7. August 2018 Situation der Gehwege

Der Fußverkehrsbeauftragte der Stadt Leipzig, Friedemann Goerl, antwortete auf unsere Aktion

„Wo sind die Senioren Stolperfallen“

Sehr geehrter Herr Riedel, 

hiermit möchte ich mich noch einmal bedanken für die Übersendung der gesammelten Unterlagen von Bürgern und Bürgerinnen zum Zustand von Fußwegen in Leipzig. Ich möchte Ihnen mit diesem Schreiben eine Auskunft über den aktuellen Bearbeitungsstand geben: Alle Einsendungen wurden von mir gesichtet, örtlich lokalisiert und dem entsprechenden Anliegen zugeordnet. Insgesamt liegt mir nun eine Liste mit 30 Anliegen vor, bei welchen für fünf Anliegen bereits Planungen angeschoben wurden, sodass sich hier der Zustand der Gehwege perspektivisch verbessern wird. Alle anderen Anliegen, welche den Gehwegzustand betreffen, habe ich dem Sachgebiet Straßenunterhaltung übergeben, welches sich innerhalb ihrer regulären Kontrollgänge mit den entsprechenden Abschnitten beschäftigen. Für sieben Anliegen habe ich jedoch eine Priorisierung vorgenommen, hier erfolgt unmittelbar eine entsprechende Kontrolle und gegebenenfalls eine priorisierte Instandsetzung. Nachdem diese vollständig abgeschlossen ist, werde ich mich noch einmal mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag

Friedemann Goerl
Fußverkehrsverantwortlicher

Und hier ist die Liste der Maßnahmen:

Nr. Straße Stelle Stadtbez. Beschreibung Ergänzung  
1 Knoten Buschenaustraße/ Wörlitzer Straße Nord Bordsteinabsenkung
2 Landsberger Straße Nord Gehwegparken
3 Arthur-Hoffmann-Straße (stadtauswärts) zw. Shakespearstr. & Körnerstr. Mitte Gehwegzustand X
4 Bornaische Straße Süd Gehwegzustand Planung läuft bereits
5 Delitzscher Straße vor Nr. 62
6 Dresdner Straße zw. Scherlstr. & Langestraße Mitte Gehwegzustand
7 Sandmännchenweg vor Nr. 1 Süd Gehwegzustand X
8 Delitzscher Landstraße zw. Hotel Hiemann & Schmiedegasse Nord Gehwegzustand Planung läuft bereits
9 Chorinthstraße Keine Angabe Nord Gehwegzustand
10 Fußweg zw. Simon-Bolivar-Str. & Stralsunder Str. Nordost Gehwegzustand
11a Prager Straße zw. Tabaksmühle bis Eingang Friedhof Südost Gehwegzustand Planung läuft bereits
11b Schönbachstraße (gerade Hausnummern) zw. Tabaksmühle bis Naunhofer Str. Südost Gehwegzustand
12 Ölhafenstraße vor Nr. 4 & 5 Fahrbahnzustand
13 Hohe Straße zw. B.-Göring-Str & Karli Mitte Gehwegzustand
14 Sebastian-Bach-Straße zw. Hillerstr. & Hauptmannstr. Mitte Gehwegzustand
15 Wiesenstraße Am Knoten zur Heiterblickallee Ost Gehwegzustand X
16 Lützner Straße zw. Kiewer Str. bis Blankenburger Str. West grundhafter Ausbau
17 Heiterblickallee vor Nr. 31 Ost Gehwegzustand X
18 Jupiterstraße zw. Nr. 38 & 42 West Gehwegzustand
19 siehe Nr. 8 (Doppelung)
20 siehe Nr. 9 (Doppelung)
21 siehe Nr. 10 (Doppelung)
22 siehe Nr. 7 (Doppelung)
23 Karl-Liebknecht-Straße zw. Schenkendorfstr & A.-Kästner-Str. Süd Gehwegzustand X
24 Leibnizstraße zw. G.-Adolf-Str & E.-Fuchs-Str. Mitte Gehwegzustand Bereits beantwortet
25 Hopfenbergstraße vor Nr. 12 Nordwest Fahrbahnzustand
26a Riesaer Straße ? Ost Gehwegzustand
26b Theodor-Neubauer-Straße ? Ost Gehwegzustand
26c Verbindungsweg zw. Dachstr. & Heiterblickallee Ost fehlender Fußweg
26d Narzissensteig zw. Püchauer Str. & L.-Fürnberg-Straße Ost grundhafter Ausbau
26e Püchauer Straße Ost Winterdienst
27 Richard-Lehmann-Straße Rund um die Hausnummer 36 Süd Gehwegzustand
28 Friedrich-Bosse-Straße vor Nr. 9 Nordwest Gehwegzustand
29 Verbindungsweg zw. Ratzelstraße & Erlanger Str. West Gehwegzustand X
30 Georg-Schwarz-Straße ? Altwest Gehwegzustand Planung läuft bereits
31a Augustenstraße zw. Stefaniplatz & Frommannstr. Südost Gehwegzustand X
31b Breitkopfstraße zw. Dresdner Str. & Täubchenweg Südost Gehwegzustand

 

6. August Presseinformation der Bundesgeschäftsstelle der SU

Senioren-Union für allgemeine Dienstpflicht 

Die Senioren-Union der CDU unterstützt Überlegungen in der Union, die Aussetzung der allgemeinen Wehr- und Dienstpflicht wieder aufzuheben. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte angekündigt, den Dialog über ein einjähriges verpflichtendes Dienstjahr zu intensivieren. „Ein solches Pflichtjahr würde die sozialen Kompetenzen der jungen Menschen und den Zusammenhält der Generationen stärken“, sagte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Prof. Dr. Otto Wulff, am Montag Berlin. „Gerade ältere Menschen würden davon profitieren, wenn in Pflegeheimen oder Sozialeinrichtungen wieder mehr junge Helfer zur Hand gehen.“

Wulff begrüßte Pläne der Jungen Union und der CDU-Mittelstandsvereinigung, bereits auf dem CDU-Bundesparteitag Ende des Jahres über die Aussetzung der vor Jahren aufgehobenen Wehr- und Dienstpflicht zu beraten. „Junge Menschen, die z.B. ein Jahr in einem Pflegeheim Dienst geleistet haben, werden mehr Verständnis für die Bedürfnisse der Älteren entwickeln. Und Senioren könnten erkennen, dass sich Jüngere engagiert für die Gesellschaft einsetzen“, sagte Wulff. Deshalb wäre die allgemeine Dienstpflicht eine „Win-Win-Situation“ für Junge wie Alte.

Berlin, 06.08.2018
Bundesgeschäftsstelle der Senioren-Union der CDU Deutschlands
Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin

 

24. Juli 2018 Pressinformation der Senioren Union Leipzig

Senioren-Union Leipzig

04109 Leipzig Grimmaische Straße 2-4 www.cdu-leipzig-senioren.de

Vorsitzender Konrad Riedel

Telefon 910 25 49 Email riedel@cdu-fraktion-leipzig.de

Das Maß ist voll – Senioren fordern
ein Bündnis für Sicherheit in Leipzig

Nach den jüngsten Ereignissen um den Leipziger Hauptbahnhof muss es endlich Konsequenzen geben. Seit geraumer Zeit beobachten vor allem die Veranstalter von Senioren Veranstaltungen, dass bei Dunkelheit Senioren ungern den ÖPNV benutzen. So haben sich Umsteigegewohnheiten geändert. Man versucht, den Hauptbahnhof zu meiden. Nach den Meldungen der letzten Tage hat sich die Situation noch verschärft. Die CDU Fraktion im Leipziger Stadtrat und ihr sicherheitspolitischer Sprecher, Achim Haas, äußern sich wie folgt dazu:

„Wir fordern Maßnahmen und Lösungsvorschläge von Stadt, Bahn und Polizeibehörden.“

Dieser Forderung kann sich die Leipziger Senioren Union nur anschließen. Den Leipzigern steht ein Recht auf Sicherheit bei Tag und Nacht zu. Der Hautbahnhof als Eingangstor zur Stadt, auch für viele Touristen, darf nicht zum Schwerpunkt für Kriminelle werden und so einen schlechten ersten Eindruck vermitteln. Das bekräftigt auch der Vorsitzende der Senioren Union Konrad Riedel. Wir fordern deshalb ein schnelles und konsequentes Handeln, damit Leipzig seinem Ruf als weltoffene und sichere Stadt weiterhin gerecht wird.

 

24. Juli 2018 Pressemitteilung der Bundesgeschäftsstelle der Senioren Union

Der folgenden Pressemitteilung der Bundesgeschäftsstelle stimmen wir im vollen Umfang zu. Auf diesen unmöglichen Zustand, der auch in Sachsen aktuell ist, kann nicht oft genug hingewiesen werden.

Pressemitteilung

Senioren-Union fordert, dass Gerichte Strafrahmen ausschöpfen

Prof. Wulff: Wer Polizisten angreift, muss mindestens drei Monate in Haft

Tätliche Angriffe auf Polizisten müssen aus Sicht der Senioren-Union der CDU deutlich härter bestraft werden. „Immer mehr Polizisten werden Opfer von Gewalt, trotzdem bleiben die Täter oft ohne Strafe, weil die Justiz nicht rigoros durchgreift und Ermittlungen häufig einstellt“, kritisierte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Professor Otto Wulff, am Montag in Berlin. Zur Abschreckung schlug Wulff vor, für körperliche Angriffe auf Polizisten und Feuerwehrleute im Dienst zwingend eine Freiheitsstrafe von drei Monaten zu verhängen. „Das sieht der 2017 vom Deutschen Bundestag verschärfte §113 des Strafgesetzbuches ausdrücklich vor. Die Gerichte müssen die Strafe aber auch verhängen“, sagte Wulff.

Zwar hatte  der Bundestag das mögliche Strafmaß für tätliche Angriffe auf Polizisten im normalen Dienst auf bis zu fünf Jahre angehoben. Polizeibeamte kritisieren aber, dass nach Anzeigen von Polizisten Verfahren vielfach eingestellt würden mit der Begründung, dass kein öffentliches Interesse vorliege. „Das ist ein Skandal“, sagte Wulff. „Einsatzkräfte riskieren täglich Gesundheit und Leben, um unseren Rechtsstaat zu verteidigen und anderen Menschen zu helfen. Wenn sie aber selbst geschützt werden müssen, werden sie oft alleingelassen. Eine funktionsfähige Demokratie geht auf diese Weise verloren“

Wulff sprach sich für härtere Urteile aus, um bei Gewalttätern Wirkung zu erzielen. Bundesweit habe sich die Zahl der Gewalttaten gegen Polizisten im Vorjahr auf deutlich über 70 000 Fälle  erhöht, sagte Wulff. „Diese Taten müssen besser erfasst und bestraft werden. Gerade ältere Menschen fühlen sich durch mangelnde Sicherheit bedroht und sind in den meisten Fällen die Hauptleidtragenden, “ sagte Wulff.

Die Senioren-Union beklagte den Verlust von Respekt gegenüber staatlichen Institutionen. „Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte haben unsere Anerkennung und unsere Unterstützung verdient. Wenn Staatsdiener mit Messern bedroht, bespuckt oder geschlagen werden, muss sich der Staat mit härteren Strafen wehren“, forderte der Vorsitzende der Senioren-Union der CDU.

Berlin, 23.07.2018

Bundesgeschäftsstelle der Senioren-Union der CDU Deutschlands

Konrad-Adenauer-Haus
Klingelhöferstraße 8
10785 Berlin

Telefon:          +49 30 22 070-445
Telefax:           +49 30 22 070-449
E-Mail:             seniorenunion@cdu.de
Internet:          www.senioren-union.de

 

7. Juli 2018 Anmerkung zu unserer  Pressemitteilung vom 5. Juli 2018

Die LVZ hat unsere Pressemitteilung aufgenommen und in der Ausgabe vom 7. Juli im lokalen Teil auf Seite 18  veröffentlicht. Wie akut diese Pressemitteilung ist, zeigt auch die Meldung über einen Unfall Fahrradfahrer / Fußgänger vom 18. Mai 2018 in Mölkau (ebenfalls auf der gleichen Seite) .

5. Juli 2018 Pressemitteilung zum Antrag des Jugendparlamentes zur Querung der Friedrich-Ebert-Straße

Senioren-Union Leipzig

04109 Leipzig     Grimmaische Straße 2-4       www.cdu-leipzig-senioren.de

 Vorsitzender Konrad Riedel

Telefon 910 25 49   Email riedel@cdu-fraktion-leipzig.de

Das einzige was stört, sind die Fußgänger

Das Jugendparlament stellt den Antrag, auf dem Fußweg durch den kleinen Johannapark zwischen Martin-Luther-Ring und Friedrich-Ebert-Straße einen Radweg einzurichten. In der Begründung heißt es dazu „Problem hierbei sind die stoßartigen Fahrradfahrer, die sich nach der Ampel richten und langsame Fußgänger die dazu Hindernisse bilden“ (wörtliches Zitat).

Wieder einmal sind die Fußgänger auf dem Fußweg das Hindernis – also die Schuldigen – für die „Behinderung“ von verkehrswidrig auf dem Fußweg fahrenden Radfahrern. Leider werden vom Jugend Parlament hier die Fußgänger diskriminiert und in diesen Fall auch verunglimpft.

Wir hoffen, dass der jetzt vorhandene Fußverkehrsbeauftragte sich auch für die Einhaltung der Verkehrsregeln auf Fußwegen starkmacht, denn Fahrräder sind Fahrzeuge, und die haben auf Fußwegen nichts zu suchen.

Wir müssen immer wieder feststellen, dass gerade viele ältere Mitbürger durch diese Unsitte ein erhöhtes Risikogefühl nicht nur auf der im Antrag erwähnten Fläche haben. So der Vorsitzende der Senioren Union und Stadtrat Konrad Riedel.

Das Fußgänger jetzt noch als störend auf Fußwegen in diesem Antrag dargestellt werden, schlägt, wie man sagt, dem Fass den Boden aus.

 

5. Juli 2018 Teilhabe der Senioren – Zustand der Fußwege in Leipzig

 Nach unserem Aufruf vom 28. April 2018 zur Erfassung des Zustandes der Fußwege in Leipzig erreichten uns per e-mail und per Briefpost zahlreiche Zuschriften. Wir haben diese inzwischen an den Fußverkehrsbeauftragten der Stadt Leipzig, Herrn Friedemann Görl, weitergeleitet. Die Zuschriften sollen Bestandteil der Erfassung des Fußwegezustandes in Leipzig und einem daraus folgenden Maßnahmeplan zur Beseitigung der Fußwegeschäden werden.

Die noch eintreffenden Meldungen werden wir auch an den Fußverkehrsbeauftragten weiterleiten.

Wir danken allen, die an unserer Aktion mitgewirkt haben.

 

29. Juni 2018 Sommerfest der CDU Sachsen im Schloß Moritzburg

Das 17 Sommerfest der CDU Sachsen auf Schloss Moritzburg wurde auch von
Vertretern der Leipziger Senioren Union besucht. Bernhard Kny, Andreas
Habicht und Konrad Riedel vertraten die Leipziger Senioren. Unsere Teilnehmer konnten zahlreiche
interessante Gespräche führen. Das ist auf den nebenstehenden Bildern zu sehen.

 

17. Juni 2018 traditionelle Gedenkveranstaltung „Gegen das Vergessen – Für Recht und Freiheit“ am Bismarckturm in Lützschena

Der offizielle Teil der Gedenkveranstaltung begann mit der Erinnerung an die Toten des 17. Juni 1953 in Leipzig durch den Vorsitzenden des OV Nord, Wolf-Dietrich Rost, MdL.

Die Gedenkansprache hielt der Präsident des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler. In seiner Rede erinnerte er an die Forderungen, die 1953 von den Streikenden aufgestellt wurden. Das waren u. a. freie und geheime Wahlen, Einheit Deutschlands, Rücknahme der Normenerhöhungen. Diese Forderungen wurden im Wesentlichen auch bei der Bewegung, die zur friedlichen Revolution 1989 führten, erhoben.

Umrahmt wurde die Veranstaltung durch das Sächsische Bläserquartett, das auch nach dem offiziellen Teil dankenswerter Weise durch das Spielen bekannter Weisen zur Unterhaltung beitrug.

Der offizielle Teil der Gedenkveranstaltung wurde mit dem gemeinsamen Singen der Hymne der Deutschen beendet.

 

 

 

Danach ergaben sich umfangreiche Diskussionen zu den verschiedensten Problemen der Gegenwart.

 

 

 

Wir Mitglieder der Senioren Union, die die Ereignisse des 17. Juni 1953 zum großen Teil noch selbst erlebt haben, danken den beiden Ortsverbänden Nord und Nordwest für die Organisation dieser Veranstaltung.

Unser besonderer Dank gilt vor allem auch dem Bismarckturmverein für die Unterstützung, die wesentlich zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrug.

Herzlichen Dank für die Betreuung durch die Mannschaft des „Anker“ und ihrer Leiterin, Frau Engel, die uns in bewährter Weise mit Getränken, Bratwurst und Steaks versorgten.

 

22. Mai 2018 Besichtigung der Kongreßhalle

Am 17. Mai, 14 Uhr, besuchten wir die Kongreßhalle. Wir waren sehr erfreut über die vielen Teilnehmer. Frau Neumann, Sprecherin des „Vereins Kongreßhalle“ führte uns vom Eingangsbereich über Turmzimmer und die zahlreichen, meistens nach Komponisten benannten Säle, bis in den Keller. Sie berichtete über die Geschichte der Kongreßhalle und die aufopferungsvollen Bemühungen des zunächst als Bürgerverein gegründeten „Vereins Kongreßhalle“ zur Sanierung und Restaurierung.

Die ganze Geschichte der Kongreßhalle und die Etappen der Wiederherstellung der Nutzbarkeit des gesamten Komplexes sind ausführlich auf der Internetseite des Vereins (www.kongresshalle-leipzig.de) beschrieben. Es ist  wohl auch schwierig, all die vielen von Frau Neumann uns zur Kenntnis gegebenen Daten und Aktionen in Erinnerung zu behalten.

Die Besichtigung der Kongreßhalle mit der Führung durch Frau Neumann war für uns ein sehr informativer Nachmittag. Wir danken Frau Neumann für die interessante Veranstaltung.

 

 

 

9.Mai 2018 – Auch eine Form von Altersdiskriminierung

Hier eine Pressemitteilung der Landes Senioren Union Sachsen zum Artikei „Stadt verlängert Bewerbungsfrist für Schöffen“ LVZ 9.5.2018

Senioren Union Sachsen gegen Altersdiskriminierung bei anstehenden ehrenamtlicher Richter- und Schöffenwahl

„Bundespräsident darf ich werden, Schöffe nicht. Das verstehe wer will.“

Die Senioren Union Sachsen spricht sich entschieden gegen eine Altersgrenze im Ehrenamt aus.

In den Städten und Gemeinden beklagt man z.B. einerseits die Bereitschaftsmüdigkeit beim ehrenamtlichen Schöffendienst, schließt aber einen großen Teil der Bevölkerung aus, indem man den Senioren Ü70 die Mitarbeit durch eine Altersgrenze verweigert.

Das ist umso unverständlicher, wenn per Gesetz das Renteneintrittsalter immer höher gesetzt wird, aber im Ehrenamt für die aktiven Senioren Altersgrenzen bestehen.

„Auch hier muss man dem demografischen Wandel in unserer Gesellschaft Rechnung tragen.“, so der stellvertretende Vorsitzende der Senioren-Union der CDU Sachsen, der Leipziger Stadtrat Konrad Riedel.

Er wird in 2019  70 Jahre jung und darf deshalb selbst nicht mehr als Schöffe tätig sein.

„Bundespräsident darf ich werden, Schöffe nicht. Das verstehe wer will!

Deshalb müssen wir für eine uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für unsere Senioren eintreten und das ist, wie man sieht, noch ein weites Feld. Die per Gesetz verordneten Altersbeschränkungen gehören allesamt auf den Prüfstand!“ so Riedel am Rande der Landesvorstandsitzung der Senioren-Union.

 

5. Mai. 2018 – Wir trauern um Thea Cundius

Mit Betroffenheit müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass das langjährige Mitglied und ehemaliges Vorstandsmitglied der Senioren Union in Leipzig, Thea Cundius, im Vierundneunzigsten Lebensjahr am 29. April verstorben ist.

Frau Thea Cundius war viele Jahre sehr aktiv in der Senioren Union tätig. Wir verlieren mit ihr ein allseits geschätztes und beliebtes Mitglied. Durch ihr freundliches und bescheidenes Auftreten hatte sie unser Wirken stets bereichert.

Wir werden Frau Thea Cundius in dankbarer Erinnerung behalten.

 

28. April 2018 Zustand der Fußwege in Leipzig, Aufruf der SU an alle Bürger Leipzigs zur Mitwirkung

Wo sind die Senioren – Stolperfallen

Senioren werden durch schlechte Fußwege oft in ihrer unmittelbaren Umgebung, also in ihrem Wohnumfeld, an der Fortbewegung behindert. Das betrifft nicht nur sie sondern auch alle Bürger. Bislang wurden Fußwege nur in Verbindung mit Straßensanierungen erneuert. Viel wichtiger hingegen erscheint es uns, die täglich im Wohnquartier genutzten Fußwege in Betracht zu ziehen, da diese wesentlich zur Sicherung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben beitragen. Deshalb bittet die Leipziger Senioren Union um die Hilfe aller Bürger.

Wir möchten von Ihnen wissen, wo sie in ihrem Umfeld durch den Zustand  der Fußwege in ihrer Bewegung beeinträchtigt werden. Wir sammeln diese Meldungen und übergeben diese dem seit kurzem bei der Stadt tätigen Fußverkehrsbeauftragten. Dort können sie eingeordnet und dann abgearbeitet werden.

Wir hoffen, dadurch auf bislang kaum erfasste Schäden hinweisen zu können und somit eine genauere Erfassung zu ermöglichen.

Ihre Hinweise (auch mit Foto) senden Sie bitte an:
Senioren – Union Leipzig
Grimmaische Straße 2-4
04109 Leipzig

oder per E – Mail

fusswege@cdu-leipzig.de

Hier ist die Dokumentation zum Zustand einiger Fußwege in Leutzsch, die am 21. Februar dem Fußwegbeauftragten von Dr. Placht übergeben wurde.

Zustand der Fußwege in Altwest – Leutzsch

Der Zustand der Fußwege in einem großen Teil Leipzigs ist für ältere Personen und solchen, die sich mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl auf diesen Fußwegen bewegen müssen, sehr schlecht. Es kann hier nicht von „Barrierefreiheit“ gesprochen werden. In Zukunft müssen hier wesentliche Änderungen erfolgen.

Im Folgenden wird der schlechte Zustand der Fußwege an einigen Beispielen aus dem Stadtteil Leutzsch aufgezeigt. Mein Zustandsbericht vom 5. Oktober 2016, der über den Stadtbezirksbeirat Altwest an das VTA weitergeleitet wurde, hat an einigen Stellen z.B. in der Otto-Schmied-Straße schon zur Beseitigung der angesprochenen Mängel geführt. Das reicht aber noch nicht, wie es die folgenden Bilder zeigen.

Otto-Schmied-Straße 20

 

 

 

 

Pfingstweide 3 a – d

 

 

 

 

Besonders dort, wo Straßenbäume stehen, ragen Wurzeln bis oberhalb der Fußwegfläche. Fußwegplatten, Bitumen, Kleinpflaster oder Verbundpflaster sind an diesen Stellen nicht geeignet, da die Wurzel weiter wachsen und diese Ausbauart keine dauerhaft stabile ebene Oberfläche garantiert.

Die Sanierung mit einem Splittbelag, wie es im nächsten Bild zu sehen ist, ist aus meiner Sicht eine bessere Lösung. Es soll aber nicht verschwiegen werden, dass Anwohner bemängeln, dass mehr Schmutz in die Häuser getragen wird.

 

 

Ein wesentlicher Mangel ist an den Übergängen vom Fußweg zur Straße durch die hohen Bordsteinkanten vorhanden (nächstes Bild an der Kreuzung Otto-Schmied-Straße – Schützstraße). Die Bordsteinkante ist zwischen ca. 15 cm hoch.

 

 

 

Die Instandsetzung von Fußwegen und die Beseitigung von Hindernissen ist aber auch eine Frage der Baukoordinierung. Vor zwei Jahren wurde der Fußweg in der Hellerstraße – Kreuzung zur Karl-Schurtz-Straße saniert. Der Übergang zur Straße wurde dabei nicht barrierefrei abgesenkt – die Bordsteinkannte ist an der flachsten Stelle ca. 7 cm hoch. Die Begründung war, dass die Telekom beim Schacht nicht die entsprechende Höhenabsenkung vornimmt.

Ein weiteres Problem ist der barrierefreie Zugang zu Haltestellen des ÖPNV. Hier in der Ecke Hans-Driesch-Straße – Otto-Schmied-Straße, Bushaltestelle Linie 67. Die Bushaltestelle der Linie 67 an der Hans-Driesch-Straße ist durch den mit Gras bewachsenen Überweg ein Hindernis für den barrierefreien Zugang zum Bus. Das zeigt das folgende Bild vom August 2017.

 

 

 

Wenn die Haltestelle um ca. 30 m in die Otto-Schmied-Straße verlegt wird, kann der Zugang zum Linienbus fast barrierefrei ohne zusätzliche Baumaßnahmen gestaltet werden.

 

 

 

27. April 2018 Dichterlesung mit Christian Lohmeier zu seinem Buch „Vom König zum König“

Um 16 Uhr trafen wir uns mit Christian Lohmeier im Vereinshaus des ältesten sächsischen Fußballvereins, SV Lipsia 93, in Eutrizsch. Nach einem Imbiss erläuterte Christian Lohmeier seine Beweggründe, die schließlich zu seinem historischen Roman über die Zeit der beiden Könige Heinrich I. und Otto I führte.

Angeregt von seinem Vater beschäftigte er sich mit der Geschichte des „Heiligen römischen Reiches“ im 10. Jahrhundert nach Christi. Dabei stellte er fest, dass Weniges über diese Zeit bekannt ist. Man kann sogar sagen, dass vorwiegend Geschichtsfälschungen über diese Zeit  bekannt sind. Befördert wurden diese Darstellungen u.a. durch den Germanenkult der Nationalsozialisten und die einseitige Orientierung in der DDR auf Klassenkampf und ähnliche Erscheinungen.

Wie war es nun vermutlich in der Zeit des ausgehenden 10. Jahrhunderts? Zunächst muss festgestellt werden, dass die heutigen Vorstellungen von fest definierten Landesgrenzen damals nicht existierten. Das „heilige Römische Reich“ wurde von Karl dem Großen und seinen Nachfolgern, zu denen auch Heinrich als Ottone zählte, als gottgewollte Fortführung des Römischen Reiches gesehen. Das Reich wurde ständig bedrängt. Ein Vorgänger Heinrichs, Konrad I, schaffte es immerhin, gegen die Normannen im Norden eine gesicherte Grenze zu schaffen. Zur Romanzeit des Sachsenherzogs Heinrich I., geb. 876 – gest. 936 beides in der Kaiserpfalz Memleben, der 919 zum König des Ostfrankenreiches gewählt wurde, musste das Ostfrankenreich ständig gegen Slawen, Ungarn und Wickinger verteidigt werden. Hinter diesem Hintergrund läuft der Roman „Vom König zum König“ ab. Die handelnden Personen gehen teilweise auf historische Personen zurück. Ihre Aktionen sind jedoch mit dichterischer Freiheit im Roman beschrieben.

Im 10. Jahrhundert wurde das Staatsgebilde nur als „ Heiliges Römisches Reich bezeichnet“. Erst im 15. Jahrhundert, also viel später als die im Roman beschriebene Zeit, kam der Zusatz „deutscher Nation“ hinzu.

Mit der Bezeichnung „deutscher Nation“ wurde und wird von bestimmten Kreisen immer noch auch in der Neuzeit viel Unfug getrieben. Bei Wikipedia kann man dazu lesen:

Im Ursprung geht es bei dem Wort deutsch um die nichtlateinische Volkssprache, nicht aber um eine ethnische Einheit. Grundlage des nhd. Wortes deutsch ist das ahd. diutisk „zum Volk gehörig“. Diot bedeutete im Ahd. „Volk“ und stammt von dem gleichbedeutenden germanischen Wort *þeuðo. Die lat. Form theodisce, die auch die Quelle des ital. Wortes tedesco „deutsch“ darstellt, ist erstmals 786 in einem vatikanischen Kodex belegt, meint dort aber wohl das Angelsächsische. Erst zwei Jahre darauf, in den fränkischen Reichsannalen von 788, wird mit theodisce das Deutsche als „Volkssprache“ aller nichtlateinischen oder nichtromanischen Sprachgruppen bezeichnet. (Nach „Wissen.de)

Das Zitat ist klar und deutlich. Man brauch diesem nichts weiter hinzuzusetzen.

Wer mehr wissen will, sollte sich das Buch beschaffen. Es ist lesenswert. Der Roman ist 2016 im Verlag „Deutsche Literaturgesellschaft erschienen und für 19,80 € käuflich zu erwerben.

Wir danken Christian Lohmeier für die Buchvorstellung. Zum Abschluss der Veranstaltung erfolgte ein „Buchaustausch (zeitgemäß Ware gegen Ware)“ zwischen Christian Lohmeier und dem Vorsitzenden der Senioren Union Leipzig, Konrad Riedel. Getauscht wurde der Roman gegen ein Leipziger Schokopralinenbuch.

 

21. April 2018 Andreas Habicht zum Schatzmeister der Sachsen Landes Senioren Vertretung gewählt


Andreas Habicht, Vorstandsmitglied und Schriftführer der Senioren Union Leipzig, wurde am 17. April zum Schatzmeister der Landes Senioren Vertretung für Sachsen LSVfS gewählt.

Die Mitglieder der Senioren Union Leipzig gratulieren Andreas Habicht zur Wahl als Schatzmeister und wünschen ihm ein erfolgreiches Wirken in der Senioren Vertretung.

 

 

11. April Ausfahrt mit Polster und Pohl zum Schlachtfest nach Bad Düben

Die diesjährige Ausfahrt der Senioren Union Leipzig führte uns mit dem Reisebüro Polster und Pohl zum Schlachtfest ins Hotel „National“ nach Bad Düben. Leider entsprach die Teilnahmezahl unserer Mitglieder nicht unseren Erwartungen. Nach dem zünftigen Mittagessen mit Wurstsuppe und Wellfleisch mit Sauerkraut und Kartoffelmus bestand die Möglichkeit zu einem ausgiebigen Spaziergang durch Bad Düben.

Das Wetter machte mit. Es war ein herrlicher Sonnenschein bei einer angenehmen Temperatur.

 

 

 

Was in Bad Düben auffiel, waren die wunderbar ebenen und für uns angenehm zu laufenden Fußwege. Auf dem nebenstehenden Bild kann man sich davon überzeugen. Schön wäre es, wenn wir auch aus Leipzig davon berichten könnten. Weiter fielen uns die vielen kleinen Geschäfte auf. Schmierereien, heute wird das vornehm mit Graffiti umschrieben, waren bei unserem Spaziergang nicht feststellbar.

Erholung vom Spaziergang fand dann bei Kaffee und Kuchen statt. Untermalt wurde das mit einer Disko mit für uns angenehm leiser Musik. Anschließend konnte man sich unterhalten, ein Tänzchen wagen oder wieder in der Stadt spazieren gehen.

Zum Abschluss gab es ein reichhaltiges Abendbrot mit Schlachtspezialitäten. Die Rückfahrt erfolgte so, dass wir gegen 20 Uhr wieder in Leipzig waren. Alles in allem war die Ausfahrt sehr gelungen. Wir bedanken uns beim Busfahrer und der Reisebegleitung von Polster und Pohl und auch ganz besonders bei der Betreuung im Hotel „National“.

 

27. März 2018 – SU Leipzig besucht SAH „Heiterblick“

Eine weitere Veranstaltung führte uns im März in das Objekt „Heiterblick“ der „Städtische Altenpflegeheime Leipzig gGmbH“ (SAH) in die Straße am Vorwerk 15.

Herr Eckert, Geschäftsführer der SAH, Herr Trautmann, Prokurist und Leiter der Einrichtung, Frau Schneider, Pflegedienstleiterin und Herr Kloß, Belegungsmanager, standen uns Rede und Antwort.

Zunächst fand eine Führung durch die Tagespflege und dann durch die stationäre Pflege statt. Wir konnten uns von der altersgerechten Ausstattung des Pflegeheims überzeugen. Im 1990 errichteten Gebäude war schon damals ein Wohnheim untergebracht.

Das Gebäude, ein Plattenbau aus DDR Zeiten, der nicht als wirtschaftlich sanierungsfähig angesehen wurde, ist im Jahr 2003 umfassend rekonstruiert worden. Dabei wurde das Gebäude fast vollständig entkernt, um anschließend einen besseren Zuschnitt der Zimmer und Wirtschaftseinheiten zu erreichen. Es wurden Balkone und Kalthausgärten über mehrere Etagen eingerichtet. Die gesamte Architektur ist sehr ansprechend und gibt Raum zur individuellen Gestaltung für die Heimbewohner.

2003 wurde das Haus mit dem sächsischen Architekturpreis und dem deutschen Bauherrenpreis ausgezeichnet. Im November 2003 kam dann noch der 1. Preis „Vorbildliche Gestaltung für Menschen mit Demenz“ der Erich und Liselotte Gradmann Stiftung hinzu.

Im Heim sind 120 pflegebedürftige Senioren vorwiegend in Einzelzimmern untergebracht. Insgesamt sind 94 Einzelzimmer und 13 Doppelzimmer vorhanden. Die Tagespflege hat eine Kapazität von 14 Plätzen. Die Zimmer der stationären Pflege können mit persönlichem Mobiliar ergänzt werden.

Nach dem Rundgang stellte Herr Eckner, Geschäftsführer der SAH Leipzig gGmbH, den Eigenbetrieb SAH der Stadt Leipzig vor. Insgesamt sind in Leipzig derzeit in 9 Einrichtungen 1215 vollstationäre Pflegplätze vorhanden. Dazu kommen noch 26 teilstationäre Plätze. Weiterhin bestehen im SAH 5 Altersgerechte Wohnanlagen.

Die Pflegeheime verfügen über physiotherapeutische und ergotherapeutischen Praxen. Jedes Pflegeheim verfügt über eine eigene Küche, die so ausgestattet ist, dass bei Bedarf die Versorgung anderer Pflegeheime des SAH mit übernommen werden kann.

Insgesamt hat SAH 968 Beschäftigte. Auch die Ausbildung kommt nicht zu kurz. Im Pflegebereich sind 71 Auszubildende und im Küchenbereich sind 5 Auszubildende beschäftigt.

Die SAH Leipzig gGmbH hat gegenwärtig im Pflegebereich in Leipzig einen Marktanteil von 20,7 %. Dieser soll in Zukunft auch im Bereich von 20 – 24 % gehalten werden. Das bedeutet, dass das SAH weitere Kapazitäten schaffen wird. Die Kapazitäten der SAH Pflegeheime sind ausgelastet. Für die Einrichtungen des altersgerechten Wohnens einschließlich des betreuten Wohnens gibt es Wartelisten.

In der Diskussion wurden Problem der Kontrolle der Pflegeheime, Eigenanteil bei der Betreuung und unter welchen Bedingungen ein Pflegplatz in Anspruch genommen werden kann, angesprochen und ausführlich von den Mitarbeitern des SAH beantwortet.

Herr Eckner führte aus, dass SAH über eine eigene Qualitätskontrolle verfügt. Weiterhin werden externe Kontrollen zur Qualität der Pflege, zur Hygiene und zu den technischen Anlagen (Elektro, Brandschutz usw.) in festgelegten Kontrollzyklen durchgeführt. Herr Eckner führte dazu aus, dass die SAH Pflegeheime zu den am besten kontrollierten Einrichtungen gehören.

In den Pflegeheimen können Personen ab dem Pflegegrad „2“ aufgenommen werden. Der Eigenanteil beträgt gegenwärtig in den SAH Pflegeheimen je nach Ausstattungsgrad 900 € – 1.300 €. Auf Grund der Kostenentwicklung, z.B. durch höhere Tariflöhne des Personals, ist in den nächsten Jahren eine Steigerung des Eigenanteils auf 1.300 € bis 1.400 € zu erwarten. Der Eigenanteil ist für alle Pflegestufen gleich. Im Eigenanteil zuzüglich der Pflegesätze sind alle Kosten wie Pflege, Essen, Wäsche und Reinigung enthalten. Nicht enthalten sind die in den Heimen auch angebotenen Leistungen für Friseur und Fußpflege.

Wir danken Herrn Eckner, Herrn Trautmann, Frau Schneider und Herrn Kloß für die ausführlichen Informationen. Die Veranstaltung hat sehr geholfen, unser Wissen zur Pflege zu erweitern. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung.

 

 

27. März 2018 – Bauernbrücke noch kein Ende? – offener Brief Nr. 2 an den Oberbürgermeister Burkhard Jung

Leipzig, den 27. März 2018

Herrn
Burkhard Jung
Oberbürgermeister der Stadt Leipzig

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

am 21. Januar 2018 haben wir als Vertreter der Senioren Union uns in einem offenen Brief an Sie gewendet, um gegen die für uns nicht hinnehmbare Sperrung der Bauernbrücke in Wahren bis zur Errichtung des Ersatzneubaues unseren Protest anzubringen. Am 28. Februar 2018 übergab Ihnen unser Vorsitzender und Stadtrat, Konrad Riedel, einen Lösungsvorschlag zur weiteren Nutzung der Bauerbrücke bis zur Errichtung des von der Stadtverwaltung vorgesehenen Ersatzneubaues der Brücke im Frühjahr 2019. Inzwischen hat die Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bau, Frau Dubrau, am 13. Januar uns eine abschlägige Antwort zukommen lassen. Eine weitere abschlägige Antwort des Verkehrs- und Tiefbauamtes (VTA) erreichte uns am 21. März 2018. Wir sind sehr verwundert über die Qualität beider Antworten, zeigen diese uns doch, dass die zuständigen Stellen den ihnen zur Kenntnis gegebenen Lösungsvorschlag, den wir vom Technischen Hilfswerk, Fachgruppe Brückenbau, erhielten, nicht ernsthaft geprüft haben. In der beiliegenden Unterlage des VTA  können Sie die „Qualität“ dieser Antwort sehen.

Wir sind auch darüber verärgert, dass die zuständigen Bearbeiter im VTA weder uns noch die Fachleute beim Technischen Hilfswerk zur vorgeschlagenen Lösung kontaktiert hatten. Aus unserer Sicht ist das schon eine sehr überhebliche Vorgehensweise des VTA.

Wir haben uns nach der Antwort vom 21. März nochmals mit den Fachleuten vom Technischen Hilfswerk in Verbindung gesetzt und beziehen zu den einzelnen Punkten wie folgt Stellung:

Zum Punkt zusätzliche Planungsleistungen: Die Aufwendungen sind gering.

Neu-Berechnung Statik (ca. 2 Wochen, Kosten 2.000 €)

Herstellung der Querträger ca. 2400 €, Herstellungszeit: 2-3 Wochen

Die von uns vorgeschlagene Lösung ist eine Interimslösung für die Nutzung des Überganges der Weißen Elster bis zur Errichtung des Ersatzneubaues.

Zum Punkt Mindestgewicht der Brücke

Die 25 t Mindestgewicht sind eine unzulässige Annahme des VTA, die mit der Realität nicht übereinstimmt. Nach Angaben des THW beträgt das Gewicht der Brücke in der vorgeschlagenen einwandigen Bauform ca. 13 t und entspricht damit der Belastung durch die Ersatzneubaubrücke.

Zum Punkt Eingriff in die Entwässerung

Wir können uns nicht vorstellen, dass die Interimslösung einen einschneidenden Eingriff in die Entwässerung der Straße am Hirtenhaus darstellt. Die notwendigen Rampen können durch Aufschüttungen mit Schotter oder aus Holz hergestellt werden. Eine Entwässerung ist in beiden Fällen möglich. Man muss nur darüber sprechen und eine gemeinsame Lösung finden.

Zum Punkt Vormontage und Lagerflächen, Holzüberbau

Der in den übergebenen Unterlagen angegebene Ort und Bedarf für Baumateriallagerung berücksichtigt nur eine erste Überlegung. Im Übrigen sind für den geplanten Ersatzneubau auch Bereitstellungsflächen für Baumaterial und Kran erforderlich. Da besteht das gleiche Problem.

Die Entfernung des Holzüberbaues kann gleichzeitig mit dem Bau der vorgeschlagenen Behelfsbrücke erfolgen. Der Rückbau der Behelfsbrücke kann in Verbindung mit der Hauptbauleistung Ersatzneubau erfolgen. Der erforderliche Mehraufwand ist gering.

Zum Punkt Umweltschutz

Wenn die Errichtung der Interimsbrücke von der Seite der Hirtenstraße her erfolgt, ist die Nutzung des Schutzgebietes südlich der Weißen Elster nur sehr gering (Auframpung). Auch dieses Problem ist lösbar, wenn ein Wille dazu vorhanden ist.

Die in der Stellungnahme angegebene Bauzeit für die Interimslösung ist völlig aus der Luft gegriffen. Die Fachleute des THW geben eine Bauzeit von 1 – 2 Monaten an. Das ist realistisch, da bei ihnen die entsprechenden Erfahrungen zum Bau solcher Interimslösungen vorliegen.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir bitten Sie, entsprechende Schritte einzuleiten, dass der für Senioren, Schulausflüge und vor allem auch für junge Familien, die mit Kindern in die Parkanlage am Auensee oder zur Parkeisen wollen, unzumutbare Zustand im Jahr 2018 durch die Interimslösung mit einer Behelfsbrücke des THW überwunden wird.

Gez. Konrad Riedel, Vorsitzender Senioren Union Leipzig und Stadtrat

Gez. Dr. Johannes Hähle, stellvertretender Vorsitzender Senioren Union Leipzig

Gez. Dr.-Ing. Karl Placht, stellvertretender Vorsitzender Senioren Union Leipzig

 

12. März 2018 Bericht zur Veranstaltung Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

Veranstaltung am 7. März 2018 gemeinsam mit SU Leipzig Land und den MdB Frau Landgraf und Herrn Lehmann.

Dr. Johannes Hähle, stellvertretender Vorsitzender der SU Leipzig, begrüßte die Gäste und stellte Probleme, die in Verbindung mit der gesellschaftlichen Teilhabe der Senioren stehen, als Diskussionsgrundlage vor. Das sind im Wesentlichen, außer Rente und Pflege, die Altersdiskriminierung bei Versicherungen, Banken und Begleitung von Funktionen im öffentlichen Leben (siehe auch www.cdu-leipzig-senioren.de/Pressemitteilungen,. 20. Dezember 2017). Es wurde u.a. angesprochen, dass zwar ein Achtzigjähriger als Bundespräsident, Bundeskanzler oder Abgeordneter gewählt werden darf, aber es ausgeschlossen ist, dass ein 67+ zum Bürgermeister gewählt oder  mit siebzig Jahren als Schöffe berufen werden darf.

Die Vorsitzende der SU Leipzig Land, Frau Brigitte Bayer, machte auf weitere Punkte der gesellschaftlichen Teilhabe, die vor allem im ländlichen Raum Bedeutung haben, aufmerksam. Das sind insbesondere Versorgung (immer weniger Geschäfte und Gaststätten sind vorhanden, Sparkassen schließen ihre Geldautomaten oder schließen ganz) und die mangelhafte Anbindung an den ÖPNV.

Die beiden MdB stellten fest, dass im Bundestag eigentlich in Verbindung mit der Generation 60+ nur Rente und Pflege Aufmerksamkeit genießen.

Es wird zwar viel über die immer älter werdende Gesellschaft und dem demografischen Wandel diskutiert. Wir haben aber den Eindruck, dass diese Diskussionen meistens nur Wortgefechte sind, ohne dass die damit in Verbindung stehenden Probleme zu Ende gedacht werden. Warum sollte ein rüstiger und geistig aktiver Mitbürger im Alter von 70 Jahren nicht in die Funktion eines Bürgermeisters gewählt werden? Dafür nimmt man in Kauf, wie es in der jüngsten Vergangenheit in Ostsachsen akut war, dass auch durch mehrfache Wahlgänge kein Jüngerer für den Bürgermeisterposten gefunden wurde.

Die Veranstaltung lief unter reger und sachlicher Diskussionsteilnahme recht gut. Leider war die Teilnahme mancher unserer Mitglieder wegen des erneuten Wintereinbruches mit starken Schneefällen verhindert.

Wir danken den beiden MdB für die Bereitschaft, mit uns über die Teilhabe der Generation 60+ am gesellschaftlichen Leben zu diskutieren.

 

5. März 2018 Eine Anmerkung zur Wirkung der Demokratie in den letzten Wochen

 Dass die Demokratie funktioniert, hat sich nicht zuletzt durch die Mitgliederbefragung der SPD zur Großen Koalition gezeigt, wenn das auch manche Mitbürger nicht so richtig wahrhaben wollen. Die Demokratie lebt von Mehrheitsentscheidungen. Diese schließen aber andere Ansichten nicht aus. Auch davon lebt die Demokratie. Es gehört aber auch dazu, dass die unterlegene Minderheit die Mehrheitsentscheidung anerkennt. Leider gibt es immer wieder Zeitgenossen, die dieses Demokratieverständnis negieren.  Sie täuschen durch ihre lautstarken und aggressiv geäußerten Meinungen Mehrheiten vor. Diese sind aber nicht vorhanden, wie es die zitierte Entscheidung der SPD Mitglieder für die Große Koalition gezeigt hat. Das ist  nicht nur ein deutsches Problem, wie es die gestrige Entscheidung der Schweizer gegen die Abschaffung der Fernseh- und Rundfunkgebühr gezeigt hat. Auch im Kleinen, d.h. im Mikrokosmos unserer Stadt, sind ähnliche Erscheinungen festzustellen. Ich denke da besonders an die Diskussion um Straßenbaumaßnahmen, wie z.B. der Ersatzbau der Georg-Schwarz-Brücke zwischen Leutzsch und Böhlitz-Ehrenberg. Hier wird von bestimmten Gruppen der Eindruck erweckt, dass ihre Ansicht die einzig wahre Ansicht ist und die Mehrheit der Leipziger Bevölkerung hinter ihnen steht. Das ist offensichtlich nicht der Fall, wie wir es immer wieder in Leserzuschriften an die hier erhältlichen Tageszeitungen lesen können (siehe heutige LVZ – Lokalteil).

Dr. K. Placht

 

1.  März 2018 Sperrung der Bauernbrücke am Auensee in Wahren – kurzfristige Lösung in Sicht, Teil 2 – Dokumentation an den Oberbürgermeister übergeben

Am gestrigen Nachmittag hat Konrad Riedel, Vorsitzender der Senioren Union in Leipzig,  vor der Stadtratssitzung den Lösungsvorschlag für das Provisorium zur Vermeidung der Sperrung des Zugangs zum Auenseegelände und der Parkeisenbahn über die Bauernbrücke an den Leipziger Oberbürgermeister Jung übergeben. Gleichzeitig übergab er auch an den Ordnungsbürgermeister Rosenthal, zu dessen Ressort die Parkeisenbahn gehört, ein Exemplar dieses Vorschlages.


Auf dem nebenstehenden Bild ist Konrad Riedel bei der Übergabe der betreffenden Dokumentation an den Oberbürgermeister zu sehen.

 

 

Wir bleiben weiter am Thema dran!

28. Februar 2018 Sperrung Bauernbrücke am Auensee in Wahren – kurzfristige Lösung in Sicht

Wie wir bereits auf unserer Seite „Aktuelles“ über unsere Aktionen zur Lösung der Zugangsprobleme zum Auensee und der Parkeisenbahn berichtet hatten, ist die Sperrung der Bauernbrücke eine ernsthafte Behinderung, die wir so nicht hinnehmen wollen. Der offene Brief von unseren Vorstandsmitgliedern, Dr. Hähle und Dr. Placht, an den Oberbürgermeister, die Baubürgermeisterin und den Ordnungsbürgermeister beschreibt das ausführlich (siehe weiter unten 29. Januar 2018). Die Antwort der Baubürgermeisterin ist für uns nicht befriedigend (weiter unten 19. Februar 2018), weil der Zugang zum Auensee im Jahr 2018 von Wahren her nur über einen Umweg möglich ist.

Wie wir es am 19. Februar versprochen haben, haben wir uns weiter gekümmert und eine Lösung gefunden. Unser Vorsitzender, Stadtrat Konrad Riedel, wird die entsprechenden Unterlagen heute zur Stadtratssitzung dem Oberbürgermeister und der Baubürgermeisterin übergeben.

Wie sieht nun die Lösung aus?

Unser Vorstandsmitglied Bernhard Kny, der in Zeiten seiner Berufstätigkeit als Geschäftsführer des Technischen Hilfswerkes (THW) in Leipzig tätigt war, stellte die Verbindung zur entsprechenden Fachgruppe Brückenbau des Technischen Hilfswerkes her. Die Brückenbaufachleute des THW besichtigten die Örtlichkeiten am 22. Februar und übermittelten uns bereits am 27. Februar die Unterlagen zum Bau einer provisorischen Brücke innerhalb kürzester Zeit bei vertretbaren Kosten.

Bei einer Entscheidung der Stadtverwaltung könnte der provisorische Übergang an der Bauernbrücke noch ab Frühjahresanfang 2018 bis zur Realisierung der dauerhaften Brücke aus Aluminium, wie sie von der Stadtverwaltung vorgesehen ist, erfolgen. Im nebenstehenden Bild (Quelle: THW OV Mühlheim)  ist ein Beispiel für eine solche provisorische Brücke zu sehen .

 

 

Wir danken allen, die uns bei dieser Aktion unterstützt haben.

Wir sind nun darauf gespannt, wie die Stadtverwaltung unseren Vorschlag zur Beseitigung des Zugangsproblems über die Bauernbrücke zum Auensee bis zum Bau und der Fertigstellung der Aluminiumbrücke weiter verfolgt.

 

22. Februar 2018 Presseinformation der Senioren Union Leipzig zur Kritik der Grünen an den gemeinsamen  Kontrollmaßnahmen von LVB und Polizei nachts in Straßenbahnen

Grüne kritisieren Kontrollen in der LVB

Auf völliges Unverständnis stößt die Kritik an den gemeinsamen Kontrollen von Polizei und LVB in der Straßenbahn und ihren Ergebnissen bei der Leipziger Senioren–Union. Wenn in einer Nacht 111 Schwarzfahrer und weitere Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, so ist das keine Bagatellzahl. Rechnet man diese auf ein Jahr hoch, so ist dies ein enormer Fehlbetrag bei den Einnahmen im ÖPNV!

Seit geraumer Zeit wird gerade von Senioren die Sicherheit von Nachtfahrten in Straßenbahnen und Bussen kritisiert. Wir als Senioren bedanken uns bei Polizei und Bahn ausdrücklich für solche Einsätze, die wesentlich zur Erhöhung der gefühlten Sicherheit beitragen.

Äußerungen, wie in der angegebenen Zeitungsmeldung von den Grünen, „dies wäre ein weiterer Einschnitt in die persönliche Freiheit“ führt nur dazu, dass das Schwarzfahren verniedlicht wird. Folglich sollen die Schwarzfahrer beim Erschleichen von Sachleistungen, wie es im Juristendeutsch heißt, nichts zu befürchten haben. Dass die breite Masse, die ihre Fahrkarten ordentlich erwirbt und nutzt und durch ansteigende Fahrpreise auch infolge solcher Ausfälle bestraft wird, scheinen die Initiatoren der angezeigten Meldung nicht zu begreifen.

Die Mitglieder der Senioren-Union sind dankbar, dass die breit gestreute Kritik endlich aufgenommen wurde und Gegenmaßnahmen ergriffen wurden, die ein deutliches Zeichen setzen, so der Vorsitzende Konrad Riedel, der dieses Thema aus vielen anderen Einrichtung und Verbänden durch seine Tätigkeit als Stadtrat kennt.

21. Februar 2018 Veranstaltung der SU Leipzig mit dem Fußverkehrsbeauftragten der Stadt Leipzig

Nachdem die CDU Fraktion bereits 2014 den Antrag zur Schaffung einer Stelle für den Fußverkehrsbeauftragten im Stadtrat eingebracht hatte und dieser abgelehnt wurde, erfolgte am 8. Juli 2015 im Stadtrat auf Antrag des Seniorenbeirats der Stadtratsbeschluss zur Einrichtung einer solchen Stelle. Allerdings dauerte es nochmal zweieinhalb Jahre, bis dieser Beschluss umgesetzt wurde und diese Stelle per Jahresbeginn 2018 besetzt werden konnte. Wir haben die Gelegenheit genutzt und den Fußverkehrsbeauftragten, Herrn Friedemann Görl, eingeladen, mit uns die Probleme, die wir Senioren mit dem schlechten Zustand der meisten Fußwege in Leipzig haben, zu diskutieren. Anwesend waren auch Frau Dr. Heimann, die als Vorsitzende des Stadtentwicklungsausschusses uns dieses Treffen vermittelt hat, und Herr Rausch, Abteilungsleiter im VTA.

Eingangs stellte sich Herr Görl vor. Herr Rausch gab eine Übersicht zur Tätigkeit des Fußverkehrsbeauftragten. Danach soll er vorwiegend strategische Aufgaben bearbeiten. Die Instandsetzung der Fußwege soll von den zuständigen Fachbearbeitern im VTA bearbeitet werden. Frau Dr. Heimann wies darauf hin, dass alle Bewohner Leipzigs, also auch die sonst mit dem Fahrrad oder Auto fahren, am Fußverkehr teilnehmen. Entsprechend ist der Fußverkehr ein Verkehrsschwerpunkt in unserem Gemeinwesen. Die bisherige Verwaltung des Mangels beim Fußverkehr sollte sich durch die Schaffung dieser Stelle deutlich wandeln.

Stadtrat und Vorsitzender der SU Leipzig, Konrad Riedel, wies darauf hin, dass die bisherige Sanierung der Fußwege in Leipzig hauptsächlich mit dem Bau von Magistralen verbunden war. Der wahre Fußverkehr findet aber in den Wohngebieten statt, und hier hat sich bisher nicht viel getan. Die Fußgänger fühlen sich von der Stadt(verwaltung) verlassen. Er wies weiter darauf hin, dass in die Fußwegkonzepte die Stadtbezirksbeiräte eingebunden werden müssen, da diese die beste Ortskenntnis haben.

Herr Rausch sagte, dass für den Fußverkehr in den Entwicklungsplänen eine Dreiteilung vorgesehen ist. Das sind:

1. Im Stadtentwicklungsplan ist im Teil „Öffentlicher Raum“ die Zielstellung für den Fußverkehr enthalten.

2. Es soll ein stadtteilbezogener Fußverkehrsentwicklungsplan aufgestellt werden.

3. Es soll ein Fußverkehrskonzept entwickelt werden. Als Beispiel dient Stötteritz mit den Maßnahmen zur „aktiven Mobilität“.

Alle diese Maßnahmen werden mit einer breiten Bürgerbeteiligung durchgeführt.

Herr Dr. Hähle forderte, dass eine Prioritätenliste für die Abarbeitung der Fußwegschäden aufgestellt wird und stellte fest, dass im Haushalt kaum Mittel für die Fußwege eingestellt sind. Er wies darauf hin, dass die in Leipzig weit verbreiteten großflächigen Granitplatten mittlerweile durch Versatz eine ernste Gefahrenquelle für die Fußgänger sind. Barrierefrei und behindertengerecht sind sie in vielen Fällen nicht. Herr Speich, der gehbehindert ist, bestätigte diesen Zustand aus eigener Erfahrung. Er erkundigte sich danach, ob die Schäden überhaupt erfasst sind.

Herr Dr. Placht übergab eine kleine Dokumentation zum Zustand der Fußwege im Stadtteil Leutzsch.

Im Ergebnis der Diskussionen war man sich darüber einig, dass der Zustand der Fußwege aus monitären Gründen und Kapazitätsgründen nur nach und nach verbessert werden kann. Angefangen muss aber sofort werden.

Wir Senioren bedanken uns beim Fußverkehrsbeauftragten Herrn Görl, bei Frau Dr. Heimann und Herrn Rasch für die gelungene Veranstaltung.

Als Bezug zu seiner übernommenen Aufgabe als Fußverkehrsbeauftragten überreichten wir Herrn Görl einen symbolischen Wanderschuh (aus Schokolade).

 

 

 

 

19. Februar 2018 Antwort auf unseren offenen Brief zur Sperrung der Bauernbrücke in Wahren am Auensee

Diese Antwort ist für uns nicht befriedigend, da keine Lösung für das Jahr 2018 angeboten wird. Wir kümmern uns weiter!

 

Zum Ansehen des Antwortschreibens bitte auf die Seite klicken und „Link öffnen“

29. Januar 2018 Sperrung der Bauernbrücke in Leipzig Wahren offener Brief an den Oberbürgermeister

Leipzig, den 25. Januar 2018

Herrn

Burkhard Jung

Oberbürgermeister

Martin-Luther-Ring 4 – 6
04109 Leipzig

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wir Unterzeichner wenden uns im Auftrag der Senioren Union Leipzig direkt an Sie mit der Bitte, das folgende Problem im Sinne der Senioren einer Lösung zuzuführen. 

Fußgängerbrücke zum Auensee – Instandsetzung bis 2019 ist für die Leipziger Senioren Union nicht hinnehmbar – wir sind entsetzt!

Durch die Sperrung der hölzernen Bauernbrücke in der Hirtenhausstraße wird der Zugang zum Auensee erheblich eingeschränkt. Das betrifft insbesondere die Bewohner der Seniorenheime in dieser Straße. Diese und weitere Besucher können bei der Sperrung der Brücke nicht mehr in das für sie bisher auf kurzen Wegen erreichbare beliebte und wertvolle Erholungsgebiet gelangen. Es muss darauf hingewiesen werden, dass das in den industrie- und gewerbegeprägten Stadtteilen Wahren und Möckern das bedeutendste Naherholungsgebiet ist. Für die Bewohner der Seniorenheime in der Hirtenhausstraße und viele Bewohner in den beiden Stadtteilen einschließlich der jüngeren Generationen, die auch dieses Gebiet um den Auensee zur Kinderbetreuung und Erholung nutzen, bedeutet die Sperrung der Brücke eine erhebliche Einschränkung ihrer Lebensqualität.

Aber auch die direkte Verbindung von den Straßenbahnhaltestellen in der Georg- Schumann-Straße und dem Auensee wird dadurch unzumutbar erschwert. Besonders hart trifft diese Sperrung die Parkeisenbahn. Der notwendige Umweg, um von den Straßenbahnhaltestellen zur Parkeisenbahn zu gelangen, ist länger als 1 km und für Ortsfremde meistens unbekannt. Dadurch wird sich so manche Schule oder mancher Kindergarten überlegen, ob sie in dieser Zeit das beliebte Ausflugsziel in ihre Pläne aufnehmen will. Dies wird sich stark auf die Nutzung und damit die Einnahmen der Parkeisenbahn auswirken. Nach Auskunft der Eisenbahner wird dies existenzbedrohend.

Wir möchten noch anmerken, dass wir darüber verwundert sind, dass der Pilzbefall an der Bauernbrücke plötzlich festgestellt wurde. Nach unserer Kenntnis und aus unserer beruflichen Erfahrung tritt ein Pilzbefall nicht plötzlich auf, sondern ist ein längerdauernder Prozess. Man hätte also rechtzeitig mit entsprechenden Sanierungsmaßnahmen reagieren können.

Wir von der Leipziger Senioren Union fordern deshalb die Stadtverwaltung auf, schnellstmöglich eine Lösung zu finden, damit der Zugang zum Auensee über die Bauernbrücke nicht erst im Laufe des Jahres 2019 sondern noch in diesem Jahr, oder eventuell über ein Provisorium ermöglicht wird.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Johannes Hähle                      Dr. Karl Placht

Stellvertretende Vorsitzende der SU Leipzig

 

14. Januar 2018 Auswertung Mediennutzung durch Mitglieder der Senioren Union in Leipzig

Umfrage zur Nutzung klassischer und neuer Medien in der Senioren Union Leipzig

Bei Veranstaltungen der Senioren Union (Generation 60+) wird immer wieder darüber diskutiert, welche Informationsquellen von den Senioren, d.h. die Generation 60+, genutzt werden. Das traf besonders auf die Informationen zum Wahlkampf vor der Bundestagswahl am 24. September 2017 zu. Der Bundestagswahlkampf hat auf der Internetseite der Leipziger CDU praktisch nicht stattgefunden. Dafür waren auf Facebook häufig entsprechende Beiträge eingestellt. Wir haben deshalb hier in Leipzig unter den Mitgliedern der Senioren Union eine diesbezügliche Umfrage Ende November/Anfang Dezember durchgeführt. Mit den Einladungen zur Advent- und Weihnachtsfeier 2017 der Senioren Union wurde ein Fragebogen zu den Informationsquellen verschickt. Die Ergebnisse sind so, dass sie ziemlich gut mit den durch das Bundesamt für Statistik veröffentlichten Ergebnissen übereinstimmen.

In der Leipziger CDU ist der Anteil der Mitglieder in der Generation 60+ = 34 %. Verglichen mit der Altersverteilung der Gesamt CDU, in der der Anteil der Generation 60+ = 51 % beträgt, ist unser Stadtverband relativ jung. In  Veröffentlichungen vor der Bundestagswahl im September 2017 wurden Erwartungszahlen angegeben. Danach beträgt der Anteil der Generation 60+  insgesamt 36 % der Wahlberechtigten. Im Vergleich zu der Generation 30– (15 %) wird eine Wahlbeteiligung bei der älteren Generation knapp 80 % und bei der jüngeren Generation allerdings nur 60 % erwartet. Die Wahlbeteiligung am 24.09.2017 betrug dann schließlich 76  %. In Leipzig war eine Wahlbeteiligung von rund 75 % zu verzeichnen. Eigene Untersuchungen zur Wahlbeteiligung und zum Wahlverhalten in den Jahren 2004 bis 2014 in Leipzig zeigen, dass die Wahlbeteiligung umso höher ist, je älter die Wähler sind. Für die Wahlergebnisse der CDU in Leipzig ist diese Abhängigkeit im selben Zeitraum wesentlich stärker ausgeprägt.

Bei der Umfrage wurde die Nutzung der klassischen Medien und der neuen Medien abgefragt. In der folgenden Tabelle sind die Details und die Umfrageergebnisse enthalten.

Tabelle:   Umfrageergebnisse Nutzung klassischer und neuer Medien durch Mitglieder der SU Leipzig

<70 <80 >=80 Summe Prozen-tualer Anteil inAG 60 + bezogen auf Gesamt CDU Mitglieder
Anzahl Altersgruppe 3 8 11 22 34,30%
Tageszeitung 2 8 10 20 90,91% 31,18%
Wochenzeitung 1 2 3 6 27,27% 9,35%
Radio 2 8 11 21 95,45% 32,74%
Fernsehen 2 8 11 21 95,45% 32,74%
Internet 3 7 5 15 68,18% 23,39%
Facebook 1 3 1 5 22,73% 7,80%
Twitter 0 0 0 0 0,00% 0,00%
Handy 1 4 3 8 36,36% 12,47%
Smartphon, Tablet 2 5 1 8 36,36% 12,47%

In der Tabelle  ist zu sehen, dass von der Generation 60+ die klassischen Medien Tageszeitung, Radio und Fernsehen mit über 90 % wesentlich stärker genutzt werden als die neuen Medien Internet (68%), Facebook (23%) und Handy/Smartphon/Tablet (jeweils 36 %). Werden die Nutzungszahlen der klassischen Medien auf die gesamten Mitglieder der CDU in Leipzig bezogen, so sind das ca. 1/3 der Mitglieder. Das Internet nutzen ca ¼ der Mitglieder. Handy, Smartphon und Tablet etwas mehr als  1/10. Abgeschlagen ist die Facebook Nutzungsgruppe mit weniger als 1/10 der Mitglieder.

Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamtes und Umfragen von ARD und ZDF für das Jahr 2017 geben an, dass 63 % der Ruheständler (also im Wesentlichen die Generation 60+) das Internet aber nur etwas mehr als 20 % der Altersgruppe 60 – 69 Jahre und etwa 5% der Altersgruppe über 70 Jahre Facebook nutzen. Die anderen sozialen Netzwerke (Twitter, Instagram usw.) spielen keine Rolle in der Altersgruppe 60+. Unsere Umfrage hat ähnliche Ergebnisse ergeben, wie es in der Tabelle zu sehen ist.

Es ist unbestritten, dass wir um jede Stimme für die CDU kämpfen müssen. Es ist leider so, dass die Generation 60+ durch die neuen Medien nur durch das Internet in einer akzeptablen Größe erreicht wird. Man kann sich durchaus an den Nutzungszahlen und den Zugriffen bei Facebook berauschen. Es ist aber sicher, dass damit gegenwärtig wohl kaum die Generation 60+ ausreichend erreicht wird. Auch das Argument, das der Anteil der Nutzung der neuen Medien durch die Generation 60+ im Laufe der Zeit immer größer wird, hilft uns gegenwärtig nicht! Wir sehen das Vernachlässigen durch die aktuellen Informationsstrategien auch als eine Form der Altersdiskriminierung an.

Dr. Karl Placht Stellvertretender Vorsitzender der SU Leipzig

 

 

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