrenamtlichen Arbeit steht das Miteinander aller Generationen in einer freien, solidarischen und toleranten Gesellschaft. Herausforderungen begegnen wir mit unserer Erfahrung, unserem Mut und unserer Tatkraft. Gerecht geht es zu, wenn sich alle saubere Luft, saubere Energie und sauberes Wasser leisten können. Umweltgerechtigkeit und Nachhaltigkeit schützen unsere natürlichen Lebensgrundlagen, helfen die Schöpfung zu bewahren und nutzen allen Menschen, insbesondere den nachkommenden Generationen.
Die Zukunft Deutschlands wollen wir diesem Sinne gestalten – denn: Zukunft braucht Erfahrung!
Claus Bernhold
Pressesprecher und stellv. Bundesvorsitzender
Senioren-Union der CDU

Dieser Stellungnahme ist noch hinzuzufügen, dass die Erklärung der Verantwortlichen des WDR 2 und des Chores fadenscheinig ist, da sie Ursache und Wirkung durcheinanderbringen: Die Ursache ist dieser menschenverachtende Text (unsere Oma ist ne Umweltsau usw.). Dafür sind nicht die Kinder verantwortlich, sondern der Chorleiter und der Redakteur! Auch wir Senioren, d.h., überwiegend Omas und Opas, sind für Satire, wenn diese nicht menschenverachtend ist. Hier haben wohl die Verantwortlichen für diesen Eklat noch erheblichen Nachholbedarf zur Kenntnis des § 1 des Grundgesetzes!

Es wäre eine ehrliche Einsicht für eine Fehlhandlung, wenn die Verantwortlichen das Honorar für diese Entgleisung einem Verein der „Leih-Omas und -Opas“ für ihre ehrenamtliche Arbeit zur Betreuung der Kinder spenden würden.

Konrad Riedel, Vorsitzender Senioren-Union in Leipzig

Dr. Johannes Hähle und Dr. Karl Placht Stellvertretende Vorsitzende Senioren-Union in Leipzig

 

Leipzig im Dezember 2019

 

Wir wünschen allen Mitgliedern und Freunden der Senioren Union in Leipzig ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr.

Der Vorstand der Senioren-Union in Leipzig

 

 

 

 

16. Dezember 2019, Advent- und Weihnachtsfeier im Kloster der Dominikaner St. Albert in Leipzig-Wahren

Traditionsgemäß feiert die Leipziger Senioren-Union seit 2003 im Kloster der Dominikaner in Leipzig-Wahren ihre Advent- und Weihnachtsfeier. Diese Veranstaltung ist auch in jedem Jahr Anlass, langjährige Mitglieder der CDU zu ehren. Eingangs versammelten wir uns in der Pfarrkirche St. Albert zu einer Andacht. Diese hielt Pater Nikolaus. Das Thema war in diesem Jahr der Glaube an die Engel. Immerhin glauben nach dem Hinweis von Pater Nikolaus mehr Menschen an Engel als an Gott.

 

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Senioren-Union in Leipzig, Konrad Riedel, und einer Grußansprache durch den neuen Vorsitzenden der CDU in Leipzig, Dr. Thomas Feist, wurden die Jubilare geehrt. Diese erhielten neben einer Ehrennadel auch eine Urkunde über ihre langjährige Mitgliedschaft in der CDU.

Das Mitglied der Senioren-Union in Leipzig, Dr. Hermann Pohler, wurde für seine 65 –jährige Mitgliedschaft in der CDU ausgezeichnet.

Die geehrten Jubilare sind auf dem untenstehenden Bild zu sehen.

Mit einer dezenten musikalischen Umrahmung sorgte Hubert Hiersemann für eine angenehme Atmosphäre.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Kaffee, Stollen und Getränken sowie intensiven Unterhaltungen klang nach mehr als 3 Stunden diese Veranstaltung zur Zufriedenheit aller Teilnehmer aus.

 

 

 

Wir danken vor allem Pater Nikolaus für die besinnliche und für uns wertvolle Andacht. Wir danken auch allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Ganz besonders danken wir auch allen, die finanziell diese Veranstaltung unterstützt haben.

Bleibt zum Schluss nur noch anzumerken, dass wir sehr verwundert waren, dass einige Funktionsträger der Leipziger CDU auf unsere Einladung hin überhaupt nicht reagiert haben. Das muss auch bei dieser gelungenen Veranstaltung gesagt werden!

 

22. und 23. November 2019 Bundesparteitag der CDU in Leipzig

Meine Eindrücke vom 32. Bundesparteitag der CDU am 22. November und 23. November in Leipzig – eine Nachlese

 

 

 

 

Ich hatte mich als Helfer für die Betreuung des Standes der Senioren Union gemeldet. In dieser Eigenschaft konnte ich auch an der Vorbesprechung der Senioren Union am 21. November teilnehmen. Themen der Vorbesprechung waren hauptsächlich die 8 Anträge der Senioren Union an den 32. Parteitag der CDU. Von den 8 Anträgen wurden 4 von der Antragskommission abgelehnt. Die Ablehnung erfolgte ohne Begründung – das war nicht nur für mich sonderbar. Die abgelehnten Anträge betrafen die Beseitigung einer Gesetzeslücke bei der Mütterrente (Berücksichtigung der Kinder, die vor 1992 geboren wurden), die Ergänzung des Grundgesetzes zur Beseitigung der Diskriminierung auf Grund des Lebensalters, die Diagnose und Therapie per App und die Erweiterung der Erstattung von nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln bei älteren, multimorbiden Menschen ab dem 64. Lebensjahr. Vielleicht gelingt es noch die CDU Bundestagsfraktion für diese vier Anliegen zu sensibilisieren.

Am Stand waren angefangen vom Vorsitzenden der Senioren Union, Prof. Wulff, die stellvertretenden Vorsitzenden Benda und Bernhold, weitere Mitglieder des Bundesvorstandes und der Geschäftsführer des  Bundesvorstandes gemeinsam mit weiteren Mitarbeiter der Bundesgeschäftsstelle anwesend.

Zusätzlich zu den Mitgliedern des Bundesvorstandes und der Bundesgeschäftsstelle der Senioren Union halfen der Geschäftsführer der Senioren Union Sachsens, Herr Peter Liebers und Mitglieder aus den Kreisverbänden Leipzig Land und Leipzig bei der Standbetreuung. Am 22. November war ich von 12 Uhr bis 19 Uhr zur Betreuung des Standes der Senioren Union eingesetzt. Außerdem waren zur gleichen Zeit Frau Bayer, Vorsitzende der Senioren Union KV Leipzig Land und Herr Pohl,  Senioren Union KV Leipzig Land und Mitgliederbeauftragter der Senioren Union Sachsen anwesend. Am 23. November erfolgte die Standbetreuung durch Herrn Riedel, Vorsitzender der Senioren Union KV Leipzig, Herrn Habicht, Schriftführer Senioren Union KV Leipzig und Herrn Kny, Beisitzer Senioren Union KV Leipzig.

Der Stand der Senioren Union war ein gemeinsamer Stand mit der Deutschen Hausärztevereinigung. Diese stellte einen Messplatz für die telemetrische Blutdrucküberwachung mit einem Arzt und zwei Schwestern. Am Stand konnte der Blutdruck gemessen werden, über das Internet zum Hausarzt übertragen werden und von diesem computergestützt eine Analyse des Gefäßzustandes durchgeführt werden und bei Bedarf auch über Internet das Rezept an die zuständige Apotheke übermittelt werden. Diese Technik steht heute schon zur Verfügung, Dieser Messstand wurde von den auf dem Parteitag anwesenden Personen  reichlich genutzt. U. a. informierte sich der Bundesgesundheitsminister Spahn über diese Technik. Lutz Lehmann, MdB und mehrfacher Radweltmeister, lies sich ebenfalls untersuchen.

Am Stand konnte man über einen großen Monitor die Referate und Diskussionen auf dem Parteitag verfolgen. Leider war der Geräuschpegel in der Ausstellungshalle so hoch, dass kaum ein Wort der Referenten zu verstehen war.

Das waren aber nur Nebenerscheinungen. Von den zahlreich anwesenden prominenten Politikern besuchten viele den Stand der Senioren Union. Hier sollen nur einige Namen ohne Reihenfolge und Bewertung genannt werden. Es kamen der Fraktionsvorsitzende der CDU im Bundestag, Ralph Brinkhaus, die Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, Sachsen-Anhalt, Reiner Haselhoff und Sachsen, Michael Kretschmer, der ehemaligen Ministerpräsidenten von Thüringen, Bernhard Vogel, der ehemalige Vorsitzender der EVP Fraktion im Europaparlament, Elmar Brock, die Sächsische Gesundheitsministerin, Barbara Klepsch, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Thüringer Landtag, Mike Mohring, die Mitglieder des Sächsischen Landtages Georg von Breitenbuch und Oliver Fritsche.

Allerdings nahmen viele der prominenten Parteitagsdelegierten und Besucher den Stand der Senioren Union nicht so richtig wahr und gingen, ohne ihn eines Blickes zu würdigen, vorbei. Leider gehörten dazu auch die Bundeskanzlerin und die Vorsitzende der CDU – für mich persönlich war das ernüchternd. Natürlich kann nicht erwartet werden, dass auch sie alle Austellungsstände besuchen.  Sie sollten aber daran denken, dass die Senioren immer noch der Stimmengarant für die CDU bei den verschiedensten Wahlen sind.

Dr.-Ing. Karl Placht
Stellvertretender Vorsitzender SU KV Leipzig

 

19. November 2019 „Ist die Bahn seniorenfreundlich?“

Am 19. November trafen wir uns mit dem Assistenten des Konzernbevollmächtigten für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen der Deutschen Bahn AG, Torsten Wilson, um über die Frage „Ist die Bahn seniorenfreundlich – welche Angebote hat die Bahn für Senioren“ zu sprechen.

In seinem Vortrag gab Herr Wilson einen Überblick zu den verschiedenen Tarifmodellen der Bahn. Die Einzelheiten dazu können bei uns über e-mail (placht.heyner[at]arcor.de) abgefragt werden.

Der Abschluss seines Vortrages bildete die Vorstellung des Reisezentrums der Deutschen Bahn AG im Leipziger Hauptbahnhof. Es soll gegenwärtig das modernste Reisezentrum der Deutschen Bahn AG sein.

Unsere Erfahrungen mit diesem Zentrum sind nicht so optimistisch wie dazu die Aussagen von Herrn Wilson waren. Nicht nur für Senioren ist die Erreichbarkeit des Reisezentrums ungünstig. Von der Straßen- bzw. Straßenbahnebene aus muss man sich auf eine Ebene nach unten begeben, um dann nach dem Fahrkartenkauf über zwei Ebenen nach oben zu den Zügen zu gelangen. Die im Reisezentrum aufgestellten Fahrkartenautomaten sind umständlich zu bedienen. Besonders, wenn man nur gelegentlich eine Fahrkarte benötigt, ist die Bedienung schwierig. Das zeigt sich daran, dass auch junge Fahrgäste, die eigentlich im Umgang mit solchen elektronischen Einrichtungen geübt sind, beim Lösen der Fahrkarte häufig eine Unterstützung durch Personal des Reisezentrums benötigen. Die Warteschlange an den mit Bahnpersonal besetzten Fahrkartenschaltern ist deshalb auch entsprechend lang. Herr Wilson nahm unsere Diskussionen dazu auf und wollte sie weiterleiten.

Abschließend bedankten wir uns für die Ausführungen. Als Dank für seinen Vortrag übergaben wir Herrn Wilson das essbare Modell einer Lokomotive aus der Zeit, in der angeblich die Eisenbahn pünktlicher verkehrte.

 

 

18. November Kreisparteiversammlung – Wahl des Oberbürgermeisterkandidaten der CDU

Am 18. November fand im Kunstkraftwerk in Leipzig die Kreisparteikonferenz zur Wahl des CDU Kandidaten für die Wahl des Leipziger Oberbürgermeisters am 2. Februar 2020 statt. Die Kreisparteikonferenz war gut besucht. Auch wir von der Senioren Union in Leipzig waren mit zahlreichen Mitgliedern vertreten. Von den Nachbarkreisverbänden der CDU Nordsachsen und Leipzig Land waren die Kreisvorsitzenden anwesend. Grußworte sprachen der Generalsekretär der Sachsen CDU, Alexander Dierks (ein Oberbürgermeister darf einen Bart haben, alte Zöpfe muss er abschneiden) und Georg von Breitenbuch, Vorsitzender des Kreisverbandes Leipzig Land.

Nach der Abarbeitung der üblichen Formalitäten einer Wahlveranstaltung hielt Sebastian Gemkow seine Bewerbungsrede als Bewerber für die Kandidatur zur Oberbürgermeisterwahl am 2. Februar 2020. Er ging in seiner Rede auf zahlreiche konkrete Themen, die die Leipziger beschäftigen, ein. Die Rede wurde mit großem Beifall aufgenommen.

Weitere Bewerber als CDU Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl meldeten sich nicht. Die Wahlhandlung konnte somit zügig durchgeführt werden.

 

Die Abstimmung ergab eine Zustimmung von 99,25 % für den Oberbürgermeisterkandidaten der CDU, Sebastian Gemkow.

Die Mitglieder der Senioren Union gratulieren Sebastian Gemkow zu seiner Wahl. Wir sichern ihm beim Wahlkampf alle Unterstützung zu.

 

3. November 2019 – Bericht Kreisparteitag am 2. November

Am Samstag, den 2. November 2019, fand der Kreisparteitag der CDU im H4 Hotel in Paunsdorf mit der Vorstandswahl statt. Die Wahl des Kreisvorstandes war notwendig geworden, nachdem der bisherige Vorsitzende des Kreisverbandes, Robert Clemen, seinen Rücktritt nach der Landtagswahl am 29. September 2019 erklärt hatte.

Zum Vorsitzenden des Kreisverbandes Leipzig der CDU wurde Dr. Thomas Feist gewählt.

Zum Schatzmeister des Kreisverbandes wurde Achim Haas, der dieses Amt schon mit viel Erfolg in der zurückliegenden Wahlperiode innehatte, gewählt. Achim Haas ist unser neuestes Mitglied im Kreisverband der Senioren Union in Leipzig.

Auch Konrad Riedel, der Vorsitzender des Kreisverbandes Leipzig der Senioren Union ist, wurde als Beisitzer in den Kreisvorstand der CDU Leipzig gewählt.

Wir gratulieren allen gewählten Mitgliedern des Kreisvorstandes Leipzig der CDU und wünschen ihnen eine gedeihliche Zusammenarbeit in der anstehenden Wahlperiode und viel Erfolg in ihrer Arbeit im Sinne einer starken Leipziger CDU.

 

 

2. November 2019 Parkeisenbahn – Urkunde – Spendenaktion „Schwellen“

Heute hat uns der Leiter der Parkeisenbahn am Auensee, Herr Thomas Borzutzki, das Zertifikat für unsere anlässlich des Sommerfestes am 15. August 2019 gesammelte Spende für den Ersatz von 11 Schwellen des Gleiskörpers überreicht.

Wir danken all denen, die zu dieser umfangreichen Spende beigetragen haben.

Der Vorstand der Senioren Union in Leipzig

(siehe auch der unten stehende Beitrag vom 16. August 2019)

 

 

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