27. Mai 2024 Presseinformation der Senioren-Union Kreisverband Leipzig

Ampel kapituliert vor Problemen der Pflegeversorgung

Der Bundesgesundheitsminister hat mit der prognostizierten Zahl von 360.000 einen „explosionsartigen“ Anstieg der Pflegebedürftigen bekannt gemacht. Die Zunahme sei 2023 stärker als erwartet gestiegen.

Lauterbach kündigte zugleich an, dass in der Folge das Leistungsniveau der Pflege mit dem jetzigen Beitragssystem nicht erhalten werden könne.

„Aber anstatt unverzüglich an die Bewältigung des Problems heranzugehen, geht der Minister davon aus, dass in dieser Legislaturperiode eine Lösung wahrscheinlich nicht mehr erreicht werden könne“, bemängelt Konrad Riedel, Kreisvorsitzender der Senioren-Union in Leipzig.

„Die Feststellung Lauterbachs, eine Einigung innerhalb des Regierungsbündnisses sei wegen der zu unterschiedlichen Ansichten der Koalitionspartner nicht zu schaffen, kommt einer Bankrotterklärung der Regierungspolitik gleich – und das nicht nur auf diesem Sektor“.

Im Interesse der Betroffenen müsse dieses Problem sofort und umfassend angegangen werden, sagt Konrad Riedel.

Die Senioren-Union verweist in diesem Zusammenhang auf das jüngst verabschiedete Grundsatzprogramm der CDU, nach welchem Finanzierungslücken durch bezahlbare Pflegezusatzversicherungen und mehr Eigenvorsorge geschlossen werden sollen.

Senioren-Union Leipzig

 

11. Mai 2024 – Einige Anmerkungen zu den gegenwärtigen gewalttätigen Erscheinungen im Europa- und Kommunalwahlkampf

Wenn man gegenwärtig früh aufwacht, im Radio die ersten Morgennachrichten hört und dann beim Frühstück die Nachrichten in der regionalen Zeitung liest, kann man den Eindruck gewinnen, dass man in einer Bananenrepublik und nicht in der demokratischen BRD lebt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über Gewalttätigkeiten bis Mord gegen Mitmenschen in diesen konventionellen Medien berichtet wird. Da wird über ganz normale Kriminelle aber auch im Wahlkampf 2024 für das Europaparlament und in einigen Bundesländern für die Landtags- und die Kommunalwahlen über gewalttätige Übergriffe auf Wahlkämpfer und Politiker berichtet. Neben den tätlichen Übergriffen auf Wahlkämpfer ist eine gegenüber früheren Wahlkämpfen deutliche Steigerung der Zerstörung von Wahlplakaten und Wahlständen zu spüren.

Solange es sich um prominente Politiker handelt, die solchen Übergriffen ausgesetzt sind, wird darüber landesweit in den Medien berichtet. Solche verabscheuungswürdigen Übergriffe wie die auf den Europapolitiker der SPD, M. Ecke, die Berliner Wirtschaftssenatorin Giffey (SPD) oder die Grünen Politikerin Dresden, Moser, sind Thema der bundesweiten Medien. Die vielen Betroffenen vor Ort und weniger bekannten Wahlkämpfer werden, wenn es sich nicht um sehr spektakuläre Vorgänge handelt, wohl kaum in den Medien benannt. Die Dunkelziffer ist sicherlich recht groß.

Ein anderes in diesem Zusammenhang stehendes Problem ist das Zerstören und die Verunglimpfung von Wahlkampfplakaten bzw. Wahlkampfständen. Das Beschimpfen und die Drohungen in den persönlichen Seiten im Internet und bei Facebook gehören in diese Rubrik. Auch Mitglieder unserer Senioren-Union in Leipzig wie ihr Vorsitzender, Konrad Riedel; ist davon betroffen. Kaum waren die Großplakate aufgestellt, waren sie schon wieder zerstört. Die neue Plakatierung vor dem Himmelfahrtstag hielt auch nur eine Nacht. Dann waren die Plakate auch schon wieder zerrissen. Auch das „karikative“ Beschmieren der auf den Plakaten abgebildeten Personen ist das mittlerweile ein Zustand, der nicht mehr hingenommen werden kann. Man denke an den Artikel 1, Absatz1, des Grundgesetzes.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Konrad Riedel: „Der Schmierfink ist in Leipzig weit verbreitet, aber da hilft auch keine Farbe. Er kriegt mich nicht Grün ( Lützow Straße).“

Das gilt auch für die Wahlkämpfer und Kandidaten der jeweiligen Parteien. Jeder Wahlteilnehmer kann seine Stimme für den nach seiner Meinung richtigen Kandidaten abgegeben.

Dr. Karl Placht -Stellvertretender Vorsitzender Senioren-Union KV Leipzig – im Namen des Vorstandes

6. Mai 2024 Presseinformation der Senioren-Union Leipzig

Senioren-Union fordert Inflationsausgleichspauschale

Die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP plant eine Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAfÖG). Künftig soll es für jeden Studienanfänger unter 25 Jahren, der zum Beispiel Bürgergeld bezieht, ein Startkapital in Höhe von 1000 Euro geben.

Im Rahmen eines Flexisemesters sollen die BAFöG-Zahlungen länger fortgeführt werden, wenn das Studienfach gewechselt wird.

Der Senioren-Union ist bewusst, dass viele Studenten in prekären Verhältnissen leben. Sie stellt jedoch fest, dass die Ampel vergessen hat, dass es vielen Rentnerinnen und Rentnern nicht besser geht. 700.000 von ihnen sind auf Grundsicherung angewiesen.

Die viel gepriesene Rentenerhöhung wurde durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten aufgebraucht: „So wichtig es ist, die Lebenssituation der Studenten zu verbessern, stellt sich für die Senioren-Union die Frage, wo die längst fällige angemessene Inflationsausgleichspauschale für Rentnerinnen und Rentner bleibt“, erklären der Vorsitzende der Senioren-Union in Leipzig, Konrad Riedel und sein Stellvertreter Bernhard Kny.

Die Senioren-Union der CDU Deutschlands wurde am 20. April 1988 in Bonn als jüngste Vereinigung der CDU Deutschlands gegründet. Sie gehört zu den wichtigsten Vereinigungen in Deutschland für Menschen über 60 Jahre und setzt sich für gute Politik für alle Generationen ein. Bundesvorsitzender der Senioren-Union ist der Dr. Fred-Holger Ludwig.

Der Vorstand der Senioren-Union in Leipzig
Leipzig, 05. Mai 2024

26. April2024: Klein Messe Eröffnung des Tages Der Menschen mit Handicap des- Leipziger Schausteller Verein

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21. April 2024, Busfahrt mit Polster&Pohl in die Dahlener Heide am 18. April

Am 18 April machten wir unseren jährlichen Ausflug mit dem Reisebüro Polster&Pohl. Dieses Mal ging es in die Dahlener Heide. Petrus hatte ein Einsehen mit uns und hat deshalb ein zwar nicht allzu warmes, aber schönes Wetter, extra am Reisetag für uns gemacht.

Polster&Pohl war auch sehr zuvorkommend und stellte uns für den Ausflug einen nagelneuen Autobus. Bei dem erfahrenen Busfahrer und einem mit viel Wissen zur Dahlener Heide ausgestatteten Reiseführer war der Erfolg unseres Ausfluges vorprogrammiert.

Die Dahlener Heide ist zwischen Belgern im Osten und Dahlen im Süden verortet.

Was ist das Besondere der Dahlener Heide? Die Dahlener Heide ist ein hügeliges Land, das als Endmoräne zur Saaleeiszeit vor ca. 300.000 Jahren entstand. Ursprünglich war die Heide hauptsächlich mit Laubwald bewaldet, wurde ab etwa dem 17. Jahrhundert mit der Kiefer als schnellwachsendes Nutzholz aufgeforstet. Ansonsten ist die Dahlener Heide eine uralte Kulturlandschaft, die schon vor dem Mittelalter bewohnt war. Die Heidedörfer sind schon im 13. Jahrhundert nachweislich erwähnt worden. Auch der Dreißigjährige Krieg hinterließ seine Spuren. Das trifft auch auf unser erstes Ziel – das Heidedorf „Reudnitz“ zu.

Die Heidedörfer waren zur Zeit der DDR nicht nur Naherholungsgebiet, sondern auch Feriengebiet. In den Heidedörfern gab es zahlreiche Ferienheime vom FDGB und von verschiedenen Betrieben.

Reudnitz (nicht zu verwechseln mit dem Leipziger Stadtteil Reudnitz) wurde 1293 erstmals erwähnt. Reudnitz wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört und bis heute nicht wieder vollständig aufgebaut. Heutzutage hat Reudnitz noch 8 ständige Einwohner.

Nach ca. 90 Minuten Fahrt vom Hauptbahnhof Leipzig kamen wir gegen 11 Uhr am Hotel und Restaurant Pelzer sicher an. Schon nach kurzer Zeit war die Mittagstafel mit wohlschmeckenden Speisen gedeckt. Wir ließen es uns schmecken.

Nach dem Mittagessen war die Heiderundfahrt dran. Mit Herrn Pelzer stand uns ein sachkundiger Reiseführer zur Verfügung. Die Rundfahrt ging über Lausa, Taura, Schmannewitz, Bucha und Windmühle Zeuchritz zurück nach Reudnitz.

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In Schmannewitz konnten wir das dortige Dorfmuseum besuchen. Gezeigt werden Exponate aus dem dörflichen Leben der früheren Zeit, die wir teilweise noch erlebten.

Bei unserer Rückkehr nach Reudnitz am Nachmittag stand schon eine wunderbare Kaffeetafel bereit. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir den Besuch in der Dahlener Heide ausklingen und machten uns gegen 16 Uhr wieder auf den Rückweg nach Leipzig.

Wir danken dem Reisebüro Polster&Pohl und ganz besonders dem Busfahrer und dem Reiseleiter für die herrliche Reise in die Dahlener Heide. Auch der Dank an die sehr gute Betreuung im Pelzerschen Anwesen sei nicht vergessen.

 

 

25. März 2024 Senioren aus Leipzig besuchen das Bundesverwaltungsgericht

An 21. März 2024 trafen sich Mitglieder der Senioren Union am Bundesverwaltungsgericht, um dieses zu besichtigen. Leider waren wir wieder nur 13 Teilnehmer.

Das Gebäude des heutigen Bundesverwaltungsgerichtes (BVG) wurde 1895 als Reichsgericht eröffnet. Der Bau ist im italienischen Neorenessancestil ausgeführt. Bis 1945 diente das Gebäude als Reichgericht und war auch in dieser Zeit Sitz der Reichsanwaltschaft. Im 2. Weltkrieg wurde es zu einem Drittel zerstört.

Nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte der Wiederaufbau und die Nutzung als Dimitroffmuseum, Museum der bildenden Künste, eine Außenstelle des Landesarchives Sachsen und weiterer Eirichtungen. In den Neunziger Jahren wurde es sehr umfassend saniert und 2002 als Bundesverwaltungsgericht in Betrieb genommen.

Durch eine Stadtführerin wurden wir durch das Haus geführt und sahen die prächtige Kuppelhalle, die Sitzungssäle und Beratungsräume. Leipzig kann stolz auf ein solches Bauwerk und eine solche Institution in ihren Mauern sein.

Wir verabschiedeten uns sehr beeindruckt und bedanken uns sehr für die Führung.

Bernhard Kny

20. März 2024 Unterversorgung mit Diabetesmedikamenten

Gegenwärtig gibt es große Versorgungsprobleme mit Diabetesmedikamenten. Dadurch, dass vor einiger Zeit festgestellt wurde, dass z.B. die Wirkstoffe von Victoza oder Ozempic auch als Behandlungsmittel für Adipositas bzw. zur Gewichtsabnahme genutzt werden können, entstand ein Mangel an den beiden Diabetesmedikamenten. Viele aus der Generation 60+ sind von dieser Unterversorgung betroffen. Wartezeiten von der Verschreibung bis zur Auslieferung von 1/4 Jahr sind durchaus üblich.  Man kann nicht genug auf diesen Missstand aufmerksam machen. Deshalb habe ich den folgenden Brief an den Bundesgesundheitsminister geschrieben.

Sehr geehrter Herr Bundesgesundheitsminister Professor Lauterbach,

vor rund 20 Jahren wurde bei mir Diabetes Typ2 festgestellt. Nach anfänglichem Ausprobieren verschiedener Medikamente zur Absenkung des Zuckerspiegels hat sich die Kombination von Metformin, Forxiga und Victoza als günstigste Behandlung herausgestellt. Diese Kombination wende ich nun schon seit 2013 mit Erfolg an.

Während die Versorgung mit Medformin und Forxiga problemlos ist, besteht seit dem dritten Quartal 2023 ein akuter Mangel an Victoza. Wartezeiten nach der Rezeptabgabe in der Apotheke von 2 – 3 Monaten und länger sind die Regel. Inzwischen ist mein bescheidener Vorrat an Victoza aufgebraucht. Die Verschreibung von Ozempic anstelle von Victoza brachte auch keine akzeptable Versorgung. Die Wartezeiten auf die Belieferung sind ebenso lange wie bei Victoza.

Ein Effekt ist dabei noch aufgetreten. Nach 2 Monaten Wartezeit habe ich meinen Hausarzt um die Verschreibung eines Ersatzmedikamentes (Ozempic) gebeten. Das Rezept wurde als elektronisches Rezept ausgestellt. Beim Einlösen musste ich feststellen, dass die vorherige Verschreibung von Victoza gelöscht war. Bekommen habe ich aber Ozempic auch blos nicht. Stattdessen wurde mir der Rat gegeben, es in anderen Apotheken zu versuchen. Auch das hat nicht geholfen. Wann ich das Medikament bekomme, ist nach wie vor unbekannt. Ist das die neue Methode, um den Engpass an Medikamenten zu umgehen?

Meine Frage, wann man mit einer Belieferung rechnen kann, führte in den Apotheken auch nur zu einem Achselzucken!

Seitdem die Wirkstoffe dieser beiden Medikamente auch für die Behandlung von Übergewicht bzw. Gewichtsreduzierung verordnet werden, hat sich der Engpass bei der Versorgung dieser Medikamente für Diabetiker drastisch verschlechtert.

Sie als Bundesminister für Gesundheit sind der Dienstherr für das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und könnten also per Weisung die Verwendung der beiden Diabetesmedikamente für die Adipositasbehandlung untersagen. In Anbetracht der über 8 Millionen Diabetiker Typ2, die auch zum großen Teil die beiden beschriebenen Medikamente anwenden und gegenwärtig unterversorgt werden, ist eine schnelle Sicherstellung der Versorgung dringend erforderlich.

Wenden Sie bitte solche Aktionen, wie sie von Ihnen und ihrem Ministerium gegen den berechtigten Widerstand von Fachleuten und Sicherheitsorganen (Polizei) für die Freigabe von Cannabis unternommen wurden, auch für die sichere und stabile Versorgung mit den beschriebenen Diabetesmedikamenten an!

Noch ein Aspekt ist zu beachten. Die überwiegende Zahl an Diabetes Typ2 Patienten gehört der Generation 60+ an. Für diese ergibt sich durch die mangelhafte Versorgung mit den betreffenden Medikamenten eine Verringerung der Lebenszeit um Monate, wenn nicht sogar Jahre. Das ist auch eine Form der Altersdiskriminierung!

In meiner über Fünfzigjährigen Berufstätigkeit als Ingenieur habe ich eines gelernt:

Wenn an den Stellschrauben von Wirtschaft und Politik gedreht wird, sollen auch die Auswirkungen auf das Umfeld bedacht werden. Das ist hier offensichtlich nicht bedacht worden. Wie kann man sonst den vorhandenen gestiegenen Bedarf an diesen Medikamenten durch die Freigabe und Anwendung auch zur Adipositasbehandlung unberücksichtigt lassen?

Leider bin ich kein Einzelfall. In meinem Bekanntengreis, das ist vorwiegend die Generation 60+, gibt es mehrere Personen, die alle die gleichen Probleme der Unterversorgung mit Diabetesmedikamenten haben.

Ich erwarte von Ihnen nicht unbedingt eine direkte Antwort, sondern das Ergreifen von sofortigen Maßnahmen zur Beseitigung dieses Missstandes.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Karl Placht

10. März 2024 – Presseinformation

Die Stadtverwaltung hat den Plan zur weiteren Einführung von Fahrradstraßen in der vergangenen Woche veröffentlicht. Danach sollen weitere 71 km Fahrradstraßen eingerichtet werden. Wir Senioren sehen darin wieder eine Benachteiligung des größten Anteils – Fußgänger – am städtischen Verkehr.

Fußverkehr oder Hindernisrennen


(Beispiel: Leipzig Eutritzsch Gräfestraße Höhe Nr. 22 – 24)

Die Bedingungen für den Fußverkehr lassen immer noch nicht eine deutliche Verbesserung erkennen.
Wenn man von Flaniermeilen spricht oder einem besseren ÖPNV, sollte man auch im Auge haben: Wie komme ich dahin? 100% begehbare Fußwege in den Wohnquartieren gehören dazu.

Der Zustand der Fußverkehrsanlagen beeinflusst nun Mal die Bewegungsfreiheit im täglichen Leben. Wenn der Weg zum oder vom Wohnquartier für Ältere, Mütter mit Kinderwagen oder Behinderte zur Risikostrecke wird, ist das für die größte Gruppe der Verkehrsteilnehmer so nicht hinnehmbar.

Natürlich ist es schön, wenn 71 km Fahrradwege und Straßen 2025 entstehen sollen, noch besser wäre es, wenn es endlich wenigstens einen gleichen Plan für Fußwege in den Wohnquartieren gäbe.

Fußgänger sind nun mal die größte Gruppe im Straßenverkehr und die sollten berücksichtigt werden.

Konrad Riedel – Vorsitzender Senioren-Union in Leipzig
Dr. Karl Placht – Stellvertr. Vorsitzender Senioren-Union in Leipzig

6. März 2024 – Besuch beim Straßenbahnhersteller „Heiterblick GmbH“ 

  1. Februar 2024 Werksbesichtigung „Heiterblick“

Am 22. Februar besuchten Mitglieder der Senioren-Union Leipzig den Straßenbahnproduzenten „Heiterblick“ in Leipzig Neulindenau. Wir trafen uns 14 Uhr am Werkstor. Herr Hoppe vom Vertrieb und Projektmanagement begrüßte uns und machte die Führung.

Herr Hoppe schilderte die langwierige Geschichte des gegenwärtigen Straßenbahnbaues von den ersten Vorstellungen des Kunden, dem Erstellen der Anfrageunterlagen beim Kunden, der Ausschreibung, der Entwicklung des Angebotes beim Hersteller, der öffentlichen und meistens europaweiten Ausschreibung, der Vergabeverhandlungen, bei erteiltem Zuschlag die erforderliche Detailplanung und schließlich die Herstellung der Fahrzeuge. Daran schließen sich noch die Erprobung und die Genehmigung bzw. Freigabe für den Einsatz der Fahrzeuge im täglichen Personenverkehr an. Insgesamt dauert dieser Prozess etwa 6 Jahre. Das ist schon beeindruckend, zumal schon viel Arbeit vom Hersteller bis zum Angebot aufgewendet werden muss. Falls der Zuschlag nicht erteilt wurde, war der ganze Aufwand meistens vergebens.

Die Heiterblick GmbH wurde zwar unter einem anderen Namen 2004 geründet, nachdem die Leipziger Verkehrsbetriebe 2003 beschlossen hatten, eine kostengünstige Straßenbahn zu bauen. Das war dann der sogenannte „Leoliner“. Dieser Straßenbahntyp kam in Leipzig mit 50 Fahrzeugen zum Einsatz. In Halberstadt kamen weitere 5 leicht modifizierte Fahrzeuge dieses Typs dazu.

Im Produktionsprogramm der Heiterblick GmbH befinden sich nicht nur komplette Straßenbahnen, sondern auch Fahrwerke. Neben dem Neubau von Straßenbahnen bildet der Sektor der Modernisierung einen wesentlichen Teil des Produktionsprogrammes. So wurden für die Städte Bielefeld, Hannover und Würzburg rund 250 neue Straßenbahnen gebaut.

Gegenwärtig werden für den ÖPNV in Dortmund Straßenbahnen modernisiert und neu Straßenbahnen gebaut. Die Forderung der Dortmunder u. A. war, dass kein Fahrgast und auch kein Straßenbahnfahrer den Unterschied zwischen den modernisierten und neu gebauten Straßenbahnen merken kann. Wir konnten uns durch die Besichtigung eine kurz vor der Auslieferung stehenden Straßenbahn von der Qualität der von der Heiterblick GmbH gebauten Straßenbahnen ein Bild machen. Bemerkenswert ist, dass bei der Innenverkleidung keine Schrauben zu sehen waren. Damit kann dem Vandalismus in den Fahrzeugen entgegengetreten werden.

Ende des Jahres 2021 bekam die Heiterblick GmbH den Zuschlag für den Bau weiterer Straßenbahnen in Leipzig, Zwickau und Görlitz. Nach entsprechender Vorbereitung sollen diese Bahnen ab dem nächsten Jahr gebaut werden.

Herr Hoppe hat uns einen sehr interessanten Nachmittag bereitet. Dafür sei ihm gedankt. Leider waren wir auch dieses Mal nicht allzu viele Teilnehmer.

Dr. Karl Placht – Stellvertrt. Vors. SU Leipzig

24. Februar 2024, Presseinformation der Senioren-Union Leipzig

Senioren-Union in Leipzig: Lauterbach handelt verantwortungslos!

„Gründervater einer neuen Kifferszene“, mit diesen drastischen Worten etikettiert Timo Sorge, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, den amtierenden Gesundheitsminister Lauterbach. „Diesen deutlichen Worten können wir uns nur anschließen. Wir machen uns als Eltern- und Großelterngeneration ernsthafte Sorgen um den Kinder- und Jugendschutz in Deutschland“, sagen Konrad Riedel, Vorsitzender der Senioren-Union in Leipzig, und die Stellvertreter Bernhard Kny und Dr. Karl Placht.

Wer so – wie jetzt geschehen – die Warnungen von fachkundigen Medizinern und Experten in den Wind schlage, handele verantwortungslos und nehme gesundheitliche Schäden, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, bewusst in Kauf, schreiben die CDU-Senioren in einer Pressemitteilung.

Uns stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob sich der gegenwärtige Gesundheitsminister und sein Ministerium überhaupt im Klaren über die Auswirkungen und Konsequenzen der Freigabe von Cannabis sind. Wie weit die Kifferszene schon unsere Kinder und Enkel erreicht hat, kann beim Besuch von Schultoiletten und Schulhöfen leicht in Erfahrung gebracht werden. Es spricht nur niemand darüber!

Wir Senioren sind der Meinung, dass der Gesundheitsminister und sein Ministerium an Stelle des Aufwandes für die Legalisierung von Cannabis sich hätten verstärkt um die Sicherstellung der Medikamentenversorgung einsetzen sollten. Schließlich sind wir Senioren besonders betroffen, da inzwischen für den Erhalt bestimmter Medikamente (z.B. Diabetesmedikamente) Wartezeiten für ein Viertel Jahr vorhanden sind. Da dadurch im Wesentlichen unsere Generation betroffen ist, sehen wir das auch als Altersdiskriminierung an.

„Die geplanten Grenzen zum Besitz von Cannabis erleichtern nicht nur das Geschäft der Dealer, sondern verhindern in der Praxis eine Eindämmung des Handels mit der Einstiegsdroge, heißt es bei der Senioren-Union in Leipzig.

„Statt Freigabe von Cannabis brauchen wir breit angelegte Kampagnen zur Vorbeugungs- und Suchtberatung“, ist die dringende Mahnung unseres Kreisverbandes der Senioren-Union.

Konrad Riedel – Vorsitzender Senioren-Union, KV Leipzig

Bernhard Kny und Dr. Karl Placht – Stellvertr. Vorsitzende Senioren-Union, KV Leipzig

 

22. Februar 2022 – Wir trauern um Angelika Brock

In tiefer Betroffenheit teilen wir mit, dass Frau Angelika Brock im Alter von Dreiundneunzig Jahren am 16. Februar verstorben ist.

Frau Angelika Brock war Gründungsmitglied des Kreisverbandes der Senioren-Union in Leipzig. Von der Gründung der Senioren-Union in Leipzig an war sie bis 2014 im Vorstand des Kreisverbandes der Senioren-Union Leipzig und über 20 Jahre ihr Schatzmeister. Langjährig war sie als Delegierte zur Landesvertreterversammlung der Senioren-Union gewählt.

Durch ihr liebenswürdiges und offenes Auftreten hatte sie eine große Anerkennung unserer Mitglieder erreicht. Sie hat durch ihre jahrelange Mitgliedschaft in der Senioren-Union unseren Kreisverband wesentlich geprägt. Jahrelang hat sie Veranstaltungen unseres Kreisverbandes der Senioren-Union organisiert. An die von ihr organisierten Advent- und Weihnachtsfeiern der Senioren-Union erinnern wir uns ganz besonders dankbar. Dadurch wurde auch der Kreisverband der CDU Leipzig in die Lage versetzt, in dieser Veranstaltung langjährige Mitglieder der CDU zu ehren.

Trotz ihres hohen Alters hatte sie in den letzten Jahren immer noch Kontakt zur Senioren-Union gehalten und, insoweit es ihr Gesundheitszustand erlaubte, an unseren Veranstaltungen teilgenommen.

Noch Anfang Februar 2024 konnten wir ihr für ihre Verdienste um die Senioren-Union die Ehrenmitgliedschaft unseres Verbandes verleihen.

Wir sprechen den Angehörigen von Angelika Brock unser tief empfundenes Beileid aus.

Wir werden uns gern an sie erinnern und ihr ehrend gedenken.

Konrad Riedel – Vorsitzender Senioren-Union, KV Leipzig
Bernhard Kny und Dr. Karl Placht – Stellvertr. Vorsitzender Senioren-Union, KV Leipzig

 

19. Februar 2024 – wir trauern um Gabriele Müller

Mit Betroffenheit haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass unser Mitglied und Beisitzerin im Vorstand der Senioren-Union in Leipzig am 6. Februar 2024 im Alter von 72 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist.

Gabriele Müller war seit 2019 Mitglied der Senioren-Union. Im September 2019 wurde sie auch als Beisitzerin in den Vorstand der Senioren-Union in Leipzig gewählt. Sie nahm seitdem aktiv an den Beratungen des Vorstandes teil und brachte eigene Ideen ein.

Gern erinnern wir uns an die von ihr organisierten, erfolgreichen Veranstaltungen für unsere Mitglieder.

Mit ihrem Ableben verliert unser Verband der Senioren-Union in Leipzig ein liebes und sehr aktives Mitglied.

Gabriele Müller werden wir stets in ehrender Erinnerung behalten.

Wir sprechen der Familie von Gabriele Müller unsere aufrichtige Anteilnahme aus.

Konrad Riedel – Vorsitzender der Senioren-Union in Leipzig
Bernhard Kny und Dr. Karl Placht – Stellvertr. Vorsitzende der Senioren-Union in Leipzig

 

Leipzig, den 5. Februar 2024 Legalisierung von Cannabis

Cannabis? Kommt für uns nicht in die Tüte!

„Wir lehnen die beabsichtigte Legalisierung von Cannabis entschieden ab. Die Freigabe einer Droge, die gerade bei Kindern und Jugendlichen schwere Schäden anrichten kann, kommt für uns nicht infrage“, sagt Konrad Riedel, der Kreisvorsitzende der Senioren-Union in Leipzig.

Ärztefachverbände warnen seit Beginn der Debatte vor den schädlichen Auswirkungen einer Legalisierung, vor allem mit Blick auf den Kinder- und Jugendschutz.

Die neuesten Lockerungen im Gesetzentwurf zeigen, wie unverantwortlich die Ampel handelt. Der Konsum von Drogen wird verharmlost. „Jeder Mensch, der durch Cannabis in Drogenabhängigkeit gerät, ist einer zu viel“, so der Vorstand der Senioren-Union in Leipzig.

Das Gesetz muss schon im Interesse unserer Kinder und Enkel gestoppt werden!

Leipzig, den 1.Februar 2024 Geburtstagsgratulation Konrad Riedel 75 Jahre

Am vergangenen Montag wurde der Vorsitzende der Senioren-Union in Leipzig 75 Jahre alt. Wir, d.h. der Vorstand der Senioren-Union Leipzig, haben ihm aus diesem Anlass gratuliert.

 

 

Lieber Konrad,

wir vom Vorstand der Senioren-Union wünschen Dir zur Vollendung Deines Fünfundsiebzigsten Lebensjahres alles Gute und vor allem Gesundheit. Wir wünschen Dir auch viel Erfolg bei Deiner Planung für das Jahr 2024. Ganz besonders wünschen wir Dir einen Wahlerfolg.

Leipzig, am 29. Januar 2024

Im Namen des Vorstandes

Dr. Karl Placht

 

Leipzig, den 25 Januar 2024 – Besuch im Clownmuseum

Am 18. Januar 2024 war es soweit, das wir in einer Nachmittagsveranstaltung das Clownmuseum, welches sich gegenwärtig noch in der Breiten Straße 22 in Leipzig befindet, besuchen konnten. Der Besuch war schon lange geplant, leider kam Corona dazwischen. Trotz des schlechten Wetters konnten wir 10 Besucher begrüßen.

Der Gründer und 1. Vorsitzender des Clownmuseum-Vereins, Hans-Dieter Hormann, begrüßte uns und gab einen Einblick in die Geschichte des Museums und der dort ausgestellten Exponate.

Hans-Dieter Hormann begann schon in zarten Alter von 9 Jahren, sich für die „Rotnasen“ zu interessieren. Er bekam viele Nachlässe bekannter und weniger bekannter Clowns. Dadurch konnte er in Verlauf seiner Lebensjahre viele Exponate zum Thema „Clown“ oder wie er sagt „Rotnasen“ sammeln und im Clownmuseum ausstellen.

In der Sammlung sind originale Exponate solcher bekannten Clowns wie Popow, Grock, Charlie Rivel, Ferdinand, Antoschka, Galetti und vielen Anderen zu sehen.

Ein reines Clownmuseum gibt es in Europa nur in Leipzig. In Magdeburg und Wien sind zwar 2 Zirkusmuseen existent. Beide zeigen die „Clowns“ aber nur als spezielle Abteilung im Verbund des jeweiligen Zirkusmuseums.

Darüber hinaus forschte Hans-Dieter Hormann zur Geschichte der Clowns. Der Name „Clown“ existiert seit dem 17. Jahrhundert und kommt aus dem Englischen, wo dieser Begriff eine Bezeichnung für einen „Bauerntölpel“ ist. Unter verschieden Namen (Hofnarr, Hanswurst, Spaßmacher, Bajazzo u.Ä.) ist der Clown schon länger bekannt. Er geht bis auf die griechische Antike zurück. Die beiden griechischen Protagonisten Apollon und Dionysos werden mit dem Jahr 550 als Quelle der Kultur des Lachens genannt. Daraus ging dann die Tradition, die wir heute als Kultur der Clowns kennen, hervor. Apollon stand für die intellektuelle Seite des Lachens. Dionysos war für die Seite des Lachens des gemeinen Volkes zuständig.

Spaßmacher oder, anders bezeichnet, Narren gab es im deutschsprachigen Raum schon seit ewigen Zeiten. In den Zeiten, in denen es noch keine Filme, kein Fernsehen und Radio gab und Zeitungen ein Luxusartikel waren, sorgten Hofnarr, Hanswurst und Till Eulenspiegel für die Unterhaltung am Hof und im Volk.

Einer der bekanntesten Hofnarren war am Dresdener Hof Joseph Fröhlich.

Auch in Leipzig gab es seit jeher Spaßmacher. Bekannt waren diese Spaßmacher auch unter dem Namen „Hanswurst“. Caroline Neuber verbannte den Hanswurst in einem Theaterstück 1737 in Leipzig von der Bühne.

Der Hofnarr Claus Narr wurde 1455 in Ranstätt bei Leipzig geboren. Viele Clowns begannen ihre Karriere in Leipzig. Bekannt ist das für den Clown Nuk (geb. als Georg Spiller in Jena), ein Musikclown, der als Nachfolger des weltbekannten Clowns Grock angesehen wird. Nicht zuletzt waren in Leipzig der Kristallpalast, das Haus der heitern Muse oder der Zirkus Aeros Wirkungsstätten für die Clowns.

Das Clownmuseum ist nicht eine stille und verstaubte Ausstellung. Es lebt! Fast alle heute noch aktiven Clowns kamen bisher in dieses Museum. Hans-Dieter Hormann pflegt einen regen Kontakt zu den heutigen weltweit bekannten Clowns.

Im vom Verlag Vista Point herausgegebenen Reiseführer für Deutschland „1000 PLACES TO SEE, BEFORE YOU DIE“ ist das Leipziger Clownmuseum als eine Sehenswürdigkeit von Leipzig und ganz Sachsen angeführt, die man besuchen sollte. Das nehmen viele Gäste Leipzigs wahr.

Hans-Dieter Hormann will sich im Alter von nunmehr 76 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand zurückziehen. Seine Bemühungen, das Clownmuseum in Leipzig zu halten, schlugen bisher fehl. Die Kulturverantwortlichen der Leipziger Stadtverwaltung bzw. des Stadtmuseums zeigen kein Interesse an der Übernahme dieser bedeutenden und international bekannten Sammlung eines Kulturzweiges. Offensichtlich haben diese Personen Kenntnislücken in der Geschichte Leipzigs. Wie schon weiter vorn beschrieben wurde, hat Leipzig eine lange Tradition in diesem Kulturbereich.

Wir Senioren sind wir sehr verwundert, dass sich die Kulturverantwortlichen Leipzigs bisher ablehnend zur Übernahme dieser Sammlung verhalten. Es wäre für Leipzig ein großer Verlust, wenn diese Sammlung nach Magdeburg oder gar nach Wien gehen würde.

Dr. Karl Placht – Stellvertr. Vors. SU KV Leipzig

 

Leipzig, den 19. Januar 2024 Aufruf

Senioren-Union Leipzig: Das Clownmuseum muss erhalten bleiben!

Die Leipziger Senioren Union besuchte das einzige Clownmuseum Europas in der Breiten Straße 22 in 04317 Leipzig. Bei einer sehr interessanten Führung und einem sehr angenehmen Gesprächskreis erfuhren die Senioren, dass Hans-Dieter Hormann, der Initiator des Museums, dieses aus seiner Sammlerleidenschaft heraus gegründet hat. Die Anfänge reichen bis in sein Kindesalter von 9 Jahren zurück. Im Alter von 76 Jahren will er sich jetzt in den verdienten Ruhestand zurückzuziehen und damit das Museum Mitte des Jahres zu schließen.

Leider ist noch keine Nachfolge für das Museum in Leipzig gefunden.

Man braucht nur in das Gästebuch zu schauen, um zu sehen, dass alle Größen der Clowns der Welt einmal hier zu Gast waren und ihre Spuren hinterließen. Nicht zu vergessen ist, dass viele der weltweit bekannten Clowns einen Bezug zu Leipzig haben. Manch einer wurde in Leipzig geboren und eine nicht geringe Zahl dieser Clowns hat von Leipzig aus die Kariere begonnen.

Von vielen Größen dieser Zunft sind hier neben Kleidung auch Instrumente bzw. weitere Arbeitsgegenstände zu sehen. Es wäre ein wahrer und einmaliger Schatz, den Leipzig mit der Schließung oder Abgabe an andere Städte verlieren würde.

Deshalb der dringliche Aufruf der Leipziger Senioren-Union an alle Einrichtungen und der Verwaltung Leipzigs oder auch Privatpersonen:

Wer kann zum Erhalt dieses einzigartigen Museums in Leipzig etwas beitragen?

Meldet euch bei Hans Dieter Hormann –

so der Vorsitzende der Senioren-Union Leipzig, Stadtrat Konrad Riedel, und die stellv. Vorsitzenden, Dr. Karl Placht u. Bernhard Kny.

 

Leipzig, den 16. Januar 2024

Senioren-Union Leipzig: Altersgerecht umbauen Förderung fortsetzen

Nur rund drei Prozent der 41 Millionen Wohnungen in Deutschland haben einen altersgerechten Standard: Vor diesem Hintergrund übt die Senioren-Union Leipzig harte Kritik an dem vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen verfügten Antragsstopp für das Programm „Altersgerecht umbauen“.

„Der Bedarf ist immens. Fast 3 Millionen barrierefreie Wohnungen werden künftig benötigt, dem steht derzeit ein Angebot von aktuell rd. 600.000 Einheiten gegenüber“, stellt Konrad Riedel, der Kreisvorsitzende der Senioren-Union in Leipzig fest und fügt hinzu: „Das beweist, wie schlecht der Wohnungsmarkt auf die Alterung der Gesellschaft vorbereitet ist.“

„Jetzt Geld ausgerechnet bei den Älteren einsparen zu wollen, geht gar nicht. Gerade die Fördermöglichkeiten über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben zum Bau bzw. Umbau bezahlbarer, altersgerechter Wohnungen geführt. Viele Ältere konnten so im gewohnten Umfeld wohnen bleiben und oft wurde so ein Umzug in Alten- und Pflegeeinrichtungen vermieden. Über 23.000 bewilligte Anträge im Jahr 2023 zeigen die Wirksamkeit des jetzt gestoppten Programms“. Wir fordern nachdrücklich die Fortsetzung der KfW-Förderung.

Die vom Streichorchester dieser Förderung sollten daran denken, dass in einer Demokratie keine Regierung gegen den Willen der Mehrheit auf Dauer regieren kann.

Leipzig, den 15. Januar 2024

Senioren Union Leipzig zu tiefst entsetzt über den Überfall auf das Soziokulturelle Zentrum Anker in Leipzig-Möckern

Der Überfall auf das Soziokulturelle Zentrum Anker in Leipzig Möckern in der Nacht vom 12 zum 13. Januar ist eine abscheuliche Tat. Das ist ein Anschlag, der die Arbeit dieses Zentrums, das ein breit gefächertes Angebot nicht nur im Norden Leipzigs sondern auch für gesamt Leipzig d.h. für Jung und Alt bietet, auf das Abscheulichste in Frage stellt. Das betrifft auch uns Senioren, da der „Anker“ auch unter Anderem für Senioren ein Anlaufpunkt ist. Dafür danken wir den Mitarbeitern des Zentrums ausdrücklich.

Wir als Senioren Union stehen hinter euch und begreifen nicht, was so eine solche sinnlose Tat bezwecken soll.

Wir sagen weiter: Lasst euch nicht einschüchtern!

Ihr seid wichtig für den sozialen Frieden im Leipziger Norden. Das habt ihr jahrzehntelang bewiesen, dafür gehört Dank und kein krimineller Anschlag. So der Vorsitzende der Leipziger Senioren Union und Stadtrat Konrad Riedel.

Im Auftrag des Vorstandes der Senioren-Union KV Leipzig
Dr. Karl Placht – Stellvertr. Vorsitzender SU KV Leipzig

 

Leipzig, den 9. Januar 2024 Presseinformation der Senioren-Union in Leipzig

Die Not mit der Notdurft

2015 forderte die Senioren-Union in Leipzig, das die Stadt Leipzig das Menschenrecht auf Barrierefreiheit umsetzt. Konrad Riedel, der Vorsitzende der Senioren-Union Leipzig hat bereits am 9. Januar 2015 gefordert, das die öffentliche Förderung und Mittelfreigabe bei der Verkehrsplanung strikt an die Barrierefreiheit gebunden sein muss.

Leider erfolgte die Erfüllung dieser Forderung in Leipzig nur sehr zögerlich. Mit Nachdruck und mancher Auseinandersetzung im Stadtrat und mit der damaligen Bau-Bürgermeisterin wurde diese Forderung teilweise umgesetzt. Erst nach einigen Jahren konnte unser Vorsitzender, Konrad Riedel, erreichen, dass der Zugang zum Neuen Rathaus an den Treppen mit Handläufen versehen wurde und die Stufen so markiert wurden, das diese für Sehschwache leichter erkennbar waren.

Jetzt wiederholt sich diese Situation in Verbindung mit barrierefreien Toiletten in der Innenstadt. Ein Antrag der CDU Fraktion auf solche in der Nähe des Marktes wird von der Verwaltung abgelehnt. Ein Konzept dazu soll aber noch in diesem Jahr kommen. Das heißt: wieder abwarten!

Die notwendigen Genehmigungen für Zu- und Abflüsse, Schachtscheine usw. können erst dann eingeholt werden, wenn der Beschluss zur Errichtung barrierefreier Toiletten im Umfeld des Marktes zum Haushalt 2025/2026 im Stadtrat erfolgt ist und damit die erforderlichen Mittel im Haushalt eingestellt sind. Es vergeht also wieder viel Zeit!

Die von der UN beschlossene Menschenrechtskonvention zur Barrierefreiheit hat für Deutschland Gesetzeskraft. Für Konrad Riedel ist die bloße Ablehnung vollkommen unverständlich. Er sieht kaum Anstrengungen der Verwaltung, die betreffende Gesetzeslage zu erfüllen.

Es wäre z.B. eine Übergangslösung anzustreben. Mobile Toilettenanlagen wären beispielsweise eine solche Übergangslösung, da die öffentliche Toilette am Markt nur über mehre Stufen erreichbar ist. Somit ist diese nicht geeignet, die Bedürfnisse von in der Bewegung eingeschränkten Mitbürgern zu befriedigen.

Wir müssen hier die Frage stellen, wie die Verwaltung entsprechend der Gesetzeslage im Umgang mit den Betroffenen handelt und nicht nur mit vielen Worten alles Diesbezügliche abwehrt – so Konrad Riedel.

Dr. Karl Placht
Stellvertretender Vorsitzender Senioren-Union KV Leipzig

 

1. Januar 2024 Konrad Riedel unser Kandidat für die Stadtratswahl am 9. Juni 2024

Zukunft braucht Erfahrung

Das ist mein Motto auch für die Kommunalwahl am 9. Juni 2024. Erfahrung habe ich in 25 Jahren Stadtratsamt gesammelt und würde sie gern wieder für Leipzig und seine Bürger zur Verfügung stellen wobei insbesondere die Arbeitsfelder Senioren, Behinderte, Kleingartenwesen zu meinem Tätigkeitsfeld gehörten.

Ein wichtiger Punkt ist die Barrierefreiheit in Leipzig. Diese soll für alle Bürger, egal, ob das Fußwege, Plätze, Straßen oder öffentliche Gebäude betrifft, gelten. Manches habe ich in den 25 Jahren erreicht. Es gibt aber noch viel zu tun.

Ein besonderes Anliegen liegt mir jedes Jahr am Herzen. So habe ich seit vielen Jahren einen Tag für Menschen mit Behinderung mit dem Leipziger Schaustellerverband auf der Kleinmesse organisiert.

Als Vorsitzender des Kleingartenbeirates war es meine Aufgabe, Problem der Kleingärtner mit der Verwaltung zu begleiten und zu lösen.

atürlich war ich auch für Probleme im Wahlkreis stets ein Ansprechpartner. Hier half sehr meine Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Eutritzscher Bürgervereins.

Aus der Arbeit als Kreisvorsitzender der Senioren–Union Leipzig liegt mir natürlich eine Vertretung der Bevölkerungsgruppe der Senioren besonders am Herzen.

Natürlich habe ich auch als ehemaliger Bäckermeister bzw. Obermeister des Bäckerhandwerks ein offenes Ohr für die Probleme des Handwerks.

All das hat mich bewogen, noch einmal zur Wahl anzutreten. Dazu brauch es aber auch die Unterstützung durch Ihre Stimme am 9. Juni 2024 für mich, wenn Sie im Wahlkreis 9 wohnen.

Für einen erfolgreichen Wahlkampf bitte ich Sie um Unterstützung für meinen Wahlkampf durch eine Spende. Diese können sie auf das Konto

Empfänger: CDU Leipzig

IBAN: DE 41 8605 5592 1132 8014 58

Verwendungszweck: WK9 Konrad RIEDEL und Ihre Adresse

überweisen, dann erhalten Sie dafür eine Spendenquittung.

Ich würde mich über Ihre Spende außerordentlich freuen! Damit auch in Zukunft Leipzig von Erfahrung gestaltet wird.

 

Mit freundlichen Grüßen Konrad Riedel

Ihr Konrad Riedel