19. April 2019 – Kommunalwahlen am 26. Mai 2019

Zukunft braucht Erfahrung

Auch bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 kandidieren wieder Mitglieder der Senioren Union in Leipzig für die Stadtratswahl. Wir bitten die Mitglieder der Senioren Union um Unterstützung für unsere Kandidaten.

 Wahlkreis 3

Achim Haas

 

 

 

 

 

 

Wahlkreis 6

Andreas Habicht

 

 

 

 

 

 

 

 

Gottfried Ulbricht

 

 

 

 

 

Wahlkreis 7

Dr. Karl Placht

 

 

 

 

 

Wahlkreis 9

Konrad Riedel

 

 

 

 

 

 

Hubert Hiersemann

 

 

 

 

 

 

13. April 2019 E-Roller

Der Protest gegen die Freigabe für E-Roller im Verkehr weitet sich aus. Wir sind mit unserem Protest nicht alleine! Weiter Informationen unter

www.selbsthilfenetzwerk-sachsen.de

 

12. April 2019 Presseinformation

Senioren-Union Leipzig

04109 Leipzig Grimmaische Straße 2-4 www.cdu-leipzig-senioren.de

Vorsitzender Konrad Riedel

Telefon 910 25 49 Email riedel@cdu-fraktion-leipzig.de

Das einzige was stört, sind die Fußgänger

Nun kommen noch die E Roller auf den Fußweg, denn bald sind auch in Deutschland E- Roller zugelassen und sollen zu einem gewissen Teil den Fußweg nutzen.

Konrad Riedel stellt dazu als Senioren Sicherheitsberater in Leipzig fest, dass außer den bestehenden Problemen mit Radfahrern auf den Fußwegen durch die E-Roller neue Sicherheitsprobleme für ältere Menschen auf den Fußwegen entstehen. Um die Verstöße vieler Radfahrer wird schon nichts unternommen und jetzt kommen noch die E Roller dazu.

Dies ist ein Zustand, der so nicht mehr tragbar ist. Fußwege müssen für Fußgänger auch ohne Gefahr begehbar sein. Die Leipziger Senioren Union und ihr Vorsitzender Stadtrat Konrad Riedel fordern energische Maßnahmen zur Durchsetzung der Sicherheit auf Fußwegen und an Fußgängerampeln (z.B. Leuschnerplatz an der Straßenbahnhaltestelle).

Es kann nicht mehr hingenommen werden, dass die Rechte der größten Gruppe der Verkehrsteilnehmer eingeschränkt und unterlaufen werden.

Konrad Riedel, Vorsitzender Senioren Union in Leipzig

Dr. Johannes Hähle und Dr. Karl Placht, stellvertretende Vorsitzende Senioren Union in Leipzig

1. April 2019 Die Direktkandidaten der Leipziger CDU für die Landtagswahl 2019 stellen sich vor

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Die heutige gemeinsame Veranstaltung von Senioren Union und Junger Union in Leipzig diente der Vorstellung der Leipziger CDU Direktkandidaten für die Landtagswahl am 1. September 2019. Wir hatten alle sieben Direktkandidaten eingeladen. Leider mussten Wolf-Dieter Rost und Ronald Pohle absagen, da beide wegen Landtagsaufgaben verhindert waren. Im nebenstehenden Bild sind die Direktkandidaten Holger Gasse, Michael Weickert, Karsten Albrecht, Robert Clemen und Andreas Nowak zu sehen. Die Versammlungsleitung hatte der Vorsitzende der SU in Leipzig, Konrad Riedel.

Nach der Vorstellung der 5 Kandidaten, die ihre Vorstellungen für ihre Tätigkeit im Landtag äußerten, wurden die folgenden Themen wurden angesprochen und diskutiert:

Umweltdemonstrationen der Schüler

Ideologie geprägte Umweltdiskussion

Macht der Medienkonzerne der USA – nur eine geringfügige Entwicklung in Europa

Ungenügende Förderung der älteren Generation, obwohl diese rund 30 % der Bevölkerung ausmacht

Steigende Mieten in Richtung von 10 €/m² vor allem bei Neubauten und Sanierung, Leipzig hat gegenwärtig einen Kaltmietendurchschnitt von 5,40 €/m² – Grüne und Linke stellen immer neue Forderungen, was Investoren verschreckt (z.B. Wohngebiet Bayerischer Bahnhof oder Gebiet nördlich des Hauptbahnhofes) – Politik kann nur die Rahmenbedingungen verändern – Änderung der Bauvorschriften notwendig

Benachteiligung älterer Menschen bei Krediten (höhere Zinsen) und Versicherungsbeiträgen

Benachteiligung Leipzigs bei Zuweisung von Fördermitteln? – Leipzig hat aber Fördermittel in der Größenordnung von 100 Mio € nicht abgerufen

Unausgewogene Verkehrspolitik in Leipzig – es wird zu viel geredet und zu wenig gehandelt

Die Veranstaltung fand im Gemeindesaal der katholischen Gemeinde St. Martin in Grünau statt. Wir danken Herrn Pfarrer Thieme für die Bereitstellung des Raumes.

 

27.  Februar 2019 Veranstaltung im Alten Rathaus mit der Hieronymus-Lotter-Gesellschaft

14 Uhr trafen wir uns, um an der Veranstaltung mit der Hieronymus-Lotter-Gesellschaft im Alten Rathaus teilzunehmen. Herr Eric Buchmann, Vorsitzender der Gesellschaft, übernahm die Führung durch das Alte Rathaus. Im Festsaal des Alten Rathauses stellte er uns die Hieronymus–Lotter-Gesellschaft vor und gab uns einen Überblick über die Geschichte des Rathauses (siehe nebenstehendes Bild). Die Hieronymus–Lotter-Gesellschaft wurde 1996 als Förderverein zur Unterstützung des Stadtgeschichtlichen Museums gegründet. Ihr Ziel ist die Einwerbung von Spenden, die dann für die Restaurierung verschiedener Objekte des Stadtgeschichtlichen Museums und vor allem für das Alte Rathaus genutzt werden. Inzwischen schaut die Hieronymus-Lottergesellschaft auf 23 Jahre erfolgreicher Tätigkeit zurück.

Herr Buchmann erläuterte dann ausführlich die Baugeschichte dieses Rathauses. Der Vorgänger des jetzigen Gebäudes wurde mit dem Wachsen von Leipzig zu klein. Mann diskutierte zwar jahrelang über einen Neubau, geschehen ist aber lange Zeit nichts. Erst als Hieronymus Lotter Bürgermeister wurde, hat er den Neubau durchgesetzt. Und so wurde das Alte Rathaus 1556/1557 zwischen 2 Messen gebaut. Im Vergleich zu heutigen Bauvorhaben war das eine äußerst kurze Bauzeit für das Rathaus. Das hatte aber noch nicht die heutige Größe und Ansicht. Im Laufe der Zeit wurde am Rathaus entsprechend dem Bedarf der wachsenden Stadt Leipzig das Rathaus baulich ergänzt. Die heutige Gestalt des Alten Rathauses wurde im 19. Jahrhundert geschaffen. Ende des 19. Jahrhunderts war dann aber auch dieses baulich ergänzte Rathaus für die gewachsene Stadt zu klein geworden. Die Geschichte wiederholte sich, man diskutierte wieder einige Jahre. Sogar der Abriss des Alten Rathauses wurde erwogen. Es stellte sich aber im Laufe der Zeit heraus, dass der Neubau an dieser Stelle zu klein werden würde. Was macht man dann mit dem leer stehenden Gebäude? Kluge Köpfe setzten sich durch und das Alte Rathaus wurde nicht abgerissen, sondern zu einem Gedenkort für die Leipziger Geschichte umgewandelt.

Erstaunlich für uns war, dass die Sächsische Herrschaft sich finanziell am Bau des Gebäudes beteiligte. Das war aber nicht uneigennützig, sondern hat dazu geführt, dass das oberste Sächsische Gericht (Oberhof- und Schöffengericht) im Rathaus zu Leipzig seinen Sitz hatte. Die eindrucksvolle Galerie von Porträts der Richter ist an den Wänden des Festsaales zu sehen. Natürlich wurde auch an die oberen Hoheiten gedacht. Deren Ganzkörperbilder sind, wie es der Bedeutung dieser Personen entspricht, oberhalb der Porträts der Richter angebracht.

Der anschließende Rundgang durch die Räume (Ratsstube usw.) und die Ausstellungen zur Geschichte Leipzigs war sehr interessant, aber dann doch ziemlich anstrengend für uns Senioren.

Herr Buchmann war für uns ein sehr fachkundiger Führer durch das Alte Rathaus. Wir sind ihm für diese Veranstaltung sehr dankbar.

 

7. Februar 2019 Presseinformation Senioren Union in Leipzig

Befindet sich die Rathausverwaltung im Dornröschenschlaf? Wann wird sie wachgeküsst?

Zu den Tatsachen:

Im Neuen Rathaus befindet sich am Wirtschaftseingang vom Martin-Luther-Ring her ein Lageplan mit dem Hinweis zur Erreichbarkeit der Linien des Öffentlichen Personennahverkehrs. Über den Jahreswechsel 2018 / 2019 wurde der Bereich dieses Eingangs renoviert. Der vor der Renovierung dort vorhandene Lageplan wurde wieder angebracht. Leider enthält dieser Plan immer  noch die falschen Angaben zur Erreichbarkeit der nicht mehr existierenden Straßenbahnlinien 21 und 24 und zur Buslinie 58, wie es auf dem nebenstehenden Bild zu sehen ist.

Dem Vorsitzenden der Senioren Union in Leipzig und Stadtrat, Konrad Riedel, fiel diese falsche Linienangabe schon vor mehr als 10 Jahren auf. Er informierte daraufhin den damaligen Verwaltungsbürgermeister und bat um Richtigstellung auf dem Hinweisschild. Es passierte aber nichts. So blieb der Lageplan mit den falschen Linienangaben bis zum Beginn der Renovierung hängen. Wer gedacht hat, dass nach der Renovierung ein berichtigter Lageplan angebracht wird, hat falsch gedacht. Es wurde wieder derselbe Lageplan, der die falschen Linienangaben  enthält, angebracht.

Die Straßenbahnlinien 21 und 24 wurden am 26. Mai 2001 eingestellt, wie es z.B. unter „Wikipedia“ zu lesen ist. Vermutlich wird auch seit diesem Zeitpunkt die Buslinie 58 nicht mehr betrieben. Trotz intensiver Recherche konnte für die Buslinie 58 das Datum des Betriebsendes nicht mehr festgestellt werden.

Immerhin sind seit dem Datum der Betriebseinstellung der beiden Straßenbahnlinien erst rund 18 Jahre vergangen. Dornröschen hat den Grimm‘schen Märchen nach 100 Jahre geschlafen, bis sie von einem schönen Prinzen wachgeküsst wurde. Wir stellen uns ernsthaft die Frage, müssen wir noch 82 Jahre warten, bis ein berichtigtes Schild im Rathaus angebracht wird. Wir gegenwärtigen Senioren aus der Generation 60 + werden das wohl nicht mehr erleben.

Vielleicht schafft es aber „Leila“ zum Karneval.

Dr. Karl Placht

Stellvertretender Vorsitzender Senioren Union in Leipzig

 

6. Februar 2019 Weiterleitung der Stellungnahme der Senioren Union

Pressemitteilung

 Senioren-Union der CDU: Ohne Bedürftigkeitsprüfung keine Grundrente

 In der Debatte über eine künftige Grundrente hat der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, massive Kritik an den Plänen von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil MdB (SPD) geübt. „Ohne eine Bedürftigkeitsprüfung würde das Lebensleistungsprinzip aufgegeben und wäre das Rentensystem auf Dauer überfordert“, sagte Wulff am Mittwoch in Berlin. „Ein Rentenaufschlag nach dem Gießkannenprinzip ist ungerecht und nicht finanzierbar.“

 Bundesminister Heil MdB hatte vorgeschlagen, ohne Prüfung der Bedürftigkeit für alle Geringverdiener, die mindestens 35 Jahre Beiträge eingezahlt haben (Kindererziehungs- und Pflegezeiten würden dabei angerechnet), eine Grundente von rund 900 Euro monatlich zu zahlen. Wulff lehnte den Vorstoß mit der Begründung ab, dass nur das gemeinsame Haushaltseinkommen der Partner einschließlich der Einnahmen aus privaten Kapitaleinkünften darüber entscheide, ob Menschen in Altersarmut fallen würden. „Auch die Ehefrau eines Spitzenverdieners, die ihr Leben lang Teilzeit gearbeitet hat, würde von der Grundente profitieren. Das ist kein Beitrag gegen Altersarmut“, mahnte Wulff.

 Der Senioren-Unions-Vorsitzende warnte, die Rentenkasse oder den Steuerzahler mit „unausgegorenen und populistischen Konzepten“ zu belasten. „Ohne Prüfung der Bedürftigkeit ist eine Grundente völlig ungeeignet, ungerecht und schlicht unfinanzierbar“, sagte Wulff.

 Berlin, 06.02.2019

 

29. Januar 2019 – Konrad Riedel ist 70 Jahre

 Am heutigen Tag vollendete der Vorsitzende der Senioren Union in Leipzig, Konrad Riedel, das Siebzigste Lebensjahr. Für uns ist das ein Anlass, zur Gratulation bei ihm zu erscheinen. Die Vorstandsmitglieder Dr. Johannes Hähle, Andreas Habicht, Hubert Hiersemann, Bernhard Kny und Dr. Karl Placht gratulierten ihm und überbrachten Glückwünsche von zahlreichen Mitgliedern der Senioren Union, Blumen und ein „kleines“ Präsent als Dankbarkeit für seinen unermüdlichen Einsatz für Senioren und Behinderte in Leipzig und darüber hinaus.

Konrad Riedel ist seit 2005 Vorsitzender der Senioren Union in Leipzig. Durch sein Wirken in öffentlichen Funktionen wie Vorsitzender der Senioren Union in Leipzig, stellvertretender Vorsitzender der Senioren Union in Sachsen, stellvertretender Vorsitzender der Landesvertretung der Senioren Sachsens, Stadtrat in Leipzig, Vorsitzender bzw. Mitglied in zahlreichen Gremien hat er eine große öffentliche Beachtung und Aufmerksamkeit für Probleme und Sorgen von Senioren und Behinderten erreicht.

Der Ausdruck seiner Wertschätzung ist auch an den Geburtstagsgratulanten zu sehen. Vertreten waren vom Präsidenten der Handwerkskammer Leipzig über Kleingartenverband bis zum langjährigen privaten Stammtisch viele Gratulanten nicht nur aus Leipzig sondern auch aus Sachsen.

Wir wünschen Konrad Riedel für seinen weiteren Lebensverlauf alles Gute. Vor allem wünschen wir ihm weiter eine robuste Gesundheit, damit er uns Senioren weiter so intensiv und wirkungsvoll vertreten kann.

 

28. Januar 2018 Wir mischen uns ein!

Am 7, Januar haben die Unterzeichnenden einen Brief an den Oberbürgermeister Leipzigs geschrieben. Das Thema war ein Beitrag des Fraktionsvorsitzenden der Grünen zum Fernwärmebezug Leipzigs von Kraftwerk Lippendorf und der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung im Leipziger Amtsblatt Nr. 23/2018. Wir sind besorg über die unrichtige Darstellung von Fernwärmebezug und Ausstieg aus der Braunkohleverstromung durch den Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Leipziger Stadtrat.

Leider haben wir von Oberbürgermeister oder seinem Büro weder eine Eingangsbestätigung unseres Briefes noch eine Antwort bis heute erhalten. Deshalb nutzen wir die Möglichkeit unser Protestschreiben an dieser Stelle nachfolgen zu veröffentlichen.

Leipzig, den 7. Januar 2019

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wir wenden uns an Sie mit der Bitte, die nachfolgende Stellungnahme zum Beitrag des Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Stadtrat Volger, im Leipziger Amtsblatt 23/2018 den Stadträtinnen und Stadträten zur Kenntnis zu geben.

An den Stadtrat der Stadt Leipzig,

Sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte,

der im Leipziger Amtsblatt 23/2018, Seite 4, enthaltene Beitrag des Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Herrn Norman Volger, „Fernwärmeausstieg sozial verträglich“ kann so nicht hingenommen werden, fordert Richtigstellungen heraus und wirft Fragen auf. Von Mitgliedern der Senioren Union Leipzig wird die Diskussion um den Fernwärmeausstieg Leipzigs schon längere Zeit verfolgt. Aus diesem Grund wurde eine Untersuchung von Personen, die eine jahrzehntelange diesbezügliche Berufserfahrung haben, dazu angefertigt. Diese kommt zu dem Schluss, dass der Ausstieg aus der Fernwärmeversorgung Leipzigs durch das Kraftwerk Lippendorf weder aus ökologischen noch aus wirtschaftlichen Gründen gegenwärtig gerechtfertigt ist. Nachfolgend geben wir Ihnen einen Auszug aus dieser Untersuchung zur Kenntnis. Es erhebt sich darüber hinaus die Frage nach dem warum der Weg der Verfälschung von Fakten beschritten wird. Wir erwarten Sachlichkeit und keine polemisierende Meinungsbildung, besonders bei kritischen Themen, wozu auch die Gegenlichtbilder von Kraftwerken gehören  Diese Taktik greift um sich, wie auch die Bilddokumentationen  dazu  zeigen. Hier wird stets der Wasserdampf der Kühltürme von Kraftwerken im Gegenlicht gezeigt und soll so den Eindruck von Dreckschleudern erwecken. Lippendorf ist eines der modernsten Braunkohlekraftwerke, in dem die vorgegebenen Grenzwerte nach unserem Wissen eingehalten werden und sollte nicht in dieser Weise diskreditiert werden. Wir, das sind potentielle Wähler der Mandatsträger im Stadtrat, erwarten, dass solche unqualifizierten Beiträge, wie der eingangs bezeichnete Beitrag, im Amtsblatt künftig nicht mehr erscheinen.

Der in einer Petition der Grünen an die Stadt Leipzig im September 2017 geforderte sofortige Ausstieg Leipzigs aus der Fernwärmeversorgung durch das Kraftwerk Lippendorf erreicht reichlich ein Jahr später einen traurigen Höhepunkt. Der Oberbürgermeister verkündet in diversen Medien den Ausstieg aus dieser Fernwärmeversorgung zum Jahr 2023. Die notwendige Fernwärme sollen die Stadtwerke Leipzig selbst erzeugen. Dazu sollen ein neues Gas- und Dampfkraftwerk (GUD), diverse dezentrale Blockheizkraftwerke und Biomassekraftwerke als Ersatz errichtet werden. Er führt aber auch eine Belastung an Feinstaub und anderen Schadstoffen Leipzigs durch das Kraftwerk Lippendorf als Begründung für den Ausstieg an.

Die öffentliche Diskussion, die hauptsächlich ideologisch gefärbt ist, wird meistens ohne differenzierte Kenntnisse der technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenhänge sehr radikal und vorsätzlich falsch geführt (siehe Amtsblatt 23/2018) polemisch geführt.

Zweifellos sind die Verstromung und auch die Fernwärmeerzeugung im Kraftwerk Lippendorf zeitlich begrenzt. Es ist nun mal eine Tatsache, dass die Braunkohlevorräte im Mitteldeutschen Revier je nach Lesart zwischen 2030 und 2040 erschöpft sind. Ab diesem Zeitraum ist ein Ersatz der bisherigen Fernwärmeversorgung aus dem braunkohlegefeuerten Kraftwerk Lippendorf betriebs- und versorgungssicher aufzubauen.

Grundsätzlich hat der Ausstieg Leipzigs aus der Fernwärmeversorgung durch das Kraftwerk Lippendorf nur dann einen ökologischen und ökonomischen Sinn, wenn das Kraftwerk außer Betrieb gesetzt wird. Selbst bei einem Umstieg von Braunkohleverbrennung auf Erdgasverbrennung im Kraftwerk Lippendorf wäre es sinnvoll, weiterhin  Fernwärme zu beziehen, weil es aus thermodynamischen Gründen ökologisch sinnvoll ist, einen Teil der sonst über die Kühltürme an die Umwelt abzuführenden Wärme, wie gehabt, weiter für die Fernwärme zu nutzen!

Die Diskussion, ob ein braunkohlegefeuertes Kraftwerk ein schmutziges Kraftwerk ist, wird von den Medien einseitig in eine Richtung geleitet, indem diese immer wieder Fotografien der Abgasfahne aus den Kühltürmen im Gegenlicht veröffentlichen. Bekanntlich erscheint die ansonsten helle, um nicht zu sagen weiße Abgasfahne aus den Kühltürmen, die zu fast 100 % aus Luft, Wasserdampf und im Nebelzustand befindlichem Wasser besteht, gegen das helle Licht hinter der Abgasfahne dunkel und vermittelt beim Betrachter Schmutz! Auch für ein Kraftwerk, das mit Erdgas gefeuert wird, würde eine solche tendenziöse fotografische Darstellung zu falschen Schlüssen führen!

Bei den Diskussionen stellt sich immer wieder heraus, dass die meisten Diskutanten die Wertigkeit der Zahlen nicht einschätzen können. Allein die Tatsache, dass ein Stoff als schädlich für Mensch und Natur angesehen wird, sagt nicht viel über seine Gefährlichkeit aus. Auf die Dosis kommt es an! Selbst so widersprüchliche Festlegungen wie z.B. die durch Dieselmotoren verursachte NOx Emission, deren Grenzwert im Straßenverkehr 40 µg/m³ ist und dem die maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK) in 8 Stunden in Deutschland mit 950 µg/m³ pro 8 Stunden Exposition und in der Schweiz sogar 6000 µg/m³ pro 8 Stunden Exposition gegenüberstehen, führen in der Öffentlichkeit kaum zum Nachdenken über die Sinnfälligkeit oder Sinnlosigkeit solcher Werte.

Gesamtgesellschaftlich gesehen haben wir die Pflicht, die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen so effektiv wie möglich zu nutzen. Dazu gehört auch die Nutzung der im Dampfkraftprozess aus thermodynamischen Gründen sonst in die Umwelt abzuführenden Kondensationswärme zur Fernwärmeversorgung.

Eine wirtschaftliche Betrachtung dieses Themas können wir leider nicht machen, da die meisten Kosten nicht öffentlich bekannt sind. Auch die Frage, ob in den 4 Jahren bis 2023 die Realisierung der Ersatztechnologie überhaupt möglich ist, kann nur verbal betrachtet werden. Bekanntlich dauern allein schon die Genehmigungsverfahren mehrere Jahre. Es sind deshalb berechtigte Zweifel an der Realisierbarkeit der Ersatztechnologien bis 2023 bzw. wie von Volger angegeben 2022, angebracht.

Die Entscheidung zum Ausstieg aus der Fernwärmeversorgung aus Lippendorf widerspricht dem Ziel der Senkung der CO2 Emission. Der Ausstieg Leipzigs aus der Fernwärmeversorgung durch das Kraftwerk Lippendorf widerspricht auch der Forderung nach Nachhaltigkeit und den Klimazielen, zu der sich die BRD verpflichtet hat.

Die Verhältnisse, d.h. pro und contra für den Ausstieg, können sehr genau durch eine Ökobilanz geklärt werden. Die ausschließliche Konzentration auf die Bereitstellung von Fördermitteln, also nur wirtschaftliche und finanzielle Gesichtspunkte, dient keinesfalls der Umwelt. Hier wird genauso gehandelt, wie es die mehr oder weniger selbst ernannten Umweltschützer von Grünen, Greenpeace u. ä. immer wieder der zivilisierten Gesellschaft als umweltschädlich und nicht nachhaltig vorwerfen.

Ein weiterer Gesichtspunkt, der berücksichtigt werden muss, ist die Tatsache, dass die subventionsfrei genutzte Braunkohle als einheimischer Rohstoff sicher zumindest bis 2030 bzw. 2040 zur Verfügung steht. Der Bedarf an Erdgas und auch Erdöl in Deutschland wird vorwiegend durch Importe gedeckt. Diese beiden Rohstoffe kommen über lange Pipelines oder durch einen langen Seetransport nach Deutschland und sind damit von z.T. nicht beeinflussbaren Situationen abhängig. Eingedenk der Energiekrise Anfang der siebziger Jahre ist es dringend geboten, die Versorgungssicherheit durch einheimische Quellen nicht zu vernachlässigen. Deutschland (beide damaligen Staaten) kam nur deshalb energetisch nicht ins Trudeln, weil noch genügend Kapazität durch Stein- und Braunkohle zur Verfügung stand. Heute kämen neben der Braunkohle die erneuerbaren Energien (hauptsächlich Photovoltaik und Windkraft) für die gesicherte Energieversorgung aber auch nur bedingt für Heizzwecke in Frage.

Die erneuerbaren Energien stehen jedoch nicht immer bedarfsgerecht zur Verfügung. In der Nacht scheint nun mal keine Sonne, Windstille ist auch gar nicht so selten und der Zugriff auf nachwachsende Rohstoffe (Dürre anno 2018) ist witterungsabhängig. Ohne die Lösung eines großtechnischen Speicherproblems ist für die erneuerbaren Energien keine Versorgungssicherheit ohne genügend Reserven konventioneller Kapazitäten möglich! Völlig offen und auch unterschätzt werden die Anforderungen der zunehmenden Elektromobilität auf die Versorgungssituation.

Gezeichnet:

Dr. Johannes Hähle und Dr. Karl Placht

23. Januar 2019 Diskussionsveranstaltung zum Thema Geriatrie mit Prof. Thümmler vom Helios Park-Klinikum

Zur heutigen Veranstaltung sei erst einmal eine Begriffserklärung vorangestellt.

Geriatrie ist der Begriff für eine medizinische Spezialdisziplin, die sich mit der Altersmedizin befasst.  Die Geriatrie ist eine Querschnittswissenschaft, die weiter medizinische Disziplinen (Kardiologie, Urologie, Orthopädie usw.) im Sinne älterer Menschen koordiniert.

Ein weiterer Begriff ist die Gerontologie. Diese befasst sich mit den Alterungsvorgängen des Menschen unter Berücksichtigung von biologischen, medizinischen, psychologischen und sozialen Aspekten.

Leipzig war vor dem 2. Weltkrieg ein Ausgangspunkt für Gerontologie und Geriatrie. Prof. Bürger gründete 1938 die „Deutsche Gesellschaft für Altersforschung“, deren heutige „Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie“ die Nachfolgerin der ersteren Gesellschaft ist.

Prof. Ries, der ein Schüler von Prof. Bürger war, wurde 1969 an den ersten Lehrstuhl für Gerontologie Deutschlands als ordentlicher Professor berufen. Nach seinem Tod 2007 verwaiste dieser Lehrstuhl an der Leipziger Universität.

Beide, Geriatrie und Gerontologie, als wissenschaftliche Disziplinen sind für uns Senioren nicht ohne Bedeutung. Deshalb haben wir diese Veranstaltung organisiert und in Prof. Ch. Thümmler einen sachkundigen Vertreter dieser Disziplinen als Referenten gewinnen können.

Im Leipziger Helios Klinikum wurde zu Beginn des Jahres 2015 die Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation eröffnet. Per 1. Januar 2018 wurde Prof. Christoph Thümmler als Chefarzt an diese Klinik berufen. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz richtete bisher 5 überregionale Zentren für Altersmedizin ein. Im Leipziger Raum sind das das Helios Park Klinikum und das Sana Geriatriezentrum in Zwenkau. Das erste überregionale  Zentrum für Altersmedizin  in Sachsen wurde in der Leipziger Heliosklinik am 1. September 2018 eingerichtet. Der Leiter dieses Zentrums ist unser heutiger Referent, Prof. Thümmler.

Die Bedeutung der Altersforschung und medizinischen Betreuung gewinnt durch den immer höheren Anteil an Menschen der Generation 60 + deutlich an Bedeutung. Leider ist dieses Thema gegenüber anderen gegenwärtigen gesellschaftlichen Problemen (Migration, Energiewende usw.) in der Diskussion und Wahrnehmung  in der Öffentlichkeit nicht analog vertreten.  In der Hauptsache wird die Betreuung älterer Menschen auf Pflege und deren Kosten reduziert. Das ist aber nicht alles, was die Geriatrie betrifft. Es bewegt sich in der jüngsten Vergangenheit diesbezüglich einiges.

Das Helios Park Klinikum verfügt mit ihrem geriatrischen Zentrum gegenwärtig über 72 stationäre Betten. In diesem Jahr soll noch eine Tagesklinik mit zunächst 10 Betten eingerichtet werden. Ein weiterer Ausbau der Tagesklinik ist in der Planung.

Für Leipzig sind die Geriatrieabteilungen in den Krankenhäusern (Helios Klinik, St. Georg und St. Elisabeth) und einigen niedergelassenen Ärzte bedeutungsvoll, da trotz der offiziellen Verkündung, dass Leipzig immer jünger wird, die Anzahl der Einwohner 60+ ständig ansteigt. Das kann in den Ortsteilkatalogen nachgelesen werden.

Prof. Thümmler schilderte die Situation, die zur Einweisung von Senioren in die Kliniken für Altersmedizin führen, so:

70 % der Eingewiesenen haben Mangelzustände. Das sind hauptsächlich:

  • Dehydration
  • Mangel an Elektrolytelementen (Kalium, Natrium)
  • Vitaminmangel
  • Fehlernährung
  • Psychologische Probleme (z.B. Depression)

Es ist deshalb wichtig, die richtige Diagnose zu stellen. Nicht alle geriatrisch zu behandelnden Personen müssen stationär in Kliniken aufgenommen werden. Klinikaufenthalte für über Siebzigjährige sind Stress, da sie aus der gewohnten Umgebung herausgerissen werden. In der ungewohnten Umgebung einer Klinik kommt es bei diesen Personen häufig zu solchen Problemen wie Orientierungslosigkeit und Stürze. Die Betreuung in Tageskliniken gewinnt deshalb an Bedeutung. Es ist besser und wahrscheinlich auch kostengünstiger, den geriatrischen Patienten in einer solchen Einrichtung aufzunehmen und täglich von zu Hause in die Tagesklinik zu transportieren. Da geriatrische Patienten in der Mehrzahl an mehreren gesundheitlichen Problemen leiden und entsprechend medizinisch behandelt werden, ist es zweckmäßig, das in einer Tagesklinik kompakt zu erledigen. Es entfallen dadurch viel Transporte und damit auch zusätzliche Belastungen des Patienten. Positiv wirkt sich auch aus, das der Patient einen großen Teil des Tages in seiner gewohnten Umgebung mit seiner Familie oder Bekannten verbringen kann.Der Krankenhausaufenthalt eines geriatrischen Patienten beträgt in der Regel bis zu 2 Wochen. Die Betreuung in der nachklinischen Phase durch geriatrisches Fachpersonal ist bisher nicht vorgesehen. Dafür wäre der Hausarzt zuständig. Besonders wichtig ist deshalb die Zusammenarbeit von Geriatern und Hausärzten. Dafür sind die jetzt in Sachsen geschaffenen Zentren für Altersmedizin vorgesehen.Das gegenwärtig zur Verfügung stehende Betreuungspersonal (Diätassistenten, Ernährungswissenschaftler) ist bei weitem nicht ausreichend. Das trifft auch auf das Heliosklinikum in Leipzig zu. Im gesamten Helios Klinikum stehen nur 2 Diätassistenten zur Verfügung.Bürokratische Prozesse wirken hindernd auf die die wirksame Tätigkeit der überregionalen Zentren für Altersmedizin. Die Aufgaben und Rahmenbedingungen werden vom Ministerium für Soziales und Verbraucherschutz vorgegeben. Die finanzielle Absicherung muss aber mit den Kassen verhandelt werden. Das ist oft sehr schwierig und zeitaufwendig.Wichtig ist es, wenn die Zentren für Altersmedizin ihren Aufgaben gerecht werden sollen, das für Beratung und Informationsaustausch eine zeitgerechte Kommunikation möglich ist. Die von den Kliniken vorgeschlagenen und mit Fördermitteln auszustattenden Entwicklungsarbeiten bedürfen einer intensiven Beurteilung. Leider sind die mit den entsprechenden Gutachten zur Förderfähigkeit vorgesehenen und beauftragten Institutionen nicht immer fachlich ausreichend qualifiziert. Die Folge ist, dass manche dieser Anträge abschlägig beschieden werden. Auch hier ist Geduld und ein langer Atem notwendig, die notwendigen Entwicklungen finanziell und gegen die Bürokratie durchzustehen.

  • Die Anwesenden waren sich einig, dass diese Veranstaltung für uns sehr nützlich war. Wir danken Prof. Thümmler für seinen Beitrag zum Gelingen dieser Veranstaltung.
  • Nach dem Vortrag von Prof. Thümmler und einer ausreichenden Diskussionszeit war die Veranstaltung bei zahlreicher Teilnahme unserer Mitglieder nach zwei Stunden beendet. Es wurde der Wunsch geäußert, das Zentrum für Altersmedizin im Helios Klinikum direkt zu besuchen. Das ist für den Herbst 2019 vorgesehen.

3. Januar 2019 Stellungnahme der Senioren Union zum LVZ Artikel vom 2. Januar 2019 „Frauen Union fordert Erneuerung der CDU“

Wenn es nur so einfach wäre! Verjüngen und mehr Frauen lösen eben nicht das Problem!

Stellungnahme der Senioren Union zum Artikel in der LVZ 2.1.2019 – Frauen Union fordert Erneuerung der CDU

Der Presseartikel LVZ wirft eine Reihe von Fragen auf. Konservativ heißt nicht am Veralteten festhalten, sondern Bewährtes weiterzuentwickeln.

Und dabei soll eine große Volkspartei auch den Aufbau der Gesellschaft widerspiegeln und nicht einseitig Gruppen bevorzugen. Nur, wenn sich alle Generationen vertreten fühlen, werden wir von der Wählerschaft akzeptiert. Dabei dürften allerdings die Inhalte eine größere Rolle als die Personenanzahl spielen.

Wenn man sich nur auf bestimmte Personengruppen beschränkt, wird man auch nur von diesen akzeptiert. Wer die Alten ausschließt, wird unsere größte Wählergruppe verlieren. Die Senioren – Union hat stets Wert auf Zusammenarbeit gelegt „Wir brauchen keine Politik für Senioren sondern mit Senioren“ ist unser Motto dabei, denn „Zukunft braucht Erfahrung“. Es wäre wohl leichtfertig darauf zu verzichten. Aus diesen Gründen wollen wir auch keine Quotenreglung! Generationen übergreifende, von fähigen Frauen und Männer besetzte Gremien, sind der sicherste Weg für eine gute Politik. Nur damit kann man das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen.

Nur gemeinsam sind wir stark .Deshalb lasst uns Wege finden, das voranzutreiben, statt öffentlich ein Bild der Uneinigkeit abzugeben. Damit ist wohl keiner Interessengruppe in der CDU gedient.

Bekanntlich führt in der Öffentlichkeit ausgetragener Streit dazu, dass wir immer weniger Rückhalt in der Bevölkerung finden, wie es in der zweiten Hälfte von 2018 festzustellen war.

Konrad Riedel, Vorsitzender Senioren Union Leipzig

Dr. Johannes Hähle, Stellvertretender Vorsitzender Senioren Union Leipzig

Dr. Karl Placht, Stellvertretender Vorsitzender Senioren Union Leipzig

 

 

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